WoW Midnight: Jäger - Level-Guide - Talente, Fähigkeiten & Tipps
Wir geben euch Tipps und Tricks, wie ihr mit dem Jäger in Midnight am schnellsten die Maximalstufe erreicht. Levelt euren Jäger in WoW Midnight effizient auf die neue Maximalstufe. Wir zeigen euch die beste Skillung, Talente und Rotation für entspanntes Leveln.
Mit der Erweiterung Midnight startet das nächste große Abenteuer und natürlich warten auch wieder zehn frische Stufen auf euch. Damit der Weg bis Stufe 90 nicht zur Tortur wird, zeigen wir euch, wie ihr möglichst schnell und entspannt durch die neuen Gebiete und Dungeons levelt. Auf den folgenden Seiten findet ihr alle wichtigen Infos zu Talenten, Rotation und Cooldowns. Außerdem verraten wir euch, welche Pets sich fürs Leveln besonders lohnen und auf welche kleinen, aber entscheidenden Details ihr unterwegs unbedingt achten solltet.
Der Beastmaster
Wenn ihr in Midnight möglichst schnell zur Maximalstufe kommen wollt, empfehlen wir euch den beliebten Tierherrschaft-Jäger. Die Vorteile des Beastmasters liegen auf der Hand: Zum einen stehen euch exotische Tierbegleiter wie Geisterbestien zur Seite, die euch beim Questen und in Instanzen mit Geistheilung unterstützen. Zum anderen zählt der Tierherrschaft-Jäger zu den mobilsten Fernkämpfern in World of Warcraft (jetzt kaufen ), weil ihr auch aus der Bewegung heraus problemlos weiterfeuern könnt.
Die Symbiose zwischen euch und euren Tiergefährten ist dabei so stark, dass selbst zähe Elite-Gegner in der offenen Welt meist keine große Hürde darstellen.
Quelle: buffed
Diese Talentverteilung ist perfekt für Tiefen und die offene Welt. Wenn ihr in Dungeons unterwegs seid, dann wählt ihr Einlullender Schuss und Betäubungsmittel für Kodos.
Level-Talente
Wie viele andere Klassen bekommen auch die Jäger in Midnight ein paar neue Talente und kleinere Anpassungen. Im generischen Jäger-Talentbaum greift ihr zuerst zu allem, was euch mehr Tempo und mehr Überleben bringt. Dazu zählen Impromptu, Verbesserter Aspekt des Geparden, Vermeidung des Jägers, Gefütterte Rüstung, Natürliche Heilung und Fell des Wächters.
Natürlich solltet ihr auch eure CC-Zauber nicht vernachlässigen. Gegenschuss und Einschüchterung gehören hier fest dazu. Für größere Mob-Gruppen, vor allem in Dungeons, lohnen sich außerdem die Kombinationen aus Einlullender Schuss und Betäubungsmittel für Kodos sowie Bindender Schuss und Pferdehaarleine.
Für die Levelphase empfehlen wir euch zusätzlich Irreführung. Das Talent macht Kämpfe gegen größere Gruppen deutlich entspannter, weil euer Begleiter besonders starke Gegner von euch fernhält. Camouflage ist ebenfalls praktisch, aber kein Muss. Gerade beim Questen kann die Tarnung hilfreich sein, wenn ihr an Gegnern vorbeimüsst oder euch in feindlichem Gebiet in Ruhe kurz verschnaufen wollt.
Im Tierherrschaft-Baum solltet ihr eure Punkte zuerst in die klassischen Beastmaster-Pflichtskills investieren. Stachelpfeil und Tierbegleiter stehen dabei ganz oben auf der Liste. Vor allem der zweite Tiergefährte ist in der Levelphase Gold wert und sorgt für spürbar mehr Tempo beim Questen.
Danach geht ihr auf Talente, die euren Flächenschaden nach oben schrauben. Hier sind Wildes Hauen, Raubtierhiebe und Tötungshiebe die klare Pflichtwahl. Dieses Trio wollt ihr beim Leveln eigentlich immer mitnehmen. Reißwunden, Stachelschuppen, Kobrasinne und Ausbildungsexperte sind ebenfalls starke Talente.
Im unteren Drittel greift ihr dann zu Raserei, Blutvergießen und Blutige Raserei. Eure letzten Punkte investiert ihr in Raubtierinstinkt, Abgerichtete Kobra und Durchbohrende Fänge. Ganz zum Schluss verteilt ihr den Rest auf eure Spitzentalente, die ihr ganz unten im Beastmaster-Baum findet.
Welcher Heldentalentbaum?
Beim Leveln gehen wir davon aus, dass die meisten Gegner ohnehin schnell umkippen. Genau deshalb greifen wir hier lieber zum Rudelführer statt zum Dunklen Waldläufer. Der Rudelführer glänzt mit passiven Talenten, ist leicht zu spielen und perfekt, wenn ihr beim Questen schnell von Mob zu Mob sprinten wollt. Das gilt übrigens auch in Dungeons, wo die Pulls oft direkt aufeinander folgen.
Im Heldentalentbaum setzt ihr am besten auf Talente, die euch schneller machen und gleichzeitig eure Begleiter nach vorne bringen. Polierte Schuhe sorgt für extra Tempo, während Geschärfte Klauen und Geschärfte Reißzähne euren Tiergefährten spürbar stärker machen. Und natürlich darf auch die ikonische Stampede nicht fehlen. Das Ganze schiebt eure DpS ordentlich an und bringt euch damit schneller Richtung Stufe 90.
Quelle: buffed
Aspekt des Geparden erhöht zwölf Sekunden lang eure Bewegungsgeschwindigkeit. Perfekt, um flinke Gegner abzuschütteln und schnell aus feindlichen Flächenzaubern herauszukommen.
Spielweise/Rotation beim Leveln
Die Rotation des Beastmasters dreht sich auch in Midnight natürlich wieder um die Symbiose zwischen Jäger und Tier:
- Zorn des Wildtiers (auf Abklingzeit)
- Tötungsbefehl (auf Abklingzeit)
- Stachelpfeil (beide Aufladungen verbrauchen)
- Kobraschuss (als Lückenfüller)
Achtet darauf, dass Mal des Jägers immer auf eurem Hauptziel aktiv ist. Nutz so schnell wie möglich Zorn des Wildtiers. Sobald der Zauber aktiv ist, erzeugt euer nächster Tötungsbefehl eine Stampede, die sich in einer etwa 40 Meter langen Linie vor euch und ein kleines Stück auch hinter euch ausbreitet. Entscheidend ist, dass ihr diese Stampede so ausrichtet, dass sie möglichst viele Ziele trifft. So holt ihr das Maximum aus Zorn des Wildtiers heraus. Verbraucht außerdem immer alle Aufladungen von Stachelpfeil, bevor ihr Zorn des Wildtiers aktiviert.
Im Kampf gegen mehrere Gegner solltet ihr zusätzlich immer ein Auge auf Raubtierhiebe haben. So sieht dann entsprechend eure AoE-Rotation aus:
- Wildes Hauen (auf Abklingzeit)
- Zorn des Wildtiers (auf Abklingzeit)
- Tötungsbefehl (auf Abklingzeit)
- Stachelpfeil (Aufladungen verteilen)
- Kobraschuss (als Lückenfüller)
Im Kampf gegen mehrere Gegner solltet ihr Stachelpfeil jedoch auf verschiedene Ziele verteilen. Und vergesst im Kampf nie: Totstellen ist euer größter Trumpf, wenn ihr euch einmal übernommen habt!
Cooldowns im Detail
Als Beastmaster setzt ihr in Midnight auf starke Cooldowns mit kurzer Abklingzeit. Einige davon müsst ihr im Talentbaum auswählen, andere dagegen sind Grundzauber.
- Zorn des Wildtiers versetzt euch und euer Pet für kurze Zeit in Rage, wodurch ihr beide mehr Schaden verursacht. Erzeugt eine Aufladung von Stachelpfeil.
- Gegenschuss ist euer obligatorischer Kick-Zauber, mit dem ihr in erster Linie feindliche Zauberwirker aus der Entfernung unterbrechen könnt.
- Irreführung ist ein nützlicher Zauber, der in keinem Jäger-Arsenal fehlen darf. Mit Irreführung leitet ihr eure erzeugte Bedrohung auf euren Tiergefährten oder auf den Tank (in Dungeons) um. Denkt daran, dass euer Begleiter im Kampf viel Schaden einstecken muss. Heilt euren Tiergefährten also so oft wie möglich mit Tier heilen.
- Aspekt der Schildkröte schützt euch acht Sekunden vor 30 Prozent des eingehendem Schaden. Beachtet, dass ihr nicht angreifen könnt, solange der Panzer aktiv ist.
- Freudentaumel ist euer wichtigster Heilzauber. Es heilt euch um 30 Prozent und euren tierischen Begleiter um ganze 100 Prozent Lebenspunkte.
- Überleben des Stärkeren verringert sechs Sekunden lang sämtlichen von euch und eurem Tierbegleiter erlittenen Schaden.
- Rückzug setzt ihr in erster Linie ein, um aus allerlei Gefahrenbereichen wie Feuerflächen herauszuspringen. Ihr könnt den Sprung aber auch als Mobilitätsschub nutzen, indem ihr euch in der Luft in die richtige Richtung umdreht und dann springt.
Diese Pets sind perfekt zum Leveln
Seit Patch 11.1 könnt ihr bei allen Begleitern die Spezialisierung frei ändern. Das bringt deutlich mehr Spielraum für Anpassungen und sorgt dafür, dass die Unterschiede zwischen den Pets nicht mehr ganz so ins Gewicht fallen wie früher. Klar, ein paar Kandidaten stechen weiterhin heraus, aber unterm Strich könnt ihr inzwischen ziemlich entspannt das Pet spielen, auf das ihr gerade Bock habt.
Wenn es ums Leveln geht, empfehlen wir euch trotzdem ein Tier aus der Wildheit-Familie. Diese Begleiter heilen sich selbst, sobald sie Schaden verursachen. Dadurch könnt ihr problemlos auch mal größere Gegnergruppen pullen, während euer Tiergefährte mit Raubtierhiebe ordentlich aufräumt und die Mobs schnell aus den Schuhen kippt.
Unsere Empfehlung fürs "Tanken" bleibt der Grollhuf. Dank Blut des Rhinozeros sind diese Pets besonders zäh, weil sie sich deutlich stärker selbst heilen. Und mit Dickes Fell kassiert euer Begleiter obendrauf spürbar weniger physischen Schaden. Ideal also, wenn ihr beim Questen einfach durchziehen wollt.
Und in Dungeons?
Zu den großen Vorteilen des Tierherrschaft-Jägers zählen die exotischen Tierbegleiter. Besonders in Dungeons macht die Geisterbestie eine gute Figur, da sie mit Geistheilung eure Heiler im Kampf entlasten kann. Mit Zähigkeit des Bären spendieren sie euch zudem etwas Schutz. Allerdings sind Geisterbestien in Azeroth ziemlich selten. Daher ist es nicht zwingend erforderlich, gleich zu Beginn mit einer Geisterbestie durchzustarten. Ein Wildheit-Begleiter wie eine ganz normale Katze oder ein Wolf reicht für Dungeons völlig aus. Schließlich bringt er euch mit Urtümliche Wut einen starken Kampfrausch-Boost mit.
