WoW: Der Anführer der Orcs
Blutrünstig, brutal und gnadenlos. So lauten die Vorurteile über Orcs. Doch wer sich genauer mit ihnen beschäftigt, wird überrascht sein. Der PC Games Guide enthüllt Fakten über die Orcs in World of Warcraft.
Quelle: pcgames.de
Thrall - Anführer der Orcs
Der Anführer der Orcs
Zwischen den Welten: Erzogen von menschlichen Sklavenhaltern und geschult von spirituellen Orcführern ist Thrall ein Grenzgänger. Der Anführer der Horde beweist dies auch mit seinem Führungsstil.Der Kriegshäuptling der Orcs ist paradoxerweise überhaupt kein klassischer Orc: Während der Fluch des Blutes bereits an seinem Vater vorbeiging, der sich weigerte, das verseuchte Blut des Dämons Mannoroth zu trinken, wuchs Thrall zu allem Überfluss nicht einmal unter Seinesgleichen auf. Seine ganze Kindheit und Jugend verbrachte der Orc unter Menschen und wenn er von diesen auch als Kriegsmaschine missbraucht wurde, so lernte er gleichfalls die Bedeutung von Freundschaft und Loyalität kennen.
Der unvoreingenommene Anführer
Thrall ist kein Orc mit Vorurteilen und bemüht sich stets darum, zwischen Allianz und Horde für Frieden zu sorgen. Sein ausgeglichenes Wesen war vermutlich genau das, was die lethargischen und korrumpierten Orcs nach dem Ende des Zweiten Krieges wieder vereinen konnte. Mit Thrall steht dem durchschnittlichen Orc eine Figur vor, die er selbst nicht ist und nur schwerlich werden könnte. Nach dem Verlust des Krieges und der Abkehr von dämonischen Mächten eröffnete sich den Orcs in dieser Lichtgestalt ein möglicher Ausweg aus ihrer Misere, gab er ihnen doch ein komplett neues Lebenskonzept vor.
Die Suche nach Gerechtigkeit
Die Kämpfe, die Thrall ausfocht, waren von einem höheren Ziel bestimmt: von der Suche nach Gerechtigkeit und dem Drang, auch seinem Volk ein lebenswertes Dasein in Freiheit zu ermöglichen. Diese spirituelle Sinnstiftung ihres Anführers, der im Zweifelsfall Weisheit und Loyalität über Blut und Waffen stellte, war geeignet, die Orcs zu einer neuen Gemeinschaft zu formen.
Neue Wege für die Orcs
Die Orcs erholen sich allmählich von ihrer Vergangenheit und die alten Tendenzen zur Kriegstreiberei machen sich wieder bemerkbar. Ist der Fluch des Blutes in den Nachkommen der einst wilden und blutdurstigen Häuptlinge wirklich ausgelöscht? Garrosh Höllschrei, ein weiterer großer Kriegshetzer der Horde, hält Thralls Unvoreingenommenheit für eine Schwäche statt für eine Tugend.
War Thrall während seines Lebens unter Menschen mit seiner grünen Haut stets als Orc, und damit als Fremder, zu identifizieren, so scheint er nun durch die aggressiven Tendenzen innerhalb der Horde gleichsam in den Rang eines Außenseiters gedrängt zu werden. Unterstellt Garrosh ihm aufgrund seiner Jugend in Menschenhand etwa, kein „richtiger” Orc zu sein? Und wieviel Rückhalt genießen die beiden Kontrahenten innerhalb ihrer Gemeinschaft? Inwieweit diese Horde überhaupt noch Thralls Horde ist, wird wohl nur die Zukunft zeigen können. Thrall zumindest kann behaupten, sein Volk vor der Vernichtung gerettet zu haben.

Sie waren die Verursacher des Hasses, taten die ersten Schritte in Richtung Krieg und viele Völker Azeroths stehen ihnen noch heute feindselig gegenüber.
was für ein dummsinn..
die verursacher des hasses waren wohl diejenigen, die die orcs zu diener der legion machten.
all dies ging aus von einem verrückt gewordenen titan.. also sozusagen von einem "ur.gott".
auch im 2. krieg ist besagter titan der schuldige, der kel thuzad unter sich hat, arthas' gedanken übernommen ... etc
Und dennoch, die Orc sind immer noch hässlich.
Apropo hässlich, ich hoffe ja das blizzard nen grafik update für alle charaktere rausbringt, und das man eventuel seine größe und dicke noch anpassen könnte...
Ihr habt vergessen hinzuzufügen, dass Blizzard Aussehen und Verhalten der Orks ursprünglich aus einem Lizenzstreit mit Gamesworkshop (Warhammer) mitgehen hat lassen :-B
Beiderlei ist über die Jahre hinweg jedoch immer mehr aufgeweicht bzw. verändert worden und irgendwann war man dann halt mal bei braunen, naturverbundenen Halbindianern ;-P