Xbox: GDC-Umfrage zeigt sinkendes Entwickler-Interesse an Xbox

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Xbox: GDC-Umfrage zeigt sinkendes Entwickler-Interesse an Xbox
Quelle: Microsoft Xbox

Eine aktuelle GDC-Umfrage zeigt: Entwickler interessieren sich deutlich seltener für Xbox als PS5 oder Switch 2. Für Microsofts Konsolenstrategie könnten die Ergebnisse zum Problem werden.

Die jährliche Branchenumfrage State of the Game Industry der Game Developers Conference zeichnet ein ernüchterndes Bild für Microsofts Xbox-Plattform. Laut den Ergebnissen geben nur 20 Prozent der befragten Entwickler an, derzeit an der Entwicklung von Spielen für Xbox Series X|S interessiert zu sein. Damit liegt die Konsole klar hinter der Playstation 5 und der Switch 2.

An der Umfrage nahmen mehr als 2.300 Fachleute aus der internationalen Spieleindustrie teil. Die Befragten konnten dabei mehrere Plattformen auswählen, was die Ergebnisse als generelle Interessenbekundung und nicht als Exklusivpräferenz einordnet. Dennoch zeigt sich ein deutlicher Abstand zwischen den Plattformen.

GDC-Umfrage: PS5 und Switch 2 klar vor Xbox

Während 40 Prozent der Entwickler Interesse an der Entwicklung für die PS5 angaben, kam die Switch 2 fast auf denselben Wert mit 39 Prozent. Der PC bleibt mit 80 Prozent weiterhin die mit Abstand attraktivste Plattform. Xbox Series X (jetzt kaufen ) |S rangiert dagegen auf einem Niveau, das näher an Android und iOS (jeweils 16 Prozent) oder sogar der ursprünglichen Nintendo Switch (13 Prozent) liegt als an den anderen aktuellen Heimkonsolen. Interessant ist dabei auch der Vergleich mit vergangenen Veröffentlichungen. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr letztes Projekt auf Xbox Series X|S erschienen sei, gegenüber der 47 Prozent auf PS5. Das aktuelle Interesse an der Xbox hat also auf lange Sicht abgenommen.

Multiplattform-Strategie als Reaktion

Die Umfrageergebnisse fallen in eine Zeit, in der Microsoft seine Xbox zunehmend als Teil eines größeren Multiplattform-Ökosystems positioniert. Eigene Konsolen werden dabei weniger als zentrale Säule, sondern als eine von mehreren Zugriffsmöglichkeiten auf First-Party-Spiele verstanden. Diese Ausrichtung findet sich auch in den kommenden Veröffentlichungen wieder: So sind mehrere große Xbox-Spiele für 2026 bereits für die PS5 bestätigt. So erscheint Fable zeitgleich auf Xbox Series X|S und Playstation 5, während Forza Horizon 6 zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls auf Sonys Konsole folgt.

Seht ihr in den GDC-Zahlen ein ernsthaftes Problem für Xbox als Konsole? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: State of the Game Industry 2026, via VGC

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Orkhammer Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von FeralKid
        Sogesehen kann man garnichts mehr glauben. :D
        Quelle ist geliefert. Ich glaube ihr. Passt wie gesagt auch ins Bild und zum Kontext anderer Entwicklungen, wie den aussagen der Developer der GDC. Wird so sein.
        Jede der Statistiken für sich genommen mag schon stimmen, aber was leitet man daraus ab?
        Manche befassen sich mit Umsätzen, Gewinnen und Margen, andere mit Absichtserklärungen.
        Spieleentwicklung dauert heute oft so lange, 4-6 Jahre, manchmal noch länger und in der Zeit werden die Karten wieder 3 Mal neu gemischt, Vorzeichen ändern sich wieder oder der ganze Laden bricht zusammen. ;)
        Wer weiß?
      • Von Orkhammer Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von FeralKid
        Sogesehen kann man garnichts mehr glauben. :D
        Quelle ist geliefert. Ich glaube ihr. Passt wie gesagt auch ins Bild und zum Kontext anderer Entwicklungen, wie den aussagen der Developer der GDC. Wird so sein.
        Jede der Statistiken für sich genommen mag schon stimmen, aber was leitet man daraus ab?
        Manche befassen sich mit Umsätzen, Gewinnen und Margen, andere mit Absichtserklärungen.
        Spieleentwicklung dauert heute oft so lange, 4-6 Jahre, manchmal noch länger und in der Zeit werden die Karten wieder 3 Mal neu gemischt, Vorzeichen ändern sich wieder oder der ganze Laden bricht zusammen. ;)
        Wer weiß?
      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Sogesehen kann man garnichts mehr glauben. :D
        Quelle ist geliefert. Ich glaube ihr. Passt wie gesagt auch ins Bild und zum Kontext anderer Entwicklungen, wie den aussagen der Developer der GDC. Wird so sein.
      • Von Orkhammer Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von FeralKid
        Klar, kein Problem. Schau mal hier:
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        PC Gaming wächst, während Konsolengaming schrumpft.
        Mag sich aufgrund der Hardwarepreise bald wieder ändern, aber das ist der Trend im Moment.
        Man kann für alles eine Statistik finden. Teilweise widersprechen die sich auch.
        Es gibt und gab immer wieder Schwankungen in allen Bereichen.
        Wie oft wurde PC Gaming schon totgesagt, wie oft wurden schon Konsolen totgesagt?
        Daraus einen Trend abzuleiten, ist nahezu unmöglich, wie auch diese beiden Überblicke hier zeigen.

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      • Von FeralKid Spiele-Kenner/in
        Zitat von McTrevor
        Das ist von vor der RAM/KI-Krise. Nicht völlig veraltet, aber eben doch von vor den marktumwälzenden Veränderungen die mich zu meiner Aussage bringen.
        Ich sage auch nicht das deine Aussage nicht zutreffen kann, muss man abwarten.
        Die Quelle bestätigt aber meine Aussage zur aktuellen Entwicklung des PCGaming Marktes, was sich eben auch in dieser News von der GDC und der Relevanz des PC spiegelt. Das passt ja alles zusammen. Konsolen verlieren. Der PC bekommt noch mehr Zuspruch von den Entwicklern als ohnehin schon.
      • Von McTrevor Mitglied
        Zitat von FeralKid
        Klar, kein Problem. Schau mal hier:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das ist von vor der RAM/KI-Krise. Nicht völlig veraltet, aber eben doch von vor den marktumwälzenden Veränderungen die mich zu meiner Aussage bringen.
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