Der EA-Report - was ist dran am Mythos des bösen Publishers?
Vorurteil 2: EA kauft zahlreiche Studios auf dem Markt auf und macht sie dann kaputt.
Quelle: PC Games
Die Entwickler von Mass Effect, Bioware, loben die Zusammenarbeit mit Electronic Arts und die kreativen Freiräume, die ihnen der Publisher lässt - das war lange nicht immer so.
Auch hier ging der Firmenchef mit sich selbst ins Gericht: "Wir bei EA hatten einen großen Anteil am Scheitern bei der Übernahme von Entwicklern ... Westwood, Bullfrog, Origin - all diese Orte existieren nicht mehr und sind keine kreativen Kräfte mehr in der Branche." Richtig: Electronic Arts hat viele namhafte Kult-Entwickler gekauft - und deren Kreativität regelrecht in den Sand gesetzt. Dass ein Dungeon Keeper 3 nach dem Verkaufsflop des Vorgängers in der Produktion gestoppt wurde - verständlich (wir wünschen uns trotzdem Remake oder Nachfolger!).Vielen Spielern schwant daher Böses, wenn die geplante Übernahme von Take-Two gelänge.
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Insgesamt fehlte EA nach den Übernahmen in den 90er Jahren ein grundlegendes, nachhaltiges Konzept. Besonders deutlich wird dies im Fall von Origin. Lange glaubte der Publisher nicht an den Erfolg von Ultima Online. Aber nachdem ein Beta-Test das Gegenteil zeigte, wurde Ultima 9 mit weniger Priorität entwickelt. Das Spiel erschien unfertig, die Entwicklung eines zehnten Ultima wurde eingestellt. Kreative Köpfe gingen, darunter Designer-Legenden wie Chris Roberts (Wing Commander), Richard Garriott (Ultima) und Warren Spector (Thief).
Aber: Auch hier scheint EA gelernt zu haben. So loben Bioware (Mass Effect), Pandemic (Der Herr der Ringe: Conquest) und EA Phenomic (Battleforge) den Publisher als enorm professionellen Partner, der gute Ideen respektiere. Und: Auch Sims-Erfinder Will Wright entwickelt das kommerziell und konzeptionell sehr mutige Spore beim gekauften Studio Maxis.
Nachtrag 15. September 2008: Die Veröffentlichung von Spore hat indes keine Begeisterungsstürme nach sich gezogen - zum Einen wegen der Qualität des Evolutionsspiels (zum Test), zum anderen wegen des verwendeten Kopierschutzes.

Also ich für meinen Teil sehe die starke Kritik an EA berechtigt. Wenn Ubisoft, Bioware, Blizzard, Activision etc. ein Spiel rausbringen brauche ich nicht viele Informationen; es funktioniert, es macht Spaß und es ist nicht ZU teuer.
Bei EA versuche ich die Spiele entweder zu umgehen oder mich im Vorfeld sehr gut zu informieren - schon zu viele schlechte Erfahrungen.
Sie bringen auf dem PC nur miserabel optimierte PS2 Versionen, wie z.B. bei FIFA und behaupten dann, für heutige PCs wäre es zu anspruchsvoll, dabei beweisen sie damit nur ihre eigene Stümperhaftigkeit. Selten dämlich!
EA wird langsam zu DER Lachnummer in der Spielebranche. Durch Online-Aktivierung und DRM vertreiben sie sich ihre Kunden, die noch bereit sind für ein PC Spiel zu bezahlen.
Sie bringen auf dem PC nur miserabel optimierte PS2 Versionen, wie z.B. bei FIFA und behaupten dann, für heutige PCs wäre es zu anspruchsvoll, dabei beweisen sie damit nur ihre eigene Stümperhaftigkeit. Selten dämlich!
Aus aktuellem Anlass Passagen über Spore ergänzt :-]
Das schafft ihr bestimmt auch, nur genug üben!