Dual Universe: Neue Inhalte zum aktuellen Start der Alpha
Nach langer Pre-Alpha-Phase ist nun die Alpha zu Dual Universe endlich gestartet und bringt einige neue Inhalte und Features mit sich. Wir schauen uns im Detail an, mit was die Mischung aus EVE Online und Minecraft die Spieler in der ersten Alpha-Phase begeistern will.
Die Server von Dual Universe sind bereits seit geraumer Zeit am Laufen und in regelmäßigen Abständen ließ Entwickler Novaquark ausgesuchte Spieler auf die persistente Welt los. Dabei ging es in der sogenannten Pre-Alpha-Phase vorrangig um das Testen der Server-Stabilität und der ersten, noch recht rudimentär wirkenden, Features. Damit sind die Entwickler nun aber offenbar durch und haben Dual Universe offiziell in die Alpha geschickt. Damit einher geht die Implementierung einiger neuer Features, die den vielen neuen Spielern, die in der Alpha erwartet werden, den Einstieg erleichtern. Das ist auch nötig, denn Dual Universe ist groß, komplex und bietet bereits jetzt so viel, dass Anfänger schnell überfordert sind.
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Dual Universe: Als Kickstarter in die Alpha
Quelle: Novaquark
Dual Universe: Der Plan von Novaquark, wann welche Unterstützer Zugang zum Spiel erhalten.
Dual Universe ist nur dank großer Unterstützung der Community per Kickstarter überhaupt möglich geworden. Daher möchten die Entwickler auch sicherstellen, dass alle Unterstützer Zugang zur Alpha bekommen, und nicht nur die, die besonders teure Pakete erworben haben. Allerdings sind sie sich auch dessen bewusst, dass sie jetzt nicht einfach die Tore für alle Spieler öffnen können, sondern diese in Wellen hineinlassen müssen. Unterstützer der ersten Stunde werden dabei bevorzugt behandelt und sollten noch in diesem Jahr Zugang zur Alpha bekommen. Spieler, die sich erst nach Ende der Kickstarter-Kampagne ein Founder-Paket gekauft haben, müssen sich gedulden und kommen teilweise erst in der Beta zum Zuge - abhängig vom gekauften Paket.
Dual Universe: Größer und einfacher
Um sich auf die zusätzlichen Spieler vorzubereiten, haben die Entwickler erstmal ordentlich Platz geschaffen und den Startplanet um ein vielfaches vergrößert. So soll jeder Spieler ein schönes Fleckchen finden und sich austoben können, ohne erst umständlich zum nächsten Planeten fliegen zu müssen. Überhaupt wird euch der Einstieg deutlich einfacher gemacht. Statt ahnungslos, pleite und ganz alleine startet ihr nun quasi in der Hauptstadt und bekommt erstmal einige Dinge in Hand gedrückt. Aktuell erhaltet ihr beispielsweise einen Bauplan für ein leichtes Fahrzeug, mit dem ihr den Planeten erkunden könnt. Auch die nötigen Komponenten dürft ihr einsacken, bevor ihr das Startgebäude verlasst und euch ins Abenteuer stürzt. So seid ihr nicht nur mit den Nötigsten versorgt, ihr lernt auch gleich wie das Bauen von Schiffen und das Inventarsystem funktioniert.
Außerdem wurde das Spiel mittlerweile um den sogenannten Marktplatz erweitert. Dabei handelt es sich um die Dual-Universe-Version eines Auktionshauses, in dem ihr eure Waren feilbieten und euch gleichzeitig mit benötigten Ressourcen, Bauplänen oder Modulen eindecken könnt.
Quelle: Novaquark
Dual Universe: Auf den Marktplätzen könnt ihr eure Waren, Ressourcen und Blaupausen handeln.
Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Marktplätze in Dual Universe nicht zusammenhängen, sondern unabhängig voneinander funktionieren. Während Ressourcen dadurch auf mineralhaltigen Planeten recht günstig sein dürften, werdet ihr für seltene Module besonders auf weit entfernten Planeten wohl jede Menge auf den Tisch legen müssen. Das wiederum fördert den Handel und ermöglicht es den Spielern mit großen Schiffen als Transporter zu operieren und sich so eine goldene Nase zu verdienen. Allerdings wollen die Entwickler hier regulierend eingreifen. Nicht alle Käufer und Verkäufer werden also besonders zu Beginn wirklich Spieler sein. Novaquark will damit den Markt im Gleichgewicht halten und das Frustpotenzial minimieren.
Dual Universe: Gewaltige Schiffe und anspruchsvolles Fliegen
Auch die Grenzen für Bauten wurden noch einmal erweitert. Ihr könnt in der Alpha also noch größere Schiffe und Gebäudekomplexe bauen als bisher ohnehin schon. Einem großen Sternenzerstörer steht also nun ebenso wenig im Wege wie einer massiven Basis. Solche gewaltigen Bauten sind aber nichts für Einzelpersonen. Wer nicht jahrelang an einem riesigen Raumschiff basteln will, der tut sich mit anderen Spielern zusammen und kommt so schneller voran. Das ist ohnehin der Plan der Entwickler. Denn große Raumschiffe brauchen nicht nur mehrere Spieler, die daran bauen, sondern auch das Steuern wird in den meisten Fällen mehr als einen Piloten erfordern.
Überhaupt soll das Fliegen nicht so arcadelastig sein, wie in vielen anderen Spielen dieses Genres. Gute Piloten sollen sich erheblich von schwächeren Piloten unterscheiden und so den Spielern nicht nur eine Karriere als Händler, Farmer oder Konstrukteur, sondern eben auch als Pilot ermöglichen. Dazu wollen die Entwickler von Novaquark das Fliegen im Laufe der Alpha nach und nach schwieriger gestalten, beispielsweise durch Anpassungen am Schadensmodell bei Kollisionen.
Quelle: Novaquark
Dual Universe: Novaquarks Roadmap für die kommenden Inhalte.
Dual Universe: Klar zum Entern!
Während ihr bei den meisten Sci-Fi-Spielen feindliche Schiffe in der Regel zu zerstören versucht, hoffen die Entwickler darauf, dass sich das in Dual Universe etwas anders verhält. Obwohl es in der ersten Phase der Alpha noch kein Kampfsystem gibt, haben sie uns bereits einen Ausblick auf das Schadensmodell in späteren Auseinandersetzungen gegeben. So werdet ihr mit euren Waffen beispielsweise Löcher in die Schiffe schießen können, ganz ähnlich zur Materialgewinnung in den Planetenböden. Dadurch, so hoffen die Entwickler, werden die meisten Schiffe, in denen immerhin enorm viel Arbeit steckt, nicht einfach zerstört, sondern von der siegreichen Seite geentert und einfach "beschlagnahmt". Auf dem Papier klingt das erstmal nicht schlecht. Ob die Praxis jedoch so abläuft, wie die Jungs von Novaquark sich das vorstellen, bleibt erst einmal abzuwarten.
Dual Universe: Neue Wege zur Ressourcengewinnung
Quelle: Novaquark
Dual Universe: Das Abbauen von Ressourcen ist ein wichtiger Teil in der Welt von Dual Universe.
Zudem haben die Entwickler jede Menge neuer Ressourcen implementiert und auch die Möglichkeiten, wie ihr diese finden könnt, verbessert. Neben dem Scanner in euren Handschuhen gibt es nun auch herstellbare Scanner, die in stundenlanger Arbeit große Flächen durchleuchten und euch verraten, ob der Boden reich an wertvollen Materialien ist. Solche Maschinen sollen aber nur sehr kompliziert und aufwendig herstellbar sein, wodurch sich auch hier wieder eine Möglichkeit der Karriere innerhalb von Dual Universe offenbart. Denn ihr müsst ja nicht selber die Ressourcen abbauen. Eventuell, so hoffen die Entwickler, lassen sich ja auch Informationen über reichhaltige Gebiete gut verkaufen.
Dual Universe: Alles ist möglich
Auch bei der Programmierung, mit der Spieler die Welt selber zum Leben erwecken können, haben die Entwickler noch weitere Verbesserungen eingebaut. Mittlerweile lässt sich per LUA-Code nahezu alles und jedes in die passenden Module programmieren. Tore, die sich öffnen, wenn das eigene Schiff sich dem Planeten nähert, sind per Radar-Modul und den passenden Steuerungseinheiten noch die kleinste Übung für findige Spieler. Ihr könnte ganze Verteidigungsanlagen programmieren oder euren eigenen Autopilot für euer Schiff erschaffen. Selbst kleinere Spiele auf den vorgefertigten Monitoren lassen sich erschaffen. Unnötig zu erwähnen, dass solche Konstruktionen natürlich auch auf einen Bauplan gebannt und damit an andere Spieler verkauft werden können. Selbst die Entwickler sind gespannt, was die Spieler in der Alpha mit diesen Möglichkeiten alles anstellen werden.
Bildergalerie
Dual Universe: Fazit
All diese Änderungen zeigen deutlich, wie viel Vertrauen die Entwickler von Novaquark in ihr sehr ambitioniertes Projekt haben. Denn ein Vorhaben dieser Größenordnung - immerhin wollen sie nichts weiter als das Genre zu revolutionieren - mit einem solch kleinen Team zu stemmen, ist auch für die sehr erfahrenen Entwickler eine Mammutaufgabe. Alles was wir bisher zu sehen bekamen, stimmt uns aber zuversichtlich. Die Entwickler legen derzeit den größten Fokus auf die Inhalte und die Anpassung dieser, damit die Spielerschaft sie akzeptiert, und kümmern sich erst später um die Optik oder Präsentation und Handlichkeit der Features. Wir glauben zwar nach wie vor nicht, dass Dual Universe Millionen von Spielern anziehen kann, trauen es dem Titel aber dennoch zu, eine überschaubare Menge an glücklichen Spielern für lange Zeit im Spiel halten zu können.
