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  • Dragon Age: Inquisition

    Packshot von Dragon Age: Inquisition
    Genre
    Rollenspiel
    Release
    Publisher
    Electronic Arts
    • PC
    • PS4
    • XBO
    • X360
    • PS3
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    Dragon Age Inquisition gespielt - Videos und brandneue Fakten

    Sag mir wo die Drachen sind: Wir gingen beim weltoffenen Rollenspiel-Epos Dragon Age Inquisition auf Entdeckungstour und probierten die Taktikkamera in aufregenden Kämpfen aus. Lest alles über die Welt, die Kämpfe, die Charaktere und neu überarbeiteten Spielablauf!

    Dragon Age Inquisition bei Bioware gespielt

    Da steht er nun, der Anführer der mächtigen Inquisition, der von Untergebenen respektvoll als "Andrastes Verkünder" tituliert wird, und fragt sich, warum er keine Gummistiefel eingepackt hat. Die neue Zone, die wir in Dragon Age Inquisition vorab bei BioWare in Edmonton anspielen dürfen, wird schlicht als "The Bog" bezeichnet, "das Sumpfland". Es ist eine düstere Moorlandschaft mit so ziemlich allen Zutaten, die man sich für gepflegte Unheimlichkeit nur wünschen kann: Dauerregen, Nebelschwaden, viel morastiges Wasser und lebhafte Skelette.

    Die Anwesenheit von Untoten würde uns doch hoffentlich nichts ausmachen, merkt die Kundschafterin süffisant an, die uns beim Eintreffen in der Zone über den Stand der Dinge informiert. Unsere vierköpfige Heldengruppe hat aus gutem Grund die trockene Behaglichkeit ihres Hauptquartiers verlassen um eine touristisch weniger attraktive Region des Landes Ferelden zu besuchen. Ein Trupp von Inquisitions-Soldaten wird vermisst, zuletzt hielten sie sich in dieser Region auf.

    Die Suche nach verschollenem Personal ist Chefsache, also wählen wir am Lagerfeuer drei Begleiter aus und machen uns auf den matschigen Weg. Oh, und bei der Gelegenheit könnten wir doch ein paar Kräuter aufsammeln, die in der Nähe wachsen. Das meint zumindest ein Nebenquest-Spender, den wir im Lager angesprochen haben. Der Rollenspiel-Alltag hat uns wieder eingeholt.

    Exkursionen in zehn Regionen

    Dass die Welt von Dragon Age: Inquisition "offen" und "lebendig" ist, bekommt man bei jeder Präsentation und jedem PR-Schriftstück regelrecht eingebläut. Kein Wunder, denn mit den Kompaktklasse-Spielgebieten von Dragon Age 2 leisteten sich die erfolgsverwöhnten Rollenspiel-Experten von BioWare ein seltenes Eigentor. Story und Charaktere waren gewiss sehr interessant, aber das Abtöten der Entdeckerlust erwies sich als das Gegenteil von dem, was die Kundschaft wünschte (wie mittlerweile rund 20 Millionen verkaufte Exemplare der offenen Fantasy-Welt Skyrim eindrucksvoll bewiesen haben).

    Eine offene durchgehende Riesenwelt hat Inquisition nicht, sondern eine Ansammlung von voraussichtlich zehn Zonen, die über die Weltkarte verstreut sind. Diese einzelnen Gebiete sollen aber groß genug sein, um das begehrte "Open World"-Spielgefühl aufkommen zu lassen. Das Querfeldein-Spazieren führt zur Entdeckung von Sehenswürdigkeiten, Quests, Beute, Kämpfen oder einem Codex-Eintrag, der uns mehr über diese Welt lehrt.

    Die Legende für die Übersichtskarte kennt knapp 30 verschiedene Marker-Kategorien. Meist lockt etwas Spannendes in der Nähe wie ein Lager, das man erobern und dann als Schnellreisepunkt nutzen kann oder ein Schleier-Riss, dessen Schließung die Dämonen-Invasion bremst und kräftig Erfahrungspunkte einbringt.

    Achtung, Zonenrandgebiet

    Die Zonen-Struktur der Spielwelt sorgt zwangsläufigerweise für Grenzen. So stoßen wir im Moorland auf eine Anhöhe, die unser Held trotz Sprungtaste (ein Novum für Dragon Age) nicht überwinden kann; der Karte nach scheint ein Rand der Region erreicht zu sein. Nun handelt es sich hier auch um eine der kleineren Zonen, während die Hinterlande ausgesprochen weitläufig sind. Ein Vorteil der Unterteilung in verschiedene separate Schauplätze sei die landschaftliche Abwechslung, meint Creative Director Mike Laidlaw: "Dadurch können wir sehr unterschiedliche visuelle Erlebnisse haben. Wenn du von einer glühenden Wüste in schneebedeckte Berge wechselst, dann sieht das ganz anders aus und fühlt sich ganz anders an, auch die Geräuschkulisse ändert sich."

    Nicht zuletzt wegen des Feinschliffs am Entdeckungslust-Kitzel wurde der Erscheinungstermin von Inquisition kurzfristig verschoben, vom 7. Oktober auf den 21. November. "Die Sache mit Offene-Welt-Spielen ist wirklich wie, dass du im Prinzip eine unendliche Menge an Arbeit in diese Schauplätze stecken kannst" meint Executive Producer Mark Darrah, als wir ihn fragen, wofür diese Extrazeit genutzt wird: "Was wir jetzt gegen Ende der Entwicklung noch hinzufügen ist das Geschichtenerzählen durch die Umgebung. Das sind diese kleinen Momente, zum Beispiel wenn du um eine Ecke gehst und einen Gedichtband und eine Flasche Wein im Gras liegen siehst. Damit ist keine Story verbunden, niemand erzählt dir etwas dazu. Aber solche kleinen Momente der Entdeckung sorgen dafür, dass sich die Welt ein wenig lebendiger anfühlt."

    Steuerung und Spielgefühl

    Wir haben Dragon Age Inquisition bei Bioware gespielt. (5) Wir haben Dragon Age Inquisition bei Bioware gespielt. (5) Quelle: Bioware Innerhalb der begrenzten Anspielzeit konnten wir nur wenige Geheimnisse und Sehenswürdigkeiten der beiden besuchten Zonen dezent ankratzen. Dabei entwickelten wir aber ein ganz gutes Gefühl für Steuerung und Kampfsystem. Und das, obwohl bei unserem BioWare-Besuch die Tester-PCs mit Xbox-Controllern ausgestattet waren. Angesichts der Komplexität der Eingaben ist die Gamepad-Konfiguration erstaunlich gut gelungen, aber wir freuen uns alleine wegen der Hotkey-Nutzung für Sonderfähigkeiten auf Maus- und Tastatur-Einsatz.

    Was Dragon Age bei aller Liebe zur The Elder Scrolls-Serie wirklich für sich hat, das sind die taktischen Gruppenkämpfe. Das alte Familienrezept aus Baldur's-Gate-Tagen wird wieder angewandt: Der Kampf läuft in Echtzeit ab, kann aber jederzeit angehalten werden, um den vier Charakteren Befehle zu erteilen. Oder man vertraut auf die KI und konzentriert sich auf die Kontrolle des Haupthelden.

    Alle Kampf-Mikromanager freuen sich berechtigterweise auf die Rückkehr der taktischen Kameraansicht. Nachdem Serienauftakt Origin zumindest bei der PC-Version einen übersichtlichere Schlachtfeld-Blickwinkel offerierte, wurde diese Funktion bei Dragon Age 2 hinterrücks gestrichen. Dank des Umstiegs auf die Frostbite-Engine feiert das Feature bei Inquisition ein Comeback, sowohl bei PC- als auch Konsolen-Versionen.

    Die neue Taktik-Kamera ist nützlicher denn je: Wir bewegen einen Cursor frei über das Spielfeld, durch Bewegung nach oben und unten ändert sich die Kamerahöhe. So lassen sich nicht nur Positionen, Angriffsziele und Sonderfähigkeiten der einzelnen Charaktere genau festlegen, der Cursor verrät auch allerlei nützliche Informationen über Schwächen und Immunitäten der Gegner.

    Dragon Age Inquisition: Diese neun Party-Mitglieder und drei Berater unterstützen unseren Helden

    Taktikansicht mit genialer Zeitlupe

    Varric - Zwerg / Schurke: Das ausgekochte Schlitzohr (und seine Lieblings-Armbrust) kennen wir aus Dragon Age. Varric - Zwerg / Schurke: Das ausgekochte Schlitzohr (und seine Lieblings-Armbrust) kennen wir aus Dragon Age. Quelle: Bioware Die Angriffsplanung wird durch diese Ansicht spürbar erleichtert. Doch ganz so übersichtlich wie in einem Rundenkampfspiel wird es anscheinend nicht: Bei mancher Massenschlacht wünschen wir uns, dass die Taktik-Kamera noch etwas weiter raus zoomen könnte. Darauf angesprochen meint Mike Laidlaw: "Ja, wir haben von einigen Leuten gehört, dass sie eine größere Kamerahöhe wollen, aber ab einem gewissen Punkt leidet dann die Erkennbarkeit der Einheiten." Die sollen nie so klein sein, dass man zur Unterscheidung der einzelnen Figuren auf die Textanzeigen angewiesen wäre. "Aber wie alles, was mit der Kamera zu tun hat, werden wir das bis kurz vor der Veröffentlichung noch optimieren", verspricht Mike.

    Inquisition sorgt auch für eine neue Kampfablaufvariante, die uns ganz hervorragend gefallen hat, weil sie volle Kontrolle mit schönen Ansichten kombiniert: Solange die rechte Controller-Schultertaste gedrückt ist läuft der Kampf in Zeitlupengeschwindigkeit ab. Nimmt man den Finger vom Abzug, friert das Geschehen sofort wieder ein. Das ist prima, wenn man genüsslich seinen Helden bei der Ausführung von Kommandos zusehen will, um dann genau im richtigen Moment wieder in den Pausemodus zu wechseln.

    Verfeinerte KI-Einstellungen

    Wie gehabt dürfen wir jederzeit während eines Kampfs zwischen den einzelnen Party-Mitgliedern wechseln. Das klappt auch beim Echtzeitablauf prima, an dem man insbesondere als Nahkämpfer viel Spaß hat. Über ein Kreismenü werfen wir schnell einem Heiltrank ein oder fordern alle Party-Mitglieder dazu auf, sich bei ihren Angriffsbemühungen auf unseren derzeitigen Gegner zu konzentrieren.

    Wer nicht jede Bewegung der Mitstreiter planen will, vertraut auf deren Künstliche Intelligenz, an deren Verhalten im Detail geschraubt werden kann. So legen wir für jeden einzelnen Charakter fest, welche Zauber und Sonderfähigkeiten er benutzen darf. "Wenn du nicht willst, dass dein Magier ständig Feuerbälle wirft, sondern sein Mana für Dinge wie magische Barrieren oder Heilung verwendet, dann markiere konkret die Fähigkeiten, die er einsetzen darf" veranschaulicht Produzent Cameron Lee.

    Wie angekündigt gibt es keine automatische Heilung aller Party-Mitglieder nach einem Kampf mehr. Dadurch wird der Spielablauf aber nicht übertrieben anstrengend. Zum einen lassen sich bis zu 20 Heiltränke mitschleppen, um auf dem Zahnfleisch wandelnde Helden fit zu machen. Zum anderen geht's per Schnellreise-System rasch in bereits eroberte Camps zurück, um dort zu regenerieren und vielleicht auch die Party-Besetzung zu ändern. Wir können nicht überall ein Lager errichten, sondern nur bestimmte Camp-Positionen in Besitz nehmen, die auf der Karte markiert sind. Wer fleißig Stützpunkte einnimmt weitet rasch sein Schnellreise-System innerhalb einer Zone aus.

    Dragon Age Inquisition - kommentiertes Gameplay

    05:30
    Dragon Age: Inquisition - Bei Bioware angespielt - kommentierte Spielszenen

    "Wir reden nicht über Multiplayer" - Steht bei Inquisition noch eine Online-Überraschung an?

    Wenn Skyrim-Spieler ein Feature in ihrer offenen Spielwelt vermissten, dann war es die Möglichkeit, zusammen mit Online-Freunden auf Erkundung zu gehen. Wäre deshalb ein Mehrspieler-Modus in Dragon Age: Inquisition nicht naheliegend? Zumal BioWare schon seit Baldur's Gate reichlich Erfahrung mit kooperativen Heldentaten hat. Und kürzlich erst wurde der Veröffentlichungstermin von Inquisition um sechs Wochen nach hinten geschoben. Doch zu Mehrspieler-Möglichkeiten äußern sich die Entwickler betont unklar: "Darüber reden wir nicht" meint Mark Darrah einsilbig und auch Kollege Cameron Lee übt sich in Ausweichmanövern: "Über Multiplayer haben wir nicht gesprochen".

    Als wir anmerken, dass dies nicht gerade eine überzeugende Dementierung sei, ergänzt er grinsend "Wir haben nichts dazu gesagt, deshalb ist es ein ‚nein'". Dass sich freilich genauso schnell in ein "ja" verwandeln könnte, wenn die Nachrichtensperre zu dem Thema beendet wird. Wir wären jedenfalls nicht schockiert, wenn es vor der Veröffentlichung noch eine Überraschungsankündigung in Sachen Online-Inquisition geben würde.

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