Xenoblade Chronicles 3 im Test - Seite 2

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Test Annika Menzel - Redakteurin Sascha Lohmüller - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Xenoblade Chronicles 3 im Test - Seite 2
Quelle: PC Games

Am 29. Juli 2022 erscheint mit Xenoblade Chronicles 3 der neue Teil der beliebten JRPG-Reihe. Im Test verraten wir euch, ob sich das lange Abenteuer lohnt.

Insgesamt hat uns die Geschichte trotz mancher Längen überzeugt und regt selbst zum Nachdenken an. Noah und Mio sind als Wegweiser ihrer jeweiligen Kolonien dafür verantwortlich, ihre gefallenen Kameraden nach der Schlacht zu verabschieden und weiterzuschicken. Durch die Tatsache, dass den Menschen sogar im Falle des Überlebens nur eine begrenzte Zeitspanne zur Verfügung steht, ist das Thema Tod an der Tagesordnung. Da Mio selbst nur noch knapp drei Monate bleiben, bevor ihre Intervalle aufgebraucht sind, ist es in der kleinen Gruppe besonders präsent.

Mit der Zeit sind uns die Charaktere, die wir bei ihrem Abenteuer begleiten, sehr ans Herz gewachsen. Während sie zu Beginn zunächst ihre Differenzen überwinden müssen und Kabbeleien an der Tagesordnung stehen, schweißt die Handlung sie immer fester zusammen. Auch wenn die Figuren am Anfang ein wenig stereotypisch wirken, zeigen sie später ihren vielschichtigen Charakter und ihre unterschiedlichen Beweggründe. Vor allem die Beziehungen, die sie untereinander entwickeln, sorgen für eine angenehme Dynamik.

Großer Umfang, langsamer Start

Zu Beginn dauert es eine Weile, bis das Spiel an Fahrt gewinnt. Zunächst wird dafür gesorgt, dass alle wichtigen Figuren zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, die Spielwelt und ihre Hintergründe werden erklärt und das Kampfsystem wird aufgebaut - da erwarten euch im Verlauf des Spiels aber ohnehin immer wieder neue Tutorials. Ihr müsst also wie bei den Vorgängern ein wenig Geduld mitbringen, bis Xenoblade Chronicles 3 seine wahren Stärken offenbart.

Xenoblade Chronicles 3 braucht eine Weile, um in die Gänge zu kommen, überzeugt dann aber mit einer emotionalen Geschichte. Quelle: PC Games Xenoblade Chronicles 3 braucht eine Weile, um in die Gänge zu kommen, überzeugt dann aber mit einer emotionalen Geschichte. Habt ihr mal eine Zwischensequenz versehentlich übersprungen oder nicht aufgepasst, könnt ihr sie übers Hauptmenü jederzeit erneut ansehen. Dort lassen sich zudem verschiedene Optionen wie Tageszeit und Wetter einstellen. Bei der schieren Menge und Länge der Szenen ist es kein Wunder, wenn ihr auf das Feature zurückgreift, um der Handlung besser folgen zu können.

Um die zu verstehen, müsst ihr die anderen Teile nicht gespielt haben. Es werden euch dann allerdings eine Menge Details entgehen, die den dritten Teil mit den bisherigen Titeln verbinden und einen Teil seines Charmes ausmachen.
Wir empfehlen euch also trotzdem, die JRPGs in der chronologischen Reihenfolge durchzuspielen. Sind sie euch dafür zu lang oder euch interessiert primär das Setting des neuen Spiels, ist es trotzdem möglich, damit in das Franchise einzusteigen. Ein kurzes Abenteuer erwartet euch allerdings nicht.

Selbst wenn ihr euch auf die Haupthandlung fokussiert und nur wenigen Nebenbeschäftigungen nachgeht, werdet ihr zwischen 50 und 60 Stunden beschäftigt sein. Wollt ihr die gesamte Welt entdecken und sämtliche Aufgabe erledigen, kommt noch mal eine ordentliche Menge an Spielzeit obendrauf.

Einfach durchmarschieren ist ohnehin nicht möglich, da ihr die nötigen Levels benötigt, um euch gegen die Gegner zu behaupten. Die Bonus-Erfahrungspunkte, die sich nach Belieben an Rastpunkten verteilen lassen, schaffen eine erste Abhilfe.

Trotzdem solltet ihr nicht vor Gegnern davonlaufen und auch mal die eine oder andere Nebenaufgabe abhaken, um später nicht extra grinden zu müssen. Wenn ihr alles erkundet und euch dementsprechend Zeit lasst, solltet ihr keine Probleme mit der Schwierigkeit bekommen.

Komplexes Kampfsystem: Ketten und Kombos

Die ist auf "Normal" angenehm herausfordernd und fordert taktisches Geschick. Im Zweifelsfall kann bereits eine ungünstige Entscheidung dazu führen, dass ihr den Kampf verliert. Neben den automatischen Angriffen der Figuren stehen euch unterschiedliche Techniken zur Verfügung. Nutzt ihr sie zur richtigen Zeit oder in der richtigen Position, winken zusätzliche Effekte.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PhalasSP Gelegenheitsspieler/in
        Absolutes Top Game, aber an diesem Spiel sieht man das Nintendo endlich mal auf aktuelle Hardware wechseln sollte...Soviel Immersion wird einfach durch diese Uralt-Grafik vernichtet und das ist ein Spiel von 2022...
      • Von PhalasSP Gelegenheitsspieler/in
        Absolutes Top Game, aber an diesem Spiel sieht man das Nintendo endlich mal auf aktuelle Hardware wechseln sollte...Soviel Immersion wird einfach durch diese Uralt-Grafik vernichtet und das ist ein Spiel von 2022...
      • Von sealofdarkness Mitglied
        Ich bin auch bisher echt begeistert vom Spiel. Das Kampfsystem macht einfach richtig Laune und ist nochmal ein Stück besser als das von Torna (das Prequel Addon zu Xenoblade Chronicles 2, welches das Kampfsystem nochmal etwas verbessert hat). Monolithsoft hat einfach ein Händchen dafür gewisse Dinge zu streamlinen und andere Dinge zu erweitern.

        Die Story finde ich bisher auch gut, bei meinen guten 25 Stunden ist alles noch etwas straight forward gehalten, aber ich denke das wird sich noch ändern. Xenoblade Chronicles 2 war ja in den "anfänglichen" 30-40 Stunden auch relativ gemächlich :D

        Es freut mich auch, dass es stabiler läuft als der Vorgänger, aber allmählich wünsche ich mir auch einen Switch Nachfolger, denn mittlerweile haben selbst mobile games schickere Grafiken und Effekte in petto... Aber naja, was soll's. Auch ohne neuste Technik ist dieses Game sein Geld wert. Für mich, neben Elden Ring, mein GOTY.
      • Von Cywor Mitglied
        Tolles Spiel. Macht bisher richtig Laune.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von AlBundyFan
        warum muß man über so etwas überhaupt diskutieren?
        Weil du die Diskussion ins Rollen gebracht hast und andere drauf eingestiegen sind. Würde ich jetzt mal behaupten.

        Sträuben tut sich übrigens auch keiner. Das ist der falsche Begriff. Es sagt niemand, dass man die Info bzgl. der Plattform nicht an den Anfang setzen sollte. Da has du was falsch verstanden. Die Frage war eher, ob es ein tatsächliches Problem ist oder nicht. Und ob ein videospielaffiner Mensch nicht eigentlich die Kenntnis besitzen sollte, große und bekannte Titel zu zuordnen. Xenoblade ist keine unbekannte Franchise und es gibt ja immer wieder Artikel zu dem Spiel, in denen auch steht, wo das Spiel erscheint.

        Allerdings würde ich durchaus zustimmen, dass es kein Problem darstellen sollte, News entsprechend der Plattform zu sortieren. Eine solche Ordnung erkenne ich hier auf der Seite in der Tat nicht.
      • Von Calewin Mitglied
        Zitat von bide
        Die Frage ist eher wieso man sich darüber wundert, wenn auf einer Seite die PCGames heißt, Nutzer teilweise irritiert sind wenn ohne Kennzeichnung über Spiele anderer Plattformen berichtet wird und dies dann auch immer mal wieder im Forum angemerkt wird.

        Und ja ich habe verstanden dass die Seite das seit geraumer Zeit so handhabt. Und ja regelmäßige Nutzer wissen das logischerweise auch irgendwann.

        Nur kommen natürlich auch immer mal wieder neue Leser hinzu bzw. sollte die Seite daran interessiert sein neue Nutzer zu gewinnen. Und schon allein nur für diesen Fall wäre eine Kennzeichnung sinnvoll (wie es andere Magazine eben aus gutem Grund auch machen). Um nichts anderes geht es.

        Mir leuchtet auch nicht ein was es dagegen zu argumentieren gibt. Entstünde irgendjemand ein Nachteil dadurch? Im Gegenteil - alle sind dann bestens informiert und die nervigen Anmerkungen im Forum enden.
        Zitat von AlBundyFan
        du redest immer noch von xenoblade chronicles 3 ......ich rede von einer allgemienen praxis.
        und ich weiß nicht ,warum man sich dagegen sträubt, daß man bei einem testartikel am anfang ein paar buchstaben hinzuschreibt über die system auf denen ein spiel verfügbar ist und warum man dauernd ausreden findet, um genau das nicht tun zu müssen und warum man dem forderer vorwirft, daß er gefälligst ahnung über alle konsolen zu haben hat.
        warum bricht dir ein zacken aus der krone wenn am anfang eines testartikel steht "verfügbar für Switch" oder nur "(Switch)" in klammer?

        warum muß man über so etwas überhaupt diskutieren? was stört dich an so einer angabe?
        Ja, das hatte ich weiter oben schon geschrieben.
        Habe nie geschrieben, dass mich das stören würde. Auch sträube ich mich keineswegs dagegen. Meine Verwunderung galt eher der Unkenntnis, gerade weil Xenoblade a) nicht neu ist und b) ich vorausgesetzt habe, dass das dann doch irgendwie bekannt sein sollte, weil es auch schon haufenweise Vorberichterstattungen dazu gab.
        Man könnte das natürlich so machen, dass man schon in der Überschrift die Plattform erwähnt, auf der getestet wurde oder für die es in diesem Falle sogar exklusiv erscheint.
        Vielleicht liest ja ein Verantwortlicher hier mit und in der nächsten Redaktionsbesprechung wird das ein Thema.
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