World of Warships: So hat sich das Action-MMO seit dem Start weiterentwickelt
Einst als kleiner Bruder von World of Tanks gestartet, schreibt World of Warships seit geraumer Zeit seine eigene Erfolgsgeschichte und gehört zu den erfolgreichsten Free2Play-Titeln des Genres. Dabei war diese gerade zu Beginn alles andere als absehbar. Wir blicken zurück auf die Anfänge des Action-MMOs und beleuchten die zahlreichen Neuerungen, die es über die Jahre gab.
Mit nur zwei echten Nationen und einer sehr überschaubaren Anzahl an Schiffen und Karten gestartet, konnten die eher gemächlichen Gefechte auf hoher See nicht jeden auf Anhieb überzeugen. Schnell stellte sich aber heraus, dass sich hinter der vermeintlichen Gemächlichkeit sehr viel taktischer Tiefgang und strategische Vorausplanung versteckten. So wurde World of Warships besonders bei etwas älteren Spielern extrem beliebt. Aber natürlich beließ es Wargaming nicht einfach dabei, ein gutes Spiel auf die Beine gestellt zu haben. In den sechs Jahren, die das Spiel inzwischen auf dem Buckel hat, haben die Entwickler den Actionkracher in unzähligen Patches kontinuierlich weiterentwickelt.
Neue Nationen und hunderte neue Schiffe
Die Zahl der im Spiel befindlichen Nationen wuchs im Laufe der Jahre von anfänglich nur zwei auf mittlerweile ein knappes Dutzend an und aus den beiden übersichtlichen Forschungsbäumen sind mehr als 400 verschiedene Schiffe geworden. Dabei muss man allerdings festhalten, dass die Entwickler von Wargaming nicht einfach nur Schiffe ins Spiel geworfen haben, um die Zahlen in die Höhe zu treiben. Denn dank unterschiedlicher Eigenschaften und diverser Vor- und Nachteile haben jede neue Nation und jeder neue Schiffszweig ihren Platz im Spiel gefunden. Die meisten Nationen brachten zudem neue Mechaniken mit in die Gefechte. Dinge wie Radar, spezielle Nebelwände oder Nachladebeschleuniger sind heute kaum noch wegzudenken und sorgen für noch mehr strategische Möglichkeiten.
Kapitänsfertigkeiten, U-Boote und mehr
Quelle: Wargaming.net
World of Warships: So hat sich das Action-MMO in den letzten sechs Jahren weiterentwickelt
Natürlich wurde auch der Rest des Spiels immer aktuell gehalten. Seien es Kapitänsfertigkeiten oder die mehrfache Überarbeitung der Flugzeugträger - Wargaming hat alle Systeme und Mechaniken stets den sich wandelnden Begebenheiten des Spiels angepasst. Mit Erfolg. Vergleicht man die heutigen Systeme mit den ersten Variationen, dann fügen sie sich heute sehr viel besser ins Gesamtbild ein. Mit einem der jüngeren Updates hat Wargaming dann das getan, vor dem viele Spieler jahrelang gewarnt hatten, weil es nur in einer Katastrophe enden könne: Sie haben die U-Boote eingeführt! Aktuell zwar nur in ausgewählten Spielmodi und noch nicht in den beliebten Zufallsgefechten - aber was man bisher sieht, gefällt. Natürlich müssen die Entwickler noch viel Arbeit in das Balancing investieren, aber die Welt ist mit der Einführung der Unterwasserschiffe zumindest noch nicht untergegangen. Ganz im Gegenteil, die neue Schiffsklasse sorgt für noch mehr spielerische Tiefe und ist ganz klar eine Bereicherung für das Spiel.
Quelle: Wargaming.net
World of Warships: So hat sich das Action-MMO in den letzten sechs Jahren weiterentwickelt
Optisch eindrucksvolle Schlachten, auch auf älteren PCs
Aber nicht nur spielerisch, auch optisch ist World of Warships heute kaum mehr mit dem vergleichbar, was da vor sechs Jahren aus der geschlossenen Beta kam. In mehreren Updates haben die Entwickler die Engine und Effekte immer weiter aufpoliert. Was anfangs noch nach eher sterilen Gefechten mit vielen generischen Effekten aussah, ist heute schon eher Actionfeuerwerk a la Michael Bay. Sowohl Grafik als auch Effekte sind massiv verbessert worden, so dass World of Warships mittlerweile ein Genuss fürs Auge ist - so man sich den in der Schlacht auch mal die Zeit nimmt, um sich anzuschauen, was die eigenen Geschosse so anrichten. Die fast noch größere Leistung ist aber, dass Warships trotz all dieser Verbesserungen weiterhin auf nahezu jedem Kartoffelrechner flüssig läuft - Hut ab dafür.
World of Warships feiert 6. Geburtstag und ihr könnt mitfeiern!
Quelle: Wargaming.net
World of Warships: So hat sich das Action-MMO in den letzten sechs Jahren weiterentwickelt
nd Wargaming hat noch lange nicht genug. Pünktlich zum 6. Geburtstag kam Update 0.10.8, das unter anderem die niederländischen Kreuzer und russischen Flugzeugträger ins Spiel brachte. Viel wichtiger dürfte aber der neue Spielmodus Konvoi sein. Statt ein bestimmtes Gebiet einzunehmen oder zu verteidigen, müsst ihr dabei einen fahrenden Schiffskonvoi beschützen - oder eben versenken. Damit ändert sich der Hotspot des Gefechtes permanent, was neue Taktiken und Strategien in den Vordergrund rückt und damit für einiges an Abwechslung sorgt. Und das hat bekanntlich noch keinem Spiel geschadet. Wie ihr seht, hat sich World of Warships im Laufe der vergangenen Jahre stetig und in allen Bereichen weiterentwickelt - ohne dabei aber seine DNA zu vergessen: Die actionreichen Gefechte machen heute noch so viel Spaß wie am ersten Tag - nur sehen sie besser aus und bieten mehr Möglichkeiten. Falls ihr also lange nicht mehr reingeschaut habt, ist vielleicht jetzt der Zeitpunkt, mal wieder in See zu stechen! Neue Spieler, die mitfeiern wollen, können sich über diesen Link tolle Einstiegsboni sichern!

Aber anscheinend geht auch hier das Geld über die Moral.
Und ne fette Fifa 22 Werbung wird sich keine Redaktion entgehen lassen.. kann sie ja gar nicht wenn sie Werbung zur Finanzierung braucht.
Solange die Werbung so ein derartiges Standbein ist, wird man hier - und anderswo - damit leben müssen dass die publizierten Artikel und Werbung da schon mal von der Aussage her auseinanderdriften.
Ist doch auf Kotaku auch immer so extrem, wenn da einer der Redakteure mal wieder seinen revolutionären Tag hat und gefühlt mal wieder die sozialistische Revolution in seiner Kommentarspalte beginnt und gleichzeitig eine Einblendung auf der selben Seite von der Schwester-Seite "The Inventory" kommt für den übelsten Konsumkrams. :P
Aber anscheinend geht auch hier das Geld über die Moral.
Scheinbar ist das Balancing so sensibel, dass bestimmte Spielmodi erst gar nicht weiter gefördert werden und man das PVP als höchstes der Gefühle verkaufen möchte. So darf man maximal mit 2 weiteren Freunden in reguläre Gefechte, weil sonst schnell Schieflagen entstehen können, glaubt man der Community. (selbst gegen KI) Verkaufen möchte man übrigens auch gerne einzelne Schiffe für 80 Euro und Lootboxen. Freispielbar sind solche Modelle dann in der Regel nicht. Klar hat das Spiel aber auch viele Sachen, die es gut und richtig macht, aber wenn man an allen Ecken auf Limitierungen und Einschränkungen stößt, selbst wenn man den Premium-Pass hat, dann nervt das auf Dauer schon. Das wirklich ärgerliche an dem Spiel sind die Tonnen an "versenkten" Potential.