Blizzard Historie: Seite 2 - Gecancelte - und zukünftige Spiele
Jeder hat einen schwarzen Fleck in seiner Karriere - nur Blizzard Entertainment hat keinen. Das Ausnahmestudio produziert seit Gründung einen Hit nach dem anderem. Wie kommts?Wir rekonstruieren in unserer neuen Serie Erfolgsgeschichten der bekanntesten Unternehmen aus der Spielebranche. Den Auftakt bildet Blizzard Entertainment.
Aus dem Leichenkeller
Quelle: Blizzard Entertainment
Nie erschienen: Der Point & Click Titel Warcraft Adventures: Lord of the Clans wurde 1998 eingestampft.
Verpflichtung zur Qualität. Das ist einer der acht Grundsätze des Unternehmens und zugleich der Wichtigste. Jedes Produkt aus dem Hause Blizzard Entertainment wird solange feingeschliffen, bis es aus Sicht der Entwickler perfekt ist. Verzögerungen nimmt man in Kauf, solange am Ende die Produktqualität stimmt. Reißen trotz aller Bemühungen alle Stricke, wird das Projekt kurzerhand eingestampft. So geschehen mit WarCraft Adventures: Lord of the Clans. Das vielversprechende Point & Click Adventure wurde kurz vor der Fertigstellung zu Grabe getragen. "Die Stilllegung [des Spiels] war keine Business- oder Marketingentscheidung oder ein gar ein Statement gegen das Genre Adventures", hieß es in der damaligen Pressemitteilung. Das Spiel entsprach in der Form einfach nicht den hohen Qualitätsmaßstäben des Unternehmens. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den Third-Person-Shooter StarCraft: Ghost. Hier besteht im Gegensatz zu WarCraft Adventures: Lord of the Clans jedoch Anlass zu Hoffnung. Blizzard ließ nämlich verlauten, dass man durchaus Interesse habe, den SciFi-Shooter zu einem späteren Zeitpunkt wiederzubeleben.
Ausblick
Quelle: http://www.cynamite.de
2010: StarCraft 2: Wings of Liberty bildet den Auftakt einer Triologie. Das erste Spiel Wings of Liberty enthält neben dem Mehrspieler-Modus nur den Solo-Feldzug der Terraner. Zwei weitere Spiele mit den Namen Heart of the Swarm und Legacy of the Void liefern die Kampagnen für Zerg und Protoss nach, erscheinen jedoch mit mindestens einem Jahr Verzögerung.
Was aber hält die Zukunft für die Spieler bereit? Soviel vorneweg: Ermüdungserscheinungen wird man Blizzard nicht attestieren können. Mit dem Nachfolger StarCraft 2: Wings of Liberty kündigt sich die Wachablösung des bei eSportlern populären Echtzeit-Strategiespiels an. Das Spielprinzip bleibt weitgehend unangetastet; Blizzard belässt es mit Zerg, Terranern und Protoss bei insgesamt drei spielbaren Völkern. Diese freuen sich aber über Neuzugänge in Form frischer Einheiten und Gebäude. Ferner startet mit der Veröffentlichung von StarCraft 2 die rundumerneuerte Online-Spieleplattform Battle.net 2.0. Ebenfalls im Spiel enthalten ist ein leistungsstarker Editor, der die Erstellung eigener Modifikationen erlaubt. Ein Rundumsorglos-Paket könnte man meinen - ob das auch für Solisten zutrifft, muss sich noch zeigen. Jene beanstanden, dass StarCraft 2: Wings of Liberty neben einer kurzen Protoss-Bonuskampagne nur den Terraner-Feldzug enthält; aus Zeitgründen, wie Blizzard auf ihrer Hausmesse BlizzCon erklärten. Die Zerg- und Protosskampagne werden Bestandteile zweier (kostenpflichtiger) Addons werden. Blizzard verspricht jedoch, dass die Solo-Feldzüge deutlich umfangreicher ausfallen, als im Vorgänger.
Großen Zuspruch genießen wird zweifelslos das dritte World of WarCraft Addon namens Cataclysm. Blizzard hat ganze Landstriche des Hauptprogramms neugestaltet und öffnet mit den Instanzen Uldum und Grim Batol bislang verschlossene Gebiete Azeroths. Die umgekrempelte Welt lässt sich nun auch mit fliegenden Reittieren nach Herzenslust erforschen. Zwei frische spielbare Rassen, neue Volks - und Klassenkombinationen, die Erhöhung der Maximalstufe auf 85, neue PvP-Zonen und vieles mehr runden das Angebot ab.
Wer bei diesen Highlights nicht warm wird, der steigt besser gleich in die Hölle - und zwar mit dem Action-Rollenspiel Diablo 3. Auch bei diesem Titel nimmt Blizzard lediglich Feinjustierungen am Spielprinzip vor. Sie wählen also nach wie vor einen von fünf Charakteren (enthüllt wurden bislang Barbar, Zauberer, Mönch und Hexendoktor) aus und klicken auf Ihrer blutigen Odyssee durch das Fantasy-Reich Sanktuario jede Menge Monster tot. Dabei sammelt Ihr Alter Ego Erfahrung und Gegenstände und wird so mit der Zeit zu einer noch effizienteren Tötungsmaschine. Echte Neuerungen darf man bei PVP-Gefechten erwarten. Über Details schweigt sich Blizzard jedoch aus. Ebenso unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Releasetermin. Fest steht nur, dass Diablo 3 frühestens 2011 erscheint.

Ich habe seid damals das The Lost Vikings Poster aus der ASM in meiner Küche hängen. Es hat schon wirklich viele Umzüge überstanden und jede meiner Exen musste sich damit abfinden das es immer wieder aufgehängt wurde... :^D
Du kannst das ja sehn wie du willst, aber im Endeffekt sagen nur die Verkaufszahlen aus, ob ein Spiel als "Hit" gewertet wird oder eben nicht. Und bis dato hat Blizzard nunmal keinen schwarzen Fleck (denn nur darauf bezog sich die Aussage in diesem Artikel).
Starcraft Ghost zu canceln kann man wohl auch kaum als schwarzen Fleck bezeichnen. Es wurden ja noch etliche andere Spiele gecancelt (gab irgendwo mal ne Liste). Ein schwarzer Fleck wäre es gewesen, wenn die das Spiel in schlechter Qualität aufn Markt geworfen hätten.
Zu Blizzard North: Als Außenstehender isses schwer zu beurteilen ob die Schließung gerechtfertigt war. Wir wissen ja nicht, was die damals dort fabriziert haben. Außerdem wurde der Großteil einfach nur ins Blizzard HQ verfrachtet. Bill Roper und einige andere sind dennoch gegangen, und haben was eigenes gemacht -> aber Hellgate London war alles andere als ein Hit, von daher...
Zu Activision: Blizzards damaliger Publisher Vivendi hat mit Activision fusioniert, da hatte Blizzard als Entwickler keinen Einfluss drauf. Lass dich vom Namen Activision Blizzard nicht täuschen, die wollten einfach nur nen tatkräftigeren Branchenamen haben, und Vivendi ist numal nicht sooo bekannt bei den Spielern. Ich mag Activision auch nicht, allen voran deren Politik. Blizzard ist hier aber dennoch weiterhin "nur" Entwickler, hat zwar auch gewisse Privilegien, aber dennoch keinerlei Einfluss auf deren Treiben.
Zu WoW sag ich mal nix. Das hab ich auch damals nicht gemocht. Ist in meinen Augen sowieso ein schwarzer Fleck. Allerdings sehn das 11 Mio Spieler (auch heute noch) anders. Und somit ist das Spiel auch weiterhin erfolgreich und als "Hit" zu sehn - meine Meinung hin oder her!
Der Artikel spiegelt demnach die allgemeine Meinung wieder. Das hat nix mit "Fanboy Autoren" zu tun. Wenn sich Cataclysm -trotz bekannter "casual" Änderungen- wieder mal millionenfach verkauft, wird auch dieses als "Hit" in die Geschichte eingehn, ob wir das nun gut finden oder nicht.
Zu Diablo 3: Hast du das Spiel gespielt? Anhand der Gameplayvideos kann man sicher nicht die Qualität eines Spiels bewerten. Außer man schaut nur auf die Grafik (was du laut deinem Kommentar auch offensichtlich tust). Und anhand der Grafik ein Spiel als "schlecht" abzustempeln, ist sowieso das lächerlichste überhaupt.
@Artikel
Ich finde man hätte zumindest noch SC erwähnen sollen. Hinter Sims und WoW das meistverkaufte PC-Spiel aller Zeiten und Nationalsport in Korea. WC3 sollte man ebenso erwähnen, wenn man schon Teil 1+2 erwähnt (immerhin wurden hier die Charaktere und Story aus WoW "vorgestellt"). So wirkt der Artikel unvollständig.
Blizzard hat keinen "schwarzen Fleck"? Das ich nicht lache! Was macht den Blizzard großartig noch. Die ruhen sich auf ihren Millionen aus. Zum einen wurde StarCraft:Ghost gecancelt. Dann werden sämtliche Franchises mit immer neuen Patches zum Kindergartenniveau heruntergeschraubt. Das trifft auf Diablo2 und auf WoW zu. Auch wenn Blizzard einen bisher guten Ruf hatte, sind die Diskussionen über das sog. "Kaputtpatchen" nicht umsonst. Meiner Meinung nach hätte Blizzard einfach nicht das tun sollen:
- Blizzard North auflösen inkl. aller Entwickler einschließlich Meister Bill Roper
- Mit Activision fusionieren
- Publisher wechseln (von Vivendi und CO.)
Die Gier nach Geld und Reichtum treibt Blizzard früher oder später in den Ruin. Auch wenn das nicht so scheinen mag, aber der Schneesturm lebt nunmal vom Ruf. Wenn ich mir Diablo3 ansehe oder das nächste WoW AddOn ist das nichts neues mehr. Es ist reines Casual Gaming auf Kindergarten Ebene, dass es auch noch der letzte und dümmste Depp spielen kann. Das ist kein Fortschritt mehr. Blizzard wird zu EA und nicht mehr. Der Ruf wird verloren gehen, den die Jungs sich so hart erarbeitet haben.
Und noch was anderes..."Ein Hit nach dem anderen" ist wohl derbe übertrieben. Insgesamt haben die Schneestürmer rund 3 weltbekannte Produkte welche eigentlich nur aufgewärmt werden. WoW hat sein Zenit schon längst überschritten und Diablo3 wird der Casual Mist schlechthin, wobei man anmerken muss, dass Diablo3 eigentlich ne Mischung aus Diablo1 und Warcraft ist; Grafisch gesehen.
Also ich glaube eher, dass der Autor mal wieder irgendein Fanboy von Blizzard ist und es kaum erwarten kann wieder nach Azeroth zu gehen, um stupide seine Runden zu drehen. Blizzard ist nicht mehr das was es mal war. Öffnet endlich die Augen. Werden denn die Leute immer anspruchsloser? Blizz ist zumindest für mich absolut Geschichte, die bauen nur noch scheiße.
mfg
Ist StarCraft: Ghost, Blizzards Vaporware (http://en.wikipedia.org/wiki/StarCraft:_Ghost) kein schwarzer Fleck?
Betrachtet man Blizzards Portfolio, werden im Beitrag weniger als die Hälfte genannt. Unterstreicht nicht unbedingt Eure Aussage "Das Ausnahmestudio produziert seit Gründung einen Hit nach dem anderem".
Der Beitrag hinterläßt bei mir den Eindruck, daß der Autor es kaum erwarten kann, endlich WoW zu erwähnen.
Lost Vikings auf meinem SNES hab ich geliebt damals und Blackthorne ebenfalls. Das war ein atmosphärischer Kracher, der mir noch heute Spass bereitet. Habs letztes Jahr wieder mal durchgespielt.