Wuchang: Fallen Feathers Test: Ein frischer Wind im Soulslike-Genre?

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Test Yannik Cunha - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Wuchang: Fallen Feathers Test: Ein frischer Wind im Soulslike-Genre?
Quelle: Sony

Mit Wuchang: Fallen Feathers versucht sich das chinesische Studio Leenzee an einem Soulslike! Das hält sogar einige Mechaniken bereit, die dem Prinzip einen frischen Twist verpassen sollen. Ob das klappt, habe ich für euch getestet!

Da ist es, das nächste Spiel, das sich die Souls-Formel geschnappt hat und versucht, seinen eigenen Twist dort hereinzubringen. Dieses Mal verschlägt es mich aber nicht in eine dunkle, mysteriöse Welt im europäischen Mittelalter, sondern nach China zur Zeit der Ming-Dynastie, also China im ca. 15. Jahrhundert.

Dort wartet von wunderschön-beleuchteten Szenerien bis hin zu den absurdesten Monstern wirklich alles auf mich. Aber als Souls-Fan ist natürlich die Hauptfrage: Machen die Kämpfe Bock oder zocke ich mal wieder ein Spiel, das einfach nur schwer sein will und sich darauf ausruht?

Das habe ich für euch herausgefunden und möchte euch in diesem Test erklären, ob Wuchang ein frisches Erlebnis bietet oder nur eine billige Kopie ist.

Das ist ja der Wahnsinn!

Angefangen wird das Spiel so, wie tausend andere schon vor ihm: Meine Spielfigur, Wuchang, wacht an einem unbekannten Ort auf und leidet unter Amnesie. Nicht der kreativste Einstieg aller Zeiten, aber natürlich immer passend, weil ich als Spieler auch noch keine Ahnung von der Spielwelt habe.

Der Gedächtnisverlust hat aber auch einen Grund: der Federwahn. Das ist eine neuartige Krankheit, die ihren Opfern Federn an den Gliedmaßen wachsen lässt, während auch ihre Psyche langsam zugrunde geht. Die meisten, die an dem Wahn leiden, verlieren recht schnell ihren kompletten Verstand und mit der Zeit auch ihren Körper. Die Federn arbeiten sich nämlich von Armen und Beinen hoch, bis sie den ganzen Körper einnehmen und nur noch ein gefiedertes Monster übrigbleibt.

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Aber weil Wuchang eben die Protagonistin ist, schlägt die Krankheit nur teils bei ihr an und sie kann den eigentlichen Fluch, der sie zum Tode verurteilt, zu ihrem Vorteil im Kampf nutzen. Natürlich gibt es sinnvollere Gründe dafür, wieso gerade die junge Piratin dem Wahn teils widerstehen kann, diese Gründe gilt es aber während des Spiels herauszufinden.

Und so mache ich mich auf den Weg, alles und jeden ohne Rücksicht auf Verluste abzumetzeln. Die Erklärung, warum mich neben Monstern sogar Menschen angreifen, ist ganz einfach: Wuchang hat ein paar Federn am Arm und das klassifiziert sie für die meisten schon als Monster. Und somit: Waidmannsheil!

Souls halt

Aber wie funktioniert das Kämpfen? Grundlegend eben genauso, wie ich es von einem Soulslike auch erwartet hätte. Ich habe leichte und starke Attacken zur Verfügung, die auch aufgeladen werden können, Ausweich-Dashes, und fast alle Aktionen kosten Ausdauer. So weit, so gut. Dazu kommt jede Waffe mit zwei spezifischen Fähigkeiten, die ich mit der Hauptmechanik des Spiels benutzen kann: die himmlische Macht. Die bekomme ich hauptsächlich dadurch, gegnerischen Angriffen auszuweichen.

Neben dem Umstand, dass ich offensichtlich nicht getroffen werden will, motiviert mich das noch einmal mehr, Attacken nur ganz knapp auszuweichen! Zusätzlich kann ich mit der himmlischen Macht sogar noch Magie wirken, die gerade auf höhere Reichweiten sehr praktisch sein kann. Die habe ich aber nicht sehr oft benötigt, weil ich meistens ja sowieso im Nahkampf bin, um die Ressource überhaupt zu sammeln. Da waren die Waffenfähigkeiten in den meisten Situationen einfach praktischer.

Und so habe ich mich erst einmal stundenlang durch das Spiel gekämpft, wobei es sich durchgehend wie ein relatives simples Soulslike mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad anfühlte.

Wuchang benutzt einen Waffenskill, während sie einen Buff aktiv hat. Quelle: PC Games Auch wir haben wilde Attacken, die besonders in Kombination mit Buffs sehr beeindrucken werden können! Und weil sterben an sich nicht Bestrafung genug ist, steigt Wuchangs Wahnsinn bei jedem Tod, bis er mir einen Buff gibt, der bewirkt, dass ich mehr Schaden austeile, aber auch einstecke. Das kann ganz praktisch sein, aber bin ich in diesem Stadium des Federwahns angekommen, verfolgt mich obendrauf auch noch am Punkt des letzten Todes eine Frau, die sich zwischen mich und meine verlorenen "Seelen" stellt, die ich zum aufleveln benötige.

Die ist aber zum Glück so wahnsinnig, dass sie sogar andere Feinde angreift und bei Bosskämpfen nervt sie mich zum Glück auch nicht. Ich verstehe nicht ganz, ob es nötig war, die Mechanik dieser Verfolgerin so einzubauen, da sie aber eigentlich nur beim Erkunden auftaucht, ist es nicht allzu schlimm, immer wieder gegen sie zu kämpfen.

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  1. Seite 1 Wuchang Test: Der Federwahn & das Kampfsystem
  2. Seite 2 Wuchang Test: Und noch mehr Kämpfen!
  3. Seite 3 Wuchang Test: Ein völlig neues Spiel & das größte Problem
  4. Seite 4 Wuchang Test: Die Spielwelt & ein bisschen Sexismus
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JakaelReisser Volontär
        Zitat von Paisen
        Es wurde doch nur erwähnt, dass es dem Tester zu viel ist, also die Balance fehlt. Nicht, dass es per se schlecht ist.

        Die Wertung scheint es auch nicht beeinflusst zu haben.
        10/10 auf den Punkt gebracht, mehr muss dazu auch nicht gesagt werden. Danke! ^^
      • Von JakaelReisser Volontär
        Zitat von Paisen
        Es wurde doch nur erwähnt, dass es dem Tester zu viel ist, also die Balance fehlt. Nicht, dass es per se schlecht ist.

        Die Wertung scheint es auch nicht beeinflusst zu haben.
        10/10 auf den Punkt gebracht, mehr muss dazu auch nicht gesagt werden. Danke! ^^
      • Von Grim85RIP Mitglied
        Zitat von Paisen
        Es wurde doch nur erwähnt, dass es dem Tester zu viel ist, also die Balance fehlt. Nicht, dass es per se schlecht ist.

        Die Wertung scheint es auch nicht beeinflusst zu haben.
        Dem Tester ist es zu viel, anderen nicht genug. Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Genau deswegen hätte man es gar nicht erst im Test ansprechen sollen. Auf diese Art und Weise ist es nur nutzloses „Virtue Signaling”, was meist für einen Fall von übermäßiger Projektion spricht. Weshalb ich es als auch als wahnhaft auffasse.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Zitat von Grim85RIP
        Hört auf so zu tun, als wäre Fan-Service in Fiktion ein Problem, das ist wahnhaft.
        Es wurde doch nur erwähnt, dass es dem Tester zu viel ist, also die Balance fehlt. Nicht, dass es per se schlecht ist.

        Die Wertung scheint es auch nicht beeinflusst zu haben.
      • Von monte271 NPC
        Liebe Redaktion,
        ist es so schwierig in euren Test mit anzugeben ob die Tastaturbelegung frei konfigurierbar ist?
        Wieder so ein Spiel, dass für mich unspielbar ist und wieder zurückgegeben wird. Genau wie Black Myth.
      • Von Grim85RIP Mitglied
        Hört auf so zu tun, als wäre Fan-Service in Fiktion ein Problem, das ist wahnhaft.
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