Xenoblade Chronicles 3 im Test - Das Beste aus zwei Welten

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Test Annika Menzel - Redakteurin Sascha Lohmüller - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Xenoblade Chronicles 3 im Test - Das Beste aus zwei Welten
Quelle: PC Games

Am 29. Juli 2022 erscheint mit Xenoblade Chronicles 3 der nächste Teil der beliebten JRPG-Reihe. Dieser vereint die Zukunft der beiden Vorgänger, wartet aber trotzdem mit seiner ganz eigenen Geschichte auf. In unserem Test verraten wir euch, ob sich das zeitintensive Abenteuer lohnt.

Während viele Spiele in den letzten Jahren verspätet erschienen sind oder direkt um einen längeren Zeitraum verschoben werden mussten, hat Xenoblade Chronicles 3 für Aufmerksamkeit in der ganz anderen Richtung gesorgt. Angekündigt wurde das Spiel im Februar dieses Jahres und sollte sogar noch im September erscheinen, was bereits eine recht schnelle Veröffentlichung nach der Ankündigung gewesen wäre. Zwei Monate später kam dann die überraschende Nachricht: So lange brauchen wir gar nicht mehr zu warten!

Der Release wurde vorgezogen, weshalb ihr schon am 29. Juli 2022 in das neue Abenteuer von Entwicklerstudio Monolith Soft und Nintendo starten dürft. Das Spiel verknüpft die Ereignisse aus den bisherigen Teilen miteinander, trotzdem braucht es euch als Neueinsteiger nicht abzuschrecken, da eine selbstständige Geschichte erzählt wird und ihr nicht zwangsläufig Vorwissen benötigt. In unserem Test erfahrt ihr, warum Xenoblade Chronicles 3 (jetzt kaufen 53,56 € ) trotz seiner kleineren Schwächen ein sehr gelungenes JRPG geworden ist, das ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Nur der Stärkere überlebt lange genug

Die Handlung ist in der Welt von Aionios angesiedelt, die den beiden Ländern Keves und Agnus eine Heimat bietet. Das klingt jedoch idyllischer, als es in Wirklichkeit ist, denn die beiden Nationen treten sich immer wieder in erbitterten Kämpfen gegenüber.

Keves und Agnus befinden sich in einem ewigen Krieg. Beide Seiten benötigen die Lebensenergie der feindlichen Soldaten, um selbst nicht zu sterben. Quelle: PC Games Keves und Agnus befinden sich in einem ewigen Krieg. Beide Seiten benötigen die Lebensenergie der feindlichen Soldaten, um selbst nicht zu sterben. Dabei geht es beiden Seiten nicht etwa darum, ihr Territorium zu erweitern oder ihre Weltanschauungen durchzusetzen, sondern möglichst viel Lebensenergie zu stehlen. Die brauchen sie nämlich dringend, um selbst weiter existieren zu können.

Grund dafür sind die sogenannten Flammenuhren, die den Alltag in den jeweiligen Kolonien diktieren. Werden die Uhren nicht mit genügend Lebensenergie versorgt, treten die Soldaten schon bald ins Jenseits ab. Dadurch sind die Völker in einem schier endlosen Krieg gefangen, in dem beide Seiten ums Überleben kämpfen.
Die Bewohner der Welt kennen es gar nicht anders, da sie rein zu diesem Zweck ausgebildet werden. Ihnen stehen zehn Intervalle, die jeweils ein Jahr andauern, zur Verfügung, um ihre Pflicht auf dem Schlachtfeld zu erfüllen. Wer überlebt, kehrt in einer Zeremonie zur Königin des jeweiligen Landes zurück. Diese Heimkehr zählt als große Ehre, jedoch schaffen es nicht viele, so lange am Leben zu bleiben.

Während einer der zahllosen Schlachten kommt es zu einem Aufeinandertreffen von jeweils einer kleinen Truppe aus Keves und Agnus. Sie bekämpfen einander und erst mit dem Auftauchen eines bedrohlichen Feindes raufen sich die beiden Gruppen zusammen.

Noah und Mio, die jeweiligen Anführer, verschmelzen dabei zu einer Einheit namens Ouroboros und können so den Gegner in die Flucht schlagen - zumindest fürs Erste.

Der hat noch ein Ass im Ärmel und sorgt mittels einer Art Bann dafür, dass die ganze Welt ihnen nun an den Kragen will. Von da an nimmt die Geschichte einen Lauf, den wir euch nicht vorwegnehmen möchten. Auch wenn uns keiner der Wendepunkte so richtig vom Hocker gerissen hat, wartet Xenoblade Chronicles 3 mit einigen überraschenden Momenten auf und schreckt nicht vor ernsten Themen zurück.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PhalasSP Gelegenheitsspieler/in
        Absolutes Top Game, aber an diesem Spiel sieht man das Nintendo endlich mal auf aktuelle Hardware wechseln sollte...Soviel Immersion wird einfach durch diese Uralt-Grafik vernichtet und das ist ein Spiel von 2022...
      • Von PhalasSP Gelegenheitsspieler/in
        Absolutes Top Game, aber an diesem Spiel sieht man das Nintendo endlich mal auf aktuelle Hardware wechseln sollte...Soviel Immersion wird einfach durch diese Uralt-Grafik vernichtet und das ist ein Spiel von 2022...
      • Von sealofdarkness Mitglied
        Ich bin auch bisher echt begeistert vom Spiel. Das Kampfsystem macht einfach richtig Laune und ist nochmal ein Stück besser als das von Torna (das Prequel Addon zu Xenoblade Chronicles 2, welches das Kampfsystem nochmal etwas verbessert hat). Monolithsoft hat einfach ein Händchen dafür gewisse Dinge zu streamlinen und andere Dinge zu erweitern.

        Die Story finde ich bisher auch gut, bei meinen guten 25 Stunden ist alles noch etwas straight forward gehalten, aber ich denke das wird sich noch ändern. Xenoblade Chronicles 2 war ja in den "anfänglichen" 30-40 Stunden auch relativ gemächlich :D

        Es freut mich auch, dass es stabiler läuft als der Vorgänger, aber allmählich wünsche ich mir auch einen Switch Nachfolger, denn mittlerweile haben selbst mobile games schickere Grafiken und Effekte in petto... Aber naja, was soll's. Auch ohne neuste Technik ist dieses Game sein Geld wert. Für mich, neben Elden Ring, mein GOTY.
      • Von Cywor Mitglied
        Tolles Spiel. Macht bisher richtig Laune.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von AlBundyFan
        warum muß man über so etwas überhaupt diskutieren?
        Weil du die Diskussion ins Rollen gebracht hast und andere drauf eingestiegen sind. Würde ich jetzt mal behaupten.

        Sträuben tut sich übrigens auch keiner. Das ist der falsche Begriff. Es sagt niemand, dass man die Info bzgl. der Plattform nicht an den Anfang setzen sollte. Da has du was falsch verstanden. Die Frage war eher, ob es ein tatsächliches Problem ist oder nicht. Und ob ein videospielaffiner Mensch nicht eigentlich die Kenntnis besitzen sollte, große und bekannte Titel zu zuordnen. Xenoblade ist keine unbekannte Franchise und es gibt ja immer wieder Artikel zu dem Spiel, in denen auch steht, wo das Spiel erscheint.

        Allerdings würde ich durchaus zustimmen, dass es kein Problem darstellen sollte, News entsprechend der Plattform zu sortieren. Eine solche Ordnung erkenne ich hier auf der Seite in der Tat nicht.
      • Von Calewin Mitglied
        Zitat von bide
        Die Frage ist eher wieso man sich darüber wundert, wenn auf einer Seite die PCGames heißt, Nutzer teilweise irritiert sind wenn ohne Kennzeichnung über Spiele anderer Plattformen berichtet wird und dies dann auch immer mal wieder im Forum angemerkt wird.

        Und ja ich habe verstanden dass die Seite das seit geraumer Zeit so handhabt. Und ja regelmäßige Nutzer wissen das logischerweise auch irgendwann.

        Nur kommen natürlich auch immer mal wieder neue Leser hinzu bzw. sollte die Seite daran interessiert sein neue Nutzer zu gewinnen. Und schon allein nur für diesen Fall wäre eine Kennzeichnung sinnvoll (wie es andere Magazine eben aus gutem Grund auch machen). Um nichts anderes geht es.

        Mir leuchtet auch nicht ein was es dagegen zu argumentieren gibt. Entstünde irgendjemand ein Nachteil dadurch? Im Gegenteil - alle sind dann bestens informiert und die nervigen Anmerkungen im Forum enden.
        Zitat von AlBundyFan
        du redest immer noch von xenoblade chronicles 3 ......ich rede von einer allgemienen praxis.
        und ich weiß nicht ,warum man sich dagegen sträubt, daß man bei einem testartikel am anfang ein paar buchstaben hinzuschreibt über die system auf denen ein spiel verfügbar ist und warum man dauernd ausreden findet, um genau das nicht tun zu müssen und warum man dem forderer vorwirft, daß er gefälligst ahnung über alle konsolen zu haben hat.
        warum bricht dir ein zacken aus der krone wenn am anfang eines testartikel steht "verfügbar für Switch" oder nur "(Switch)" in klammer?

        warum muß man über so etwas überhaupt diskutieren? was stört dich an so einer angabe?
        Ja, das hatte ich weiter oben schon geschrieben.
        Habe nie geschrieben, dass mich das stören würde. Auch sträube ich mich keineswegs dagegen. Meine Verwunderung galt eher der Unkenntnis, gerade weil Xenoblade a) nicht neu ist und b) ich vorausgesetzt habe, dass das dann doch irgendwie bekannt sein sollte, weil es auch schon haufenweise Vorberichterstattungen dazu gab.
        Man könnte das natürlich so machen, dass man schon in der Überschrift die Plattform erwähnt, auf der getestet wurde oder für die es in diesem Falle sogar exklusiv erscheint.
        Vielleicht liest ja ein Verantwortlicher hier mit und in der nächsten Redaktionsbesprechung wird das ein Thema.
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