World of Warcraft Goldguide - Tipps zum Start

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Tipp Johann Trasch Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Goldguides zu World of Warcraft gibt's wie Sand am Meer. Warum Sie dann unseren lesen sollten? Er ist speziell auf das Ende von Cataclysm und die Vorbereitung auf Mists of Pandaria zugeschnitten. Außerdem richtet er sich nicht nur an Vollprofis sondern auch an Handels-Anfänger: Im Laufe unserer sechsteiligen Serie erklären wir Ihnen die wichtigsten Gold-Taktiken der Profis und alle notwendigen Add-ons. Damit scheffeln Sie in den nächsten Wochen ein ansehnliches Goldpolster und machen zum MoP-Start die richtig fette Kohle. Heute: Teil 1, Teil 2 ab dem 13. August.

Kaufen Sie sich eine Gildenbank!

Nirgendwo finden Sie mehr Lagerplatz. Und Sie brauchen Lagerplatz, wenn Sie ein erfolgreicher Händler werden wollen. Schließlich müssen Sie jede Menge Waren aufheben, bis der richtige Zeitpunkt zum Verkauf gekommen ist.Speziell für MoP müssen Sie jede Menge Waren auf Vorrat herstellen und einlagern. Dafür erstellen Sie sich am besten eine eigene Handelsgilde mit einem sogenannten Bank-Twink. Geben Sie der Gilde einen thematisch passenden Namen wie "Zentralbank Sturmwind". Diese Gilde gibt es dann nur und einzig für Sie – niemand sonst darf rein, selbst die Start-Mitglieder von der Gildensatzung werfen Sie raus. Damit gehört Ihnen auch die Gildenbank ganz allein.

Einen Gildenmeister für den Kauf einer Gildensatzung finden Sie in jeder Hauptstadt von World of Warcraft. Quelle: PC Games Einen Gildenmeister für den Kauf einer Gildensatzung finden Sie in jeder Hauptstadt von World of Warcraft. Schritt 1: In jeder Hauptstadt finden Sie einen Gildenmeister, fragen Sie einfach die Wachen. Bei diesem erwerben Sie eine Gildensatzung für 10 Silber. Kaufen – Namen eintippen – fertig.
Schritt 2: Nun brauchen Sie vier Spieler, die die Satzung unterschreiben. Fragen Sie Freunde nach Twinks oder suchen Sie im Handelskanal. Ein guter Anlaufpunkt sind Startgebiete.
Schritt 3: Fertig. Nun müssen Sie Ihre unterschriebene Gildensatzung beim Gildenmeister abgeben, um die Gilde zu gründen. Werfen Sie die Unterschreiber raus und fertig ist die Laube.
Schritt 4: Jetzt kaufen Sie in der Gildenbank Bankfächer! Da in Ihrer Gilde nur Ihr Bank- Charakter Mitglied sein wird, haben Sie keine Boni und bekommen nur 6 Bankfächer mit je 98 Plätzen statt 8. Die kosten insgesamt 9.350 Gold und sind es auch wert. Wer mehr Gold hat, kann sich auch eine Gilde kaufen, das wird auf vielen Servern ab und an im Handelschannel angeboten. Für eine Gilde mit 7 Bankplätzen sind etwa 23.000 Gold üblich und fair.

Der Faktor Zeit oder: Was ist meine eigene Arbeitsleistung wert?

Wenn Sie handeln, farmen oder Gegenstände veredeln, dann müssen Sie stets Kosten bedenken: Die Kosten für das Auktionshaus, die Kosten für die Grundwaren, die Kosten für eventuelle Zusatz-Reagenzien vom Händler für Handwerkswaren und natürlich die Kosten für Ihre Arbeitsleistung. Nehmen wir an, Sie kaufen als Inschriftenkundiger Kräuter, um diese zu Pigmenten zu zermahlen, aus den Pigmenten Tinte zu machen und daraus Glyphen zu erstellen. Jeder dieser drei Schritte kostet Zeit: Fünf Kräuter zu mahlen dauert eine Sekunde, eine Tinte herzustellen noch mal zwei und eine Glyphe herzustellen dauert sogar drei Sekunden. Da die meisten Glyphen drei Tinten brauchen, müssen Sie im Schnitt also für jede Glyphe:
• zweimal Kräuter mahlen (2 Sekunden)
• dreimal Tinte herstellen (6 Sekunden)
• eine Glyphe herstellen (3 Sekunden)

Macht 11 Sekunden pro Glyphe, so schaffen Sie knapp 5 Glyphen pro Minute. Da ist kaum Zeit, wenn Sie wirklich zwischendrin nur fünf Glyphen herstellen, für Großhändler, die mal locker bis zu 100 Stapel Kräuter in Glyphen umwandeln, geht da aber jede Menge Zeit drauf. Zeit, in der man nicht "richtig" World of Warcraft spielen kann, in der man keine Abenteuer erlebt und in der man, etwa zum Sondieren, teils minutenlang immer wieder auf Gegenstände und Fähigkeiten klickt. Wann immer Sie Gegenstände zum Verkaufen veredeln, bedenken Sie, wie viel Zeit es Sie kosten wird. Wenn Ihr Charakter eine Stunde lang beschäftigt ist, sollte diese Stunde Arbeit auch mehr Gold bringen als ein durchschnittlicher Instanz-Besuch. Merken Sie sich: Unter 500 Gold geschätztem Gewinn pro "Arbeits"-Stunde lohnt sich der Aufwand nicht. Mehr als 5.000 Gold Stundenlohn ist aber selbst für Millionäre utopisch.

Nur am Wochenende verkaufen? Totaler Quatsch!

Jedes Auktionshaus und jeder Server ist für sich ein Mikrokosmos mit anderen Angeboten und anderen Spielern. Faktoren wie die Bevölkerungsgröße, die Menge an Schlachtzügen, das Vorhandensein von Rollenspielern (Stichwort: Mogging-Ausrüstung) und auch die Menge an geschäftsschädigenden Chinafarmern entscheiden darüber, welche Handelsgüter auf Ihrem Server Gold bringen und welche nicht. Wir geben Ihnen zwar generelle Strategien mit auf den Weg und sagen Ihnen, welche Dinge sich meist nicht rentieren, aber wir können nie mit absoluter Sicherheit sagen, dass sich der Kauf und Verkauf von Ware X überall und zu jedem Zeitpunkt rentiert. Nehmen Sie sich daher auch in Acht vor generellen Gold-Tipps von Webseiten, wie zum Beispiel: "Verkaufen Sie nur am Wochenende, da sind mehr Käufer unterwegs!"

Der beste Verkaufszeitpunkt ist für jede Ware anders. Verzauberungen und Edelsteine werden Sie am besten Mittwoch und Donnerstag los, da hier die meisten Raids starten und die meisten epischen Teile gewonnen werden. Taschen verkaufen sich am besten unter der Woche mit Höhepunkt am Freitag, da die Leute Samstag und Sonntag, wenn besonders viele Leute spielen, eher mit Ihren Hauptcharakteren spielen, als neue Twinks zu erstellen und für diese Taschen zu kaufen. Merken Sie sich: Gold-Tipps sind nie überall und zu jedem Zeitpunkt gültig und Ihre eigenen Erfahrungen als Händler auf Ihrem Serversind stets mehr wert als die allgemeinen Tipps aus Goldguides.

Warten auf Mists of Pandaria

Unser Guide richtet sich auf die Zukunft, soll heißen auf das nächste WoW-Add-on Mists of Pandaria. Wer da groß einsteigen möchte, der braucht natürlich schon jetzt jede Menge Bares auf der hohen Kante, denn: Je mehr Kapital Sie investieren, desto mehr holen Sie auch wieder raus. Anders gesagt: Wenn Sie mit 500 Gold in Mists of Pandaria loslegen, dann werden Sie keine Millionen einnehmen. Wer viel Gold verdienen möchte, der hat am besten schon jetzt viel Gold – weswegen die meisten unserer Gold-Tipps auch auf das Hier und Jetzt gerichtet sind und dazu dienen, Ihnen ein Startkapital zu verschaffen. Sie werden nämlich sehr viel Gold brauchen: Gold, um Lagerplatz zu schaffen, damit Sie dringend nötige Waren pünktlich zum Addon- Start parat haben. Gold, um in MoP teure Rohstoffe zu kaufen, um daraus noch edlere Waren zu produzieren. Und schließlich Gold, um in Mists of Pandaria als Erster eines der besonders teuren neuen Super-Mounts zu kaufen. Schließlich muss man sich für all die Schufterei in World of Warcraft auch mal was Schönes gönnen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 World of Warcraft Goldguide - Einleitung und Grundlagen
  2. Seite 2 World of Warcraft Goldguide - Tipps zum Start
  3. Seite 3 World of Warcraft Goldguide - Handwerks-Twinks und Add-on-Tipps
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sansana Gelegenheitsspieler/in
        Ich habe mein Gold fast nur mit Leder gemacht, immer diese Bein VZ verkauft vom Anfang bis etwa mitte Cata. Am Tag waren das etwa 3-5k für ne halbe Std. farmen. Habe die Mobs nie selbst gelegt nur anderen hinterhergelaufen und abgekürschnert. Dümpel jetzt irgendwo bei 600k rum. Aber habe grad trotzdem keine Motivation für das Spiel, zulange nichts neues. Beim MoP start werden Rohmats wieder ein vermögen kosten, also gleich verticken solange es noch was wert ist und die Bein VZ werden vermutlich auch wieder ganz gut laufen sobald einige Stufe 90 erreicht haben und die Inis stürmen. Danach wirds wieder etwas ruhiger bis die Twinkwellen kommen und wieder brauchen :-D
      • Von Sansana Gelegenheitsspieler/in
        Ich habe mein Gold fast nur mit Leder gemacht, immer diese Bein VZ verkauft vom Anfang bis etwa mitte Cata. Am Tag waren das etwa 3-5k für ne halbe Std. farmen. Habe die Mobs nie selbst gelegt nur anderen hinterhergelaufen und abgekürschnert. Dümpel jetzt irgendwo bei 600k rum. Aber habe grad trotzdem keine Motivation für das Spiel, zulange nichts neues. Beim MoP start werden Rohmats wieder ein vermögen kosten, also gleich verticken solange es noch was wert ist und die Bein VZ werden vermutlich auch wieder ganz gut laufen sobald einige Stufe 90 erreicht haben und die Inis stürmen. Danach wirds wieder etwas ruhiger bis die Twinkwellen kommen und wieder brauchen :-D
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von Enisra
        naja, du darfst nicht vergessen, das wir vielleicht viel Gold hatten und auch easy dran kamen, aber ich kenn halt auch Leute die waren permanent blank und dann gibt´s auch welche die gerne noch mehr Gold rausschlagen wollen

        Solche Leute kenn ich auch. Ich bin einer dieser Leute. :ugly: Ich hatte nie mehr als 10.000 Gold, was auf "meinem" Realm nichts ist. Das Gold ist so schnell weg, dass man kaum hinterher kommt.
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von Shadow_Man
        Braucht man für WoW echt noch einen Goldguide? Man hatte doch eher immer viel zu viel Gold und wusste gar nicht wohin damit :>

        naja, du darfst nicht vergessen, das wir vielleicht viel Gold hatten und auch easy dran kamen, aber ich kenn halt auch Leute die waren permanent blank und dann gibt´s auch welche die gerne noch mehr Gold rausschlagen wollen
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Braucht man für WoW echt noch einen Goldguide? Man hatte doch eher immer viel zu viel Gold und wusste gar nicht wohin damit :>
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