Xenoblade Chronicles 2 Review: Klingen, Ökonomie und Wertung+Fazit
Auf der dritten Seite unserers Tests zu Xenoblade Chronicles 2 klären wir, warum die Klingen eine wichtige Rolle spielen und wieso die Spielwährung nicht nebensächlich ist. Außerdem verraten euch natürlich unser Fazit samt Wertung!
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Xenoblade Chronicles 2 Test: Auf die Klingen kommt's an
Abseits der Handlungsrelevanten Klingen erhaltet ihr weitere dieser Unterstützer durch das Aktivieren von Kernkristallen, die ihr auf eurem Abenteuer findet oder euch in Quests verdient. Damit erweckt ihr (bis auf wenige Ausnahmen) per Zufall eine neue Klinge und bindet sie so an einen Meister. Meistens springen dabei unspektakuläre Standard-Klingen raus, wenn ihr Glück habt oder seltene Kernkristalle nutzt, erwischt ihr aber auch eine der knapp 30 einzigartigen Klingen. Diese verfügen über eine eigene Persönlichkeit, besondere Skills sowie über kleine Nebenhandlungen mit eigenen Questketten, Harmoniegesprächen und vertonten Szenen. Selbst die Upgrade-Mechaniken sind mitunter einzigartig für manche Klingen. Bei der künstlichen Klinge Poppi sammelt ihr zum Beispiel Bauteile durch das Spielen eines Retro-Spielautomaten - inklusive recht spaßigem Minigame. Dadurch fühlen sich die besonderen Klingen wirklich einzigartig und wie vollwertige Gruppenmitglieder an.
Quelle: PC Games
Jede einzigartige Klinge verfügt über eine eigene Mini-Story mit entsprechenden Szenen, Quests und Harmoniegesprächen.
Außerdem gliedern sich die Klingen in drei Klassen (Angreifer, Verteidiger und Heiler) und abhängig von eurer Zusammenstellung, erhält der Meister andere Boni. Wenn Rex beispielsweise drei Verteidiger-Klingen nutzt, erzeugt er besonders schnell Wut und zieht somit die Aufmerksamkeit von Gegnern auf sich. Kurzgesagt, er spielt sich wie ein Tank. Anders als in den Vorgängern könnt ihr eure Heldengruppe diesmal jedoch nicht mit unterschiedlichen Waffen und Rüstungen individualisieren. Die Bewaffnung wird von den genutzten Klingen bestimmt und ansonsten können Meister zwei Accessoires anlegen, während ihr Klingen mit ein bis drei Hilfskernen feintunen könnt. Hier ist die Auswahl dafür gigantisch und ihr könnt etwa die Effektivität von Seitenattacken stärken, eure Blockrate erhöhen, Klingen-Combos verstärken und so weiter.
Quelle: PC Games
Gerade nicht benötigte Klingen schickt ihr in kleinen Gruppen los, um Aufträge als Söldner zu erledigen. Dafür winken nicht nur Belohnungen, die Klingen erhalten auch nützliche Erfahrungspunkte.
Klingen, die ihr gerade nicht in eurer Gruppe nutzt, schickt ihr per Söldnertruppen-Feature in Trupps von bis zu sechs Stück auf Missionen. Dadurch heimst ihr nicht nur nützliche Belohnungen ein, die Klingen sammeln unterwegs auch Erfahrung und schalten so weitere Skills in ihrem Harmoniering (im Grunde ein Talentbaum) frei. Besonders praktisch daran ist, dass ihr so in den meisten Fällen die Bedingungen eines Harmoniering-Upgrades umgehen könnt. Einige dieser Upgrades lassen sich derweil sogar nur mittels Söldnerauftrag aktivieren. Diese passiven Skills kommen euch nicht nur im Kampf zugute, sondern auch beim Erkunden der Spielwelt. Die richtigen Erkundungsfähigkeiten vorausgesetzt könnt ihr an entsprechenden Stellen hinderliche Dornen abfackeln, Eisbrücken entstehen lassen oder ihr erhaltet einfach mehr Ausbeute beim Sammeln von Rohstoffen und beim Bergungstauchen mit Rex.
Quelle: PC Games
Durch die vielen NPCs, die durch die Straßen laufen und ihrem Tagwerk nachgehen, wirken die Städte schön lebendig.
Xenoblade 2 Review: Überzeugende Ökonomie
Zum überzeugenden Gesamteindruck der Spielwelt trägt auch die Umsetzung der Ökonomie bei. Wie in den meisten Genre-Vertretern verdient ihr beim Kämpfen, durch das Aufstöbern von Schatzkisten und das Erledigen von (meist recht uninspirierten) Nebenaufträgen Gold. Eure Haupteinnahmequelle ist aber Rex' Tätigkeit als Bergungstaucher, der ihr an dafür vorgesehenen Stellen nachgeht. Die Ausbeute könnt ihr entweder einzeln für schnelles Geld verscherbeln oder an Handelsposten in Form von fest vorgegebenen Paketen für richtig Asche losbringen. Mit dem Geld kauft ihr euch im Gegenzug in den verschiedenen Läden Alrests Nahrungsmittel, Getränke und Alltagsgegenstände wie Bücher, Musikinstrumente oder Parfüm. Diese Sachen packt ihr euren Meistern dann in die dafür vorgesehenen Item-Taschen, um so Boni über Zeit zu erhalten.
Durch Handel und das Erledigen von Aufgaben und Söldneraufträge der Bewohner treibt ihr zudem aktiv die Entwicklung der jeweiligen Länder voran. Mit jeder neuen Entwicklungsstufe erweitert sich das Angebot der Händler um besonders seltene Gegenstände, die Waren in Läden werden günstiger und ihr schaltet neue Aufgaben frei - es entsteht also ein motivierender Kreislauf. Selbst der Kauf von Besitzurkunden der Läden ist möglich, um euch dauerhaft praktische Vorteile wie eine erhöhte Laufgeschwindigkeit oder einen Bonus auf die gesammelten Erfahrungspunkte im Kampf zu sichern.
Quelle: PC Games
Einige der Panoramen in der abwechslungsreichen Spielwelt sind absolut atemberaubend.
Trotz kleinerer Mankos richtig klasse
Schlussendlich bietet Xenoblade Chronicles 2 eine gute Mischung aus den Stärken der beiden Vorgänger, angereichert mit neuen Ideen. Auch wenn einige kleinere Mankos am fabelhaften Gesamterlebnis kratzen, erwartet euch hier ein gigantisches und richtig starkes Rollenspiel-Abenteuer japanischer Machart in einer einzigartigen, einprägsamen Spielwelt, mit einer unterhaltsamen Handlung, charmanten Charakteren und vielschichtigen Spielsystemen. Während die schicke Spielwelt ihre volle Wirkung im TV-Modus wesentlich besser entfalten kann, macht das Abenteuer im Handheldbetrieb zumindest eine respektable Figur. Auch unterwegs läuft das Spielgeschehen bis auf Ausnahmen flüssig, die geringere Auflösung ist mitunter aber nicht zu übersehen. Egal ob vor dem Fernseher oder in den Händen: Mit Xenoblade Chronicles 2 gesellt sich nach Zelda: Breath of the Wild, Splatoon 2 und Super Mario Odyssey zum Jahresabschluss der nächste Exklusiv-Hit zum bereits klasse bestückten Startjahres-Portfolio der Switch. So kann es 2018 gerne weitergehen!
Xenoblade Chronicles 2 erscheint am 01. Dezember 2017 exklusiv für Nintendo Switch. Der Release erfolgt sowohl digital im Nintendo eShop als auch im Handel für ca. 60 Euro. Ein Season Pass zu Xenoblade Chronicles 2 wird ebenfalls ab dem 01. Dezember für 29,99 € zum Kauf im Nintendo eShop angeboten. Er wird euch im Lauf etwa eines Jahres Zugriff auf eine zusätzliche Story-Episode, einen Herausforderungsmodus und kleinere Zusatzpakete bieten. (Xenoblade Chronicles 2 in der Wikipedia.)

Naja, vielleicht muss man so infantilen Humor einfach mögen.
Aber mal abseits des ganzen Japanoquatsches gibt es da ein paar Dinge in der Gameengine die mir sauer aufstoßen:
- Die von euch so hoch gelobten Kämpfe sind viel zu unübersichtlich, weil die Kamera viel zu nahe dran ist. Wenn dann noch die Gegner sich viel und schnell bewegen ist Essig mit dem Überblick (besonders wenn es große und kleine Gegner auf einmal sind).
- Mich nervt es total, dass nicht angezeigt wird welcher Gegner nun aggro ist und welcher harmlos. Bei den lowlevel ist das ja nur nervig, aber tödlich bei den LvL 90 Viechern.
- Die Steuerung ist auch nicht immer rund: Wenn ich was abbauen will, regiert das Spiel erst nach mehrmaligem drücken oder wenn ich ne Sekunde auf zwei vor der Recource stehen bleibe.
- Appropo abbauen: Ist ja schön und gut, das die Klingen den Ertrag erhöhen, aber muss denn IMMER die Animation kommen und das Gesülze und dann kommen die Recourcen erst? Ich mein beim ersten mal ist es ja noch gut, beim zweiten mal auch, aber schon ab dem dritten mal nervt es nur noch und stört den Spielfluss.
- Es gibt keine richtige, vernünftige Map zum Orientieren; Die kleine Minimap ist da nutzlos, die große auch, da man sie nicht scrollen kann, die Schnellreisemap ist nicht zoombar und dauert viel zu lange, bis man bei der richtige Stelle ist um mal zu schnell schauen wo es jetzt lang geht und der Kompass oben ist viel zu "gequetscht" (Man meint man rennt in die richtige Richtung, aber da er so einen kleinen Winkel hat, rennt man tatsächlich nur 90 Grad zum Ziel)
Versteht mich nicht falsch, im Kern ist es ein guten Spiel (und ein noch besseres wenn man auf den ganzen Mangamumpitz steht) aber die Sachen stossen mir echt sauer auf...
Zu den anderen Punkten:
- Die Entfernung der Kamera lässt sich verstellen. Auf den Pfeiltasten kannst du jederzeit alle Steuerungsoptionen nachsehen. Wird auch im Tutorial anfangs erklärt.
- Das wird im Spiel zwar nicht erklärt, ist aber ziemlich simpel: Gegner die einige Level unter dir sind und somit totales Kanonenfutter wären, lassen dich grundsätzlich in Ruhe, solange du sie nicht angreifst. Alle anderen greifen an, sobald du ihnen zu Nahe kommst. Es gibt (durch den Kauf von bestimmten Händlerlizenzen) die Möglichkeit, den Aggro-Radius von Gegnern zu senken. Einzigartige Gegner greifen aber immer an.
- Dass Klingen beim Sammeln von Rohstoffen ihren Bonus immer komplett aussprechen müssen, kann lästig sein ja. Ist aber nur ein Detail. Bei Umgebungsaktionen (Schlösser knacken etc.) kann man das mit der Plus-Taste übrigens abkürzen.
- Freilich lässt sich die Schnellreisekarte zoomen. Mit ZR und ZL. Steht sogar direkt in den Tooltipps unten am Rand. Also bei mir war der Kompass immer ziemlich genau. Wenn das Questsymbol in der Mitte ist, rennt man auch auf das Ziel zu.
Ich hoffe, das hilft dir beim weiteren Spielen.
Gut diese Mangakacke ist nicht mein Geschmack, aber da habe ich schon auf der Wii U drüber hinweg gesehen, aber hier geht sie mir total auf den Keks. Eurem, so hoch gefeiertem, Zeke bin ich gerade über den Weg gelaufen und das fand ich eher lächerlich als Lustig.
Naja, vielleicht muss man so infantilen Humor einfach mögen.
Aber mal abseits des ganzen Japanoquatsches gibt es da ein paar Dinge in der Gameengine die mir sauer aufstoßen:
- Die von euch so hoch gelobten Kämpfe sind viel zu unübersichtlich, weil die Kamera viel zu nahe dran ist. Wenn dann noch die Gegner sich viel und schnell bewegen ist Essig mit dem Überblick (besonders wenn es große und kleine Gegner auf einmal sind).
- Mich nervt es total, dass nicht angezeigt wird welcher Gegner nun aggro ist und welcher harmlos. Bei den lowlevel ist das ja nur nervig, aber tödlich bei den LvL 90 Viechern.
- Die Steuerung ist auch nicht immer rund: Wenn ich was abbauen will, regiert das Spiel erst nach mehrmaligem drücken oder wenn ich ne Sekunde auf zwei vor der Recource stehen bleibe.
- Appropo abbauen: Ist ja schön und gut, das die Klingen den Ertrag erhöhen, aber muss denn IMMER die Animation kommen und das Gesülze und dann kommen die Recourcen erst? Ich mein beim ersten mal ist es ja noch gut, beim zweiten mal auch, aber schon ab dem dritten mal nervt es nur noch und stört den Spielfluss.
- Es gibt keine richtige, vernünftige Map zum Orientieren; Die kleine Minimap ist da nutzlos, die große auch, da man sie nicht scrollen kann, die Schnellreisemap ist nicht zoombar und dauert viel zu lange, bis man bei der richtige Stelle ist um mal zu schnell schauen wo es jetzt lang geht und der Kompass oben ist viel zu "gequetscht" (Man meint man rennt in die richtige Richtung, aber da er so einen kleinen Winkel hat, rennt man tatsächlich nur 90 Grad zum Ziel)
Versteht mich nicht falsch, im Kern ist es ein guten Spiel (und ein noch besseres wenn man auf den ganzen Mangamumpitz steht) aber die Sachen stossen mir echt sauer auf...
(so jetzt mal natzen, später wird weiter gesuchtet - ich glaube so fasziniert hat mich dieses Jahr noch kein Spiel wie dieses)