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Blizzard

Report: Die Erfolgsgeschichte von Blizzard Entertainment

24.04.2010 15:01 Uhr
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Jeder hat einen schwarzen Fleck in seiner Karriere - nur Blizzard Entertainment hat keinen. Das Ausnahmestudio produziert seit Gründung einen Hit nach dem anderem. Wie kommts?Wir rekonstruieren in unserer neuen Serie Erfolgsgeschichten der bekanntesten Unternehmen aus der Spielebranche. Den Auftakt bildet Blizzard Entertainment.

Aus dem Leichenkeller
Nie erschienen: Der Point & Click Titel Warcraft Adventures: Lord of the Clans wurde 1998 eingestampft. Nie erschienen: Der Point & Click Titel Warcraft Adventures: Lord of the Clans wurde 1998 eingestampft.
Verpflichtung zur Qualität. Das ist einer der acht Grundsätze des Unternehmens und zugleich der Wichtigste. Jedes Produkt aus dem Hause Blizzard Entertainment wird solange feingeschliffen, bis es aus Sicht der Entwickler perfekt ist. Verzögerungen nimmt man in Kauf, solange am Ende die Produktqualität stimmt. Reißen trotz aller Bemühungen alle Stricke, wird das Projekt kurzerhand eingestampft. So geschehen mit WarCraft Adventures: Lord of the Clans. Das vielversprechende Point & Click Adventure wurde kurz vor der Fertigstellung zu Grabe getragen. „Die Stilllegung [des Spiels] war keine Business- oder Marketingentscheidung oder ein gar ein Statement gegen das Genre Adventures“, hieß es in der damaligen Pressemitteilung. Das Spiel entsprach in der Form einfach nicht den hohen Qualitätsmaßstäben des Unternehmens. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den Third-Person-Shooter StarCraft: Ghost. Hier besteht im Gegensatz zu WarCraft Adventures: Lord of the Clans jedoch Anlass zu Hoffnung. Blizzard ließ nämlich verlauten, dass man durchaus Interesse habe, den SciFi-Shooter zu einem späteren Zeitpunkt wiederzubeleben.

Ausblick
2010: StarCraft 2: Wings of Liberty bildet den Auftakt einer Triologie. Das erste Spiel Wings of Liberty enthält neben dem Mehrspieler-Modus nur den Solo-Feldzug der Terraner. Zwei weitere Spiele mit den Namen Heart of the Swarm und Legacy of the Void liefern die Kampagnen für Zerg und Protoss nach, erscheinen jedoch mit mindestens einem Jahr Verzögerung. 2010: StarCraft 2: Wings of Liberty bildet den Auftakt einer Triologie. Das erste Spiel Wings of Liberty enthält neben dem Mehrspieler-Modus nur den Solo-Feldzug der Terraner. Zwei weitere Spiele mit den Namen Heart of the Swarm und Legacy of the Void liefern die Kampagnen für Zerg und Protoss nach, erscheinen jedoch mit mindestens einem Jahr Verzögerung.
Was aber hält die Zukunft für die Spieler bereit? Soviel vorneweg: Ermüdungserscheinungen wird man Blizzard nicht attestieren können. Mit dem Nachfolger StarCraft 2: Wings of Liberty kündigt sich die Wachablösung des bei eSportlern populären Echtzeit-Strategiespiels an. Das Spielprinzip bleibt weitgehend unangetastet; Blizzard belässt es mit Zerg, Terranern und Protoss bei insgesamt drei spielbaren Völkern. Diese freuen sich aber über Neuzugänge in Form frischer Einheiten und Gebäude. Ferner startet mit der Veröffentlichung von StarCraft 2 die rundumerneuerte Online-Spieleplattform Battle.net 2.0. Ebenfalls im Spiel enthalten ist ein leistungsstarker Editor, der die Erstellung eigener Modifikationen erlaubt. Ein Rundumsorglos-Paket könnte man meinen – ob das auch für Solisten zutrifft, muss sich noch zeigen. Jene beanstanden, dass StarCraft 2: Wings of Liberty neben einer kurzen Protoss-Bonuskampagne nur den Terraner-Feldzug enthält; aus Zeitgründen, wie Blizzard auf ihrer Hausmesse BlizzCon erklärten. Die Zerg- und Protosskampagne werden Bestandteile zweier (kostenpflichtiger) Addons werden. Blizzard verspricht jedoch, dass die Solo-Feldzüge deutlich umfangreicher ausfallen, als im Vorgänger.

Großen Zuspruch genießen wird zweifelslos das dritte World of WarCraft Addon namens Cataclysm. Blizzard hat ganze Landstriche des Hauptprogramms neugestaltet und öffnet mit den Instanzen Uldum und Grim Batol bislang verschlossene Gebiete Azeroths. Die umgekrempelte Welt lässt sich nun auch mit fliegenden Reittieren nach Herzenslust erforschen. Zwei frische spielbare Rassen, neue Volks – und Klassenkombinationen, die Erhöhung der Maximalstufe auf 85, neue PvP-Zonen und vieles mehr runden das Angebot ab.

Wer bei diesen Highlights nicht warm wird, der steigt besser gleich in die Hölle – und zwar mit dem Action-Rollenspiel Diablo 3. Auch bei diesem Titel nimmt Blizzard lediglich Feinjustierungen am Spielprinzip vor. Sie wählen also nach wie vor einen von fünf Charakteren (enthüllt wurden bislang Barbar, Zauberer, Mönch und Hexendoktor) aus und klicken auf Ihrer blutigen Odyssee durch das Fantasy-Reich Sanktuario jede Menge Monster tot. Dabei sammelt Ihr Alter Ego Erfahrung und Gegenstände und wird so mit der Zeit zu einer noch effizienteren Tötungsmaschine. Echte Neuerungen darf man bei PVP-Gefechten erwarten. Über Details schweigt sich Blizzard jedoch aus. Ebenso unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Releasetermin. Fest steht nur, dass Diablo 3 frühestens 2011 erscheint.

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24.04.2010 15:01 Uhr
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Bewertung: 0
07.11.2010 03:27 Uhr
Ich habe seid damals das The Lost Vikings Poster aus der ASM in meiner Küche hängen. Es hat schon wirklich viele Umzüge überstanden und jede meiner Exen musste sich damit abfinden das es immer wieder aufgehängt wurde... :^D
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.04.2010 01:49 Uhr
Du kannst das ja sehn wie du willst, aber im Endeffekt sagen nur die Verkaufszahlen aus, ob ein Spiel als "Hit" gewertet wird oder eben nicht. Und bis dato hat Blizzard nunmal keinen schwarzen Fleck (denn nur darauf bezog sich die Aussage in diesem Artikel).

Starcraft Ghost zu canceln kann man wohl auch…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.04.2010 20:25 Uhr
Blizzard hat keinen "schwarzen Fleck"? Das ich nicht lache! Was macht den Blizzard großartig noch. Die ruhen sich auf ihren Millionen aus. Zum einen wurde StarCraft:Ghost gecancelt. Dann werden sämtliche Franchises mit immer neuen Patches zum Kindergartenniveau heruntergeschraubt. Das trifft auf Diablo2 und…

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