X 2: Die Bedrohung
Lizenz zum Töten
In den Menüs muss man umständlich mit den Pfeiltasten navigieren wo ist die Maussteuerung?
Wer keinen Sinn fürs Geschäft hat und lieber ballern möchte, kommt zumindest zu Beginn des Spiels in die Bredouille. Der M5-Jäger, mit dem man in der Startphase durchs All flitzt, kann gegen die meisten gegnerischen Schiffe kaum bestehen. Waffen und Schilde sind einfach zu schwach, ergo sollte zunächst etwas Geld für ein besseres Schiff erwirtschaftet werden. Hat man irgendwann einen M4- oder sogar M3-
Jäger inklusive Polizei-Lizenz, so kann man sich auch als Kopfgeldjäger durchschlagen. Pro abgeschossenen Feind bekommt man dank der Lizenz eine kleine Summe gutgeschrieben, außerdem geben viele Piraten ihren Flieger lieber auf und retten ihre Haut, anstatt in einem Feuerball zu enden. Diese Schiffe beordern Sie dann bequem zur nächsten Schiffswerft und verscherbeln sie dort für gutes Geld. Natürlich ist auch ein Leben als Pirat möglich: Es gibt zwar keine "Piraten-Lizenz", die einem für abgeschossene Frachter Geld überweist. Mit einem Fracht-Scanner kann man sich aber die Transporter mit den teuersten Waren rauspicken und muss nur noch darauf hoffen, dass die Piloten ihr Schiff nach ein paar Lasersalven Hals über Kopf verlassen. Dass Sie dadurch auf die "Most Wanted"-Liste des Volkes kommen, in dessen Sektor Sie "wildern", dürfte klar sein. Ein reichhaltiges Angebot an Fliegern, Waffen und Ausrüstungsgegenständen sorgt konstant für die notwendige Motivation. Doch bevor man sich einen ausgewachsenen Zerstörer oder gar ein Trägerschiff für schlappe 80 Millionen Credits leisten kann (Waffen und Ausrüstung natürlich nicht im Preis inbegriffen), vergeht einige Zeit.
Die guten Seiten ...
Sie können Andockvorgänge an Raumstationen mit der
Esc-Taste abbrechen oder auch selbst rein- und rausfliegen.
X2: Die Bedrohung bietet locker über 100 Stunden Spielzeit, vorausgesetzt, Sie schauen sich auch abseits der Story ein wenig im Weltall um. Die Übergänge zwischen Handels- und Action-Part sind fließend - etwa, wenn Sie die eigenen Transportschiffe vor den Angriffen der Khaak schützen. Darüber hinaus gibt es immer was zu tun: Schiffe mit 60 unterschiedlichen Waffen, Schilden und Ausrüstungsgegenständen auf- oder umrüsten, neue Fabriken planen, die nächste Mission der Kampagne spielen oder noch unbekannte Sektoren der Galaxie erforschen. Und wenn wirklich mal nix zu tun ist, kann man immer noch einen der vielen automatisch generierten Aufträge in den Stationen annehmen und sich nebenher eine Hand voll Credits oder eine höhere Reputation als Krieger verdienen. Erwähnenswert sind die acht guten Tutorial-Missionen, die Sie unbedingt spielen sollten - der Blick ins Handbuch bleibt Ihnen so erspart. Grafik und Sound sind auf Top-Niveau, die Steuerung der Schiffe wurde kürzlich per Patch verbessert. Allerdings sollten Sie sich nicht wundern, wenn sich das erste Raumschiff relativ bescheiden steuern lässt - das liegt nicht an der Maus- oder Joystick-Konfigurierung, sondern tatsächlich am Flugverhalten des Jägers.
... und die schlechten!
X2 hat natürlich auch seine Macken - die umständliche Bedienung gehört zu den besonders nervigen. In den Menüs gibt es nämlich keinen Mauszeiger, was umständliches Navigieren per Pfeiltasten oder Mausrad erfordert. Das führt dazu, dass man über kurz oder lang die Shortcuts auswendig lernt und wie ein erfahrener Warcraft- oder Starcraft-Spieler nur noch eine Hand voll Tasten drückt, um beispielsweise einen Transporter anzuweisen, seine Waren an eine Fabrik zu liefern. Allemal besser, als sich durch die Unmengen an verschachtelten Menüs zu wühlen, in denen der Befehl irgendwo versteckt ist. Weitere Negativ-Punkte: Das Spiel ist durch den chronischen Credits-Mangel zu Beginn recht langatmig, was sich glücklicherweise mit der ersten eigenen Fabrik ändert. Auch die Präsentation der Story ist ... nun ja ... nicht gerade vorteilhaft. Beispielsweise bewegen sich die Figuren in den Zwischensequenzen hölzern und sprechen alles andere als lippensynchron. Nach der Landung in einem Raumhafen quatscht man in Freelancer beispielsweise mit Personen in Bars oder mit den Händlern, was in schicken 3D-Sequenzen inszeniert wird. In X2 fliegt man zwar ebenfalls in Stationen hinein und kann sein Schiff dann in eine freie Landebucht manövrieren, doch diesen eher öden Landevorgang dürften viele nach dem zweiten Mal vorzeitig mit der "Esc"-Taste abbrechen. Immerhin findet man hin und wieder mal einen Frachtcontainer mit Waffen oder Ausrüstungsgegenständen in den Hangars, sodass es nicht völlig umsonst ist, ein paar
Augenblicke durch das Innere einer Station zu gondeln.

Das einzige was ich "bemängele" ist, dass man sich nicht zurücklehen und beim Wirtschaften zuschauen kann, weil dann Massen an Khaaks spawnen. Aber was solls, X2 fesselt trotzdem für sehr lange Zeit.
also, ich habe mir das spiel vor etwa 2 wochen gekauft. es läuft bei mir problemlos und es macht mir sehr viel spaß. ich habe auch schon den vorgänger gespielt.
das spiel ist in manchen bereichen unvollendet (z.B. zwischensequenzen) und scheint auch noch bugs zu besitzen.
allerdings hat das spiel eine sonderstellung, denn es ist zur zeit konkurrenzlos. als alter elite/privateer fan bin ich ja schon dankbar, daß es überhaupt mal wieder ein spiel dieser art gibt.
Tja lieber Dirk Goodings,
wenn Du dir die Kampangne bis zum Schluss aufhebst, ist das wohl besser. Du wirst nähmlich ganze 5 relevante Missionen haben, die nach ca 6 Std. Spielzeit, mit ner Argon Nova zu schaffen sind und welche selbst insgesamt 2 Std. dauern.
Zur Handelssimulation kann ich nur sagen:
"Erst XBtF, dann X-Tension und nun X2 ohne relevante Verbesserungen der Kapitalübersicht? Wo hat sich da bitte Jemand Gedanken gemacht?"
Industrie:
Wenn ein automatisierter Transporter meiner Fabriken angegriffen wird, ist es schon zu spät, auch mit Jump-Drive! Klar gibt es Überwachungsateliten usw, aber ich hab keine lust die ganze Zeit zu schauen, ob meine Handelsrouten clean sind. Jägereskorten sind aufgrund der echt mießen KI zu teuer, d.h. die "Ramm-Manöver" der Gegner, bertrteffren die meiner Schiffe. Also die Kaak und sie Xenon sind die besten "Rammer".
Aurüstung:
Ich kann, nach der Aufrüstung, graphisch leider Veränderungen an meinen Schiffen erkennen. Ob Plasmawerfer oder Wasserspritzpistole, Sieht alles gleich aus. Raketenvariationen - gleich null! Alles die selben, nur mehr schaden. Wie wäre es mit nen paar Schwärmern oder Duplexraketen? Einfach um die Kampftaktik etwas anzusprechen! Und die Bildchen der Ware beim Einkaufen, sind immer noch H-Genau die aus XBtF! Waffen schauen auch hier alle gleich aus!
Schiffe:
Naja sehen halt auch alle gleich aus, übrigens je nach Klasse auch von innen!
Das sind jetz nur 3 Beispiele des Programmierversäumnisses, ganz abgesehen von der hinterhältigen Registrierungdatei von EGOSOFT, frage mich warum sie nicht gleich die ganze Festplatte uploaden wollen.
Ich möchte das Spiel jetzt nicht komplett runtermachen, es ist echt irgentwo cool! Aber mit der Erfahrung die die Programmierer mit den Vorgängern haben, muß da mehr drin sein!
Und Trotzdem kann ich es aber jeden Aufbau- und Handelsstrategen irgentwo empfehlen!
Ist mir schon bei mehreren Spielen in letzter Zeit passiert.
Vielleicht ist nicht genug Geld da?
Dann möchte ich Jedem von diesen Raupkopierpennern herzlichst danken!
wenn Du dir die Kampangne bis zum Schluss aufhebst, ist das wohl besser. Du wirst nähmlich ganze 5 relevante Missionen haben, die nach ca 6 Std. Spielzeit, mit ner Argon Nova zu schaffen sind und welche selbst insgesamt 2 Std. dauern.
Zur Handelssimulation kann ich nur sagen:
"Erst XBtF, dann X-Tension und nun X2 ohne relevante Verbesserungen der Kapitalübersicht? Wo hat sich da bitte Jemand Gedanken gemacht?"
Industrie:
Wenn ein automatisierter Transporter meiner Fabriken angegriffen wird, ist es schon zu spät, auch mit Jump-Drive! Klar gibt es Überwachungsateliten usw, aber ich hab keine lust die ganze Zeit zu schauen, ob meine Handelsrouten clean sind. Jägereskorten sind aufgrund der echt mießen KI zu teuer, d.h. die "Ramm-Manöver" der Gegner, bertrteffren die meiner Schiffe. Also die Kaak und sie Xenon sind die besten "Rammer".
Aurüstung:
Ich kann, nach der Aufrüstung, graphisch leider Veränderungen an meinen Schiffen erkennen. Ob Plasmawerfer oder Wasserspritzpistole, Sieht alles gleich aus. Raketenvariationen - gleich null! Alles die selben, nur mehr schaden. Wie wäre es mit nen paar Schwärmern oder Duplexraketen? Einfach um die Kampftaktik etwas anzusprechen! Und die Bildchen der Ware beim Einkaufen, sind immer noch H-Genau die aus XBtF! Waffen schauen auch hier alle gleich aus!
Schiffe:
Naja sehen halt auch alle gleich aus, übrigens je nach Klasse auch von innen!
Das sind jetz nur 3 Beispiele des Programmierversäumnisses, ganz abgesehen von der hinterhältigen Registrierungdatei von EGOSOFT, frage mich warum sie nicht gleich die ganze Festplatte uploaden wollen.
Ich möchte das Spiel jetzt nicht komplett runtermachen, es ist echt irgentwo cool! Aber mit der Erfahrung die die Programmierer mit den Vorgängern haben, muß da mehr drin sein!
Und Trotzdem kann ich es aber jeden Aufbau- und Handelsstrategen irgentwo empfehlen!
Ist mir schon bei mehreren Spielen in letzter Zeit passiert.
Vielleicht ist nicht genug Geld da?
Dann möchte ich Jedem von diesen Raupkopierpennern herzlichst danken!