X-Blades-Test: Schwerter, Pistolen und Brüste - Eckpfeiler eines primitiven Spektakels
Die PC-Version von X-Blades im Test von PC Games.
Bis auf die halb nackte Heldin enthält die Grafik keinerlei Züge von Anime-Design.
Nach einigen Stunden beweisen die Leveldesigner Sinn für schwarzen Humor. Denn hat man sich endlich durch sämtliche Räume geklickt, wartet X-Blades mit einer bösen Überraschung auf: Alle Levels noch mal spielen - so lautet das neue Ziel. Hinter den Raumbezeichnungen steht dann ein eingeklammertes "Abend", zum Beispiel "Klingen des Todes (Abend)", und entsprechend schummrig-rot ist die Lichtstimmung. Sonst ändert sich wenig: Die Gegner sind stärker, die Levels dunkler - und das war's auch schon. Für solches Spieldesign kennen wir übrigens einen launigen Fachausdruck: "Spielzeitstreckung aus der Hölle".
Das Hauen und Stechen ist leicht zu beherrschen: Mechanisch die linke und rechte Maustaste klicken, viel mehr braucht es nicht, um die Hundertschaften an Feinden zu zerpflücken. Ein Level enthält zwar eine freiwillige Sprungpassage, doch die lehnten wir dankend ab - das Springen ist sowohl mit Tastatur als auch per Gamepad einfach zu ungenau. Unnötig nervig: Um Lebenskraft aufzufüllen, muss man umständlich per Esc-Taste ins Charaktermenü wechseln, dort den Reiter "Extras" anklicken und "Heilung" auswählen - was sprach denn gegen eine frei belegbare Schnelltaste, liebe Entwickler?
Noch mal durch alle Levels wetzen, immer die gleichen Gegner – Motivation und Herausforderung vermisst man bis zum Spielende.
Die Grafik jedoch ist gut. Die Levels sind zwar eintönig gestaltet, dafür aber auch klasse texturiert. Die Lichtdarstellung ist ebenfalls schön gelungen, auch wenn sie zu arg übertriebenen Glanzeffekten auf Ayumis Ausrüstung führt. Etwas albern hingegen das Figurendesign - einige Gegner wirken so ungelenk, dass man sie lieber bemitleiden als bekämpfen mag. Und über Ayumis Figurendesign braucht man eigentlich keine weiteren Worte zu verlieren. Zu schade, dass die immerhin flotten Zwischensequenzen einige enorm trashige Dialoge enthalten - die Sprecher sind zwar gut, doch die Texte nicht. X-Blades stellt Sie eben vor die Wahl: Hirn aus oder Spiel aus.
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Unsympatische Heldin ?
Ich meine Halloohooo ?
Brüste + Halb Nackt !!!
Was ist daran unsympatisch, abgesehen man Spielt dieses Spiel als Weibliche kommunistische Freiheitskämpferin.
Das Spiel ist auf jedenfall Solide und durchaus Spaßig für Zwischendurch, aber für ein "ernsthaftes" Spiel taugt es einfach nicht weil es weder eine Story oder Charactere hat (diese Alibistory/Charactere die man in 5-6 Cutszenes sieht kann man sich schenken) und das fürchterliche Arenengameplay nur mit Abwechslung ala Serious Sam funktioniert, nicht aber bei dem immer selben X-Blades...Man könnte fast meinen die Entwickler waren selbst überrascht das ihre Low Budget Produktion was taugt und konnten es dann nicht mehr ändern ;)
Lange Rede... würde dem Spiel auch eine Realistische 6 geben (besser als einfach nur "Spielbar", aber nicht mehr) nach heutigem Standard dann eine niedrige 7.
also X-Blades ist echt nicht so schlecht wie es hier wegkommt..... 62% sind meiner meinung nach zu wenig!
hier muss ich mich auch mal zu Wort melden:
also X-Blades ist echt nicht so schlecht wie es hier wegkommt..... 62% sind meiner meinung nach zu wenig!
Okey von der Story und erzählstruktur her isses jetzt nicht wirklich ein mörderbringer aber allein die Optik motiviert schon das Spiel durchzuspielen (damit mein ich vor allem die schönen Levels (vl bisschen klein) und gut animierten Zauber/ Attacken).
Ausserdem ist der Spielfluss angenehm und es macht auf jeden Fall bock reihenweise Gegner niederzumähen. Die geschätzten 10 Stunden zum durchzocken vergehen jedenfalls wie im flug.
Ich habs sogar 2 mal durchgespielt und beide Enden gesehen.
Fazit: Nicht grad das beste Spiel des Jahres aber durchaus wert gespielt zu werden!!!
Ich jedenfalls bereue die 50€ nicht.
Man muss sich eben selbst so einschätzen können, ob einem das Spiel gefallen könnte, oder nicht. Dass das Games Geschmackssache ist, war von vornherein klar.
Es ist definitiv kein "muss-man-gespielt-haben"-Knaller, aber es ist keinesfalls so schlecht, wie es hier teilweise dargestellt wird. Hab sogar Dead Space unterbrochen, um X-Blades durch zu zocken. Waren etwa 4 Mal 3-4 Stunden und für die Zeit wurde ich bestens unterhalten. X-Blades mit DMC zu vergleichen, ist auch vielleicht etwas irreführend -DMC ist schließlich mehr Jump'n'Run als reines Schnetzelspiel.
Die Kritikpunkte kann ich aber nachvollziehen: Größere Levels hätten nicht geschadet, auch etwas mehr Tastenkombinationen, dafür sind die Zauber sehr druckvoll und motivierend.
Wie gesagt: Geschmackssache.
Ich hab mir die Royal Edition um 55Euro geholt und hab es nicht bereut.