Elite: Dangerous im Mega-Test: Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
Eintrag ins Logbuch: Die Fertigstellung von Star Citizen liegt noch in weiter Ferne, X-Rebirth versucht mit Version 3.0 und einem Add-on verlorenen Boden bei den Fans zu gewinnen. Doch aktuell richtet sich das Augenmerk vieler Spacepiloten auf Entwicklerteam Frontier Developments, das mit Elite: Dangerous das Spielerlebnis des inzwischen 30jährigen Weltraumklassikers Elite in ein modernes PC-Spiel transportieren möchte. Was ihr dazu wissen müsst und was euch mit der vierten Auflage der Weltraumsimulation von Schöpfer David Braben erwartet, klären wir im ausführlichen Test der inzwischen erhältlichen Verkaufsversion.
Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
In den letzten Tagen konnte sich unser Commander mit den Gegebenheiten im Universum von Elite: Dangerous beschäftigen. Zuletzt täglich veröffentlichte Software-Updates eliminierten zahlreiche Bugs, sorgten aber auch stets für neue Fehler. Daher erwarteten wir mit Spannung den Release-Start - und der verlief bislang äußerst geschmeidig! Welche Inhalte Elite: Dangerous bietet und wo es Stärken und Schwächen hat, könnt ihr in unserem ausführlichen Vortest zur Gamma-Version der letzten Tage vor Release nachlesen. Daher schildern wir euch unsere neuen Eindrücke mit der Release-Version in einer etwas anderen Form, als Logbuch-Eintrag. Natürlich werden wir auch die kommenden Tage weitere Stunden in Elite: Dangerous verbringen, um dann eine finale Wertung zu vergeben.
Captain's Log, Sternzeit 16. Dezember 3300
Wir befinden uns im Mokosh-System auf der Bethe-Station, auf der Industrie- und Raffinerie-Güter hergestellt werden. Unser Schiff des Adder-Typs ist voll funktionsfähig und besitzt eine Sprungreichweite von derzeit 12,49 Lichtjahren bei voller Frachtraumbestückung. Ein Blick in die Stationsnews gibt uns den Hinweis auf eine Sklavenrebellion im Sorbago-System. Daraus ließe sich Kapital schlagen, doch ein Blick in die Galaxiekarte zeigt, dass uns noch keine Sprungroute nach Sorbago zur Verfügung steht. Daher prüfen wir zunächst bekannte Import-Export-Routen rund um das Mokosh-System, die innerhalb unserer Sprungreichweite liegen.
Aus den für uns erreichbaren Systemen Ross 709 und V774 Hercules gelangen vor allem Metalle und Minerale von den dortigen Abbaustationen nach Mokosh. Auf der Bethe-Station hingegen sind Sprengstoffe und Mineralextraktoren käuflich zu erwerben. Das lässt auf eine mögliche Handelsroute schließen, die uns Profit einbringen könnte. Wir bereiten daher einen ersten Handelsflug nach V774 Hercules vor, Zielort: Mendel Mines.
Auf der Minenstation angekommen, können wir am dortigen Warenmarkt unsere 12 Einheiten Sprengstoff für 3.792 Cr verkaufen, was einen Profit von 1.164 Cr abwirft, nicht gerade sonderlich ergiebig. Dafür locken zwei einfache Transportaufträge mit jeweils über 3.000 Cr Belohnung. Drei Einheiten Spirituosen ins System V775 Herculi und vier Einheiten Schrott ins System Granthaimi. Beide Systeme sind für uns gut erreichbar, daher übernehmen wir diese Missionen. Zusätzlich kaufen wir fünf Einheiten Bertrandit auf der Station ein, der angezeigte galaktische Durchschnittspreis im Warenmarkt lässt auf gut 200 Cr Profit pro Einheit hoffen.
Wir verlassen die Mine und begeben uns zunächst nach V775 Herculi. Der Sprung und die weitere Reise verlaufen ohne Zwischenfälle. Auch der Transport nach Granthaimi auf die Parmitano Colony erweist sich störungsfrei. Die Raffinierie-Station ist ein profitabler Abnehmer für unsere Mineralien an Bord. Auf der Colony nehmen wir einen Auftrag über einen Metalltransport zur Bethe-Station an und füllen den Frachtraum mit Kupfer auf.
Auf Bethe angekommen, streichen wir unsere Credits ein und finden an der örtlichen Anschlagstafel ein äußerst lukratives Angebot: 13.111 Cr für 12 pünktlich abgelieferte Mineralextraktoren, das klingt bestens. Wir brechen sofort auf, das Zeitfenster für die Lieferung beträgt 2 Stunden und 11 Minuten.
Perfekt – nach einer reinen Flugzeit von etwa fünf Minuten erreichen wir Reisman Settlement im Zielsystem in Rekordzeit. Schade, dass für solche Blitzzustellungen keine Bonuszahlungen vorgesehen sind, vielleicht sollte man dies der Pilotenvereinigung in Elite: Dangerous vorschlagen.
Dafür können wir einen neuen Spezialauftrag an Land ziehen. Man beauftragt uns, Patente nach V775 Herculi auf die Station Vonarburg Enterprise zu fliegen. Beim Anflug auf den dortigen Landeplatz verzeichnen wir jedoch eine Kommunikationsstörung: Obwohl wir den uns von der Station zugewiesenen Landeplatz korrekt anfliegen, lässt sich kein Andockmanöver abschließen. Wir sind gezwungen, die Station zu verlassen, um eine neue Landeerlaubnis anzufordern. Diesmal verläuft der Andockvorgang ohne Störung.
Während wir auf der Station News und Warenmarkt studieren, vernehmen wir Explosionen. Der Blick zur Andockschleuse zeigt, dass wohl ein unvorsichtiger Commander versucht hat, unerlaubt auf der Station zu landen und von den Sicherheitskräften abgeschossen wurde. Vielleicht war es aber auch ein Schmuggler, der möglicherweise aufgeflogen ist.
Wir nutzen die Zeit und unsere verdienten Credits, um dem Ausrüstungsdock einen Besuch abzustatten, vielleicht finden wir ja eine nützliche Ausrüstungskomponente. Tatsächlich, ein erschwingliches Punktverteidigungsmodul schützt uns künftig als automatisch fungierendes Abwehrsystem vor anfliegenden Raketen. Außerdem tauschen wir einen unserer Impulslaser gegen eine großkalibrige Kanone. Deren Feuerrate ist zwar sehr langsam, dafür verspricht der hohe Schadenswert einiges an verbesserter Feuerkraft.
In diesem Artikel
- Seite 1 Elite: Dangerous im Mega-Test: Lost in Space - jetzt mit Fazit und Wertung (Teil 3)
- Seite 2 Elite: Dangerous im Mega-Test: Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
- Seite 3 Elite: Dangerous im Test: Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1)
- Seite 4 Elite: Dangerous im Test: Steuerung mit Maus oder Joystick?
- Seite 5 Elite: Dangerous im Test: Es gibt fast unendlich viel zu tun
- Seite 6 Elite: Dangerous im Test: Jetzt geht's an Credits verdienen
- Seite 7 Elite: Dangerous im Test: Fazit und Wertung
- Seite 8 Bildergalerie
Die Auftragstafel der Station offeriert uns ein äußerst viel versprechendes Angebot: 92.725 Cr Lohn für die erfolgreiche Zustellung von 7 Supraleiter-Einheiten. Diese Aufgabe nehmen wir doch sofort an, wohl wissend, dass wir wahrscheinlich zuvor erst noch ein paar Handels-Deals erledigen müssen, um genügend Credits für den Kauf der Supraleiter auf dem Konto zu haben. Denn die Ware ist mit über 6.000 Cr pro Einheit recht teuer im Einkauf. Nach einigen erfolgreich absolvierten Transportmissionen haben wir das nötige Kapital beisammen, um die gewünschten Supraleiter einzukaufen und am Zielort abzuliefern.
Während des gesamten heutigen Fluges gab es keinerlei Software-Abstürze oder anderweitige Programmfehler zu verzeichnen, was unseren heutigen Jungfernflugtag in Elite: Dangerous äußerst positiv ausfallen lässt. Logbucheintrag Ende.
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- Seite 2 Elite: Dangerous im Mega-Test: Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
- Seite 3 Elite: Dangerous im Test: Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1)
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- Seite 5 Elite: Dangerous im Test: Es gibt fast unendlich viel zu tun
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- Seite 7 Elite: Dangerous im Test: Fazit und Wertung

Grosses Update kommt am 26.2.
Spieler können Systeme "besitzen" und ausbauen.
Angekündigt schon länger:
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Was wir bis jetzt wissen:
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Nachdem ich mir das Video angesehen habe, muss ich mir wohl mal wieder meinen HOTAS anschliessen, tobii aktivieren und ein paar Trainingstunden nehmen um reinzukommen.
"Man" war da echt mal gut drin und konnte die Geschwindigkeit antizipieren.
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Schon recht imposant, was da geleistet wurde.
Und im letzten Jahr, gabs anscheined recht gute Updates
Ist aber natürlich nur reine Spekulation ...
Es gibt zu Zeit eindeutig zu wenig Weltraumspiele.
Warum wird das aktuellste X3 Reihen Spiel nicht mal portiert auf die Konsolen XBON / PS4 ?
Hatte gedacht das die PC deshalb so verbugt war weil es erst Konsolenspiel sein sollte, war oder was auch immer :-( Warum haben die solange auf einnahmen verzichtet?
Ich habe Elite ein wenig damals gezockt, bin mit Wing Commander 1 richtig eingestiegen :-)
Ich wollte Dir empfehlen so ein Hotas T.Flight Hotas Stick X: Amazon.de: Computer & Zubehör für 50 Euro zu kaufen für Elite.
Ich habs die ersten 2 Tage mit Gamepad gespielt und fand das Spiel so Lala bis okay bis ganz gut. Sowie ich das HOTAS konfiguriert hatte was das Spiel genial bis hervorragend bis spaßig :D
Ernsthaft, ich hätte nicht gedacht wie viel so ein HOTAS ausmacht.
Da du ja früher schon Elite gespielt hast würde ich mir so ein Teil gönnen um das neue richtig zu erleben, am besten irgendwann noch mit VR Unterstützung ;)