World of Women

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Special Petra Fröhlich Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

World of Women Die Welt und ihre Bewohner sind so liebevoll gestaltet, dass allein die bloße Besichtigung Spaß macht. Die schöne Grafik - die ganz ohne unnötige Brutalität auskommt - zählt denn auch zu den Pluspunkten, die bei der Frage nach der Faszination von World of Warcraft am häufigsten genannt werden.

Dazu kommt der Faktor "Abwechslung": Das Spiel lässt nur selten Leerlauf zu, ständig gibt es etwas zu tun. "Questen" macht genauso viel Spaß wie stundenlanges "Farmen" (das Abgrasen von Gebieten nach Kräutern, Erzen und begehrten Gegenständen). Die Aufgaben sind so geschickt aufgebaut, dass man "zufällig" in Orte und Gebiete gelangt, die man bislang nicht kannte. Selbst nach Monaten entdeckt man noch Neues.

Identifikation

World of Women Als Hauptcharakter wählten alle Spielerinnen eine weibliche Figur; erst wenn diese weitgehend ausgereizt ist, wird unter Umständen ein männlicher Charakter "ausprobiert". Ganz klar: Die Identifikation mit der Hauptfigur - mitsamt all ihrer Stärken und Schwächen - steht im Vordergrund.

World of Warcraft ermöglicht es wie nur wenige andere Spiele, in eine ganz andere, ungewohnte, faszinierende Rolle zu schlüpfen, für ein paar Stunden jemand ganz anderes zu sein, verrückte Dinge auszuprobieren. Ganz anonym. Als Zwergen-Magierin oder Troll-Schamanin. World of Warcraft ist wie Karneval. An 365 Tagen, 24 Stunden, rund um die Uhr.

Dabei machen unsere Teilnehmerinnen alles andere als einen schüchternen, introvertierten, einsamen oder gar weltfremden Eindruck - im Gegenteil: Alle stehen mitten im Leben, arbeiten als Krankenschwester, Erzieherin oder Lehrerin, studieren, sind liiert, verheiratet, haben Kinder.

Wie wichtig die Identifikation mit der Heldin ist, zeigt auch die Wahl der Fraktion - nur wenige kämpfen "für die Horde". Allianz-Figuren wie Menschen, Gnome oder Nachtelfen seien schlicht "schöner" als die Horden-Trolle, -Orks oder -Untote. Nicht umsonst wird Blizzard im Add-on Burning Crusade mit den anmutigen Blutelfen eine neue Fraktion einführen, um die Horde attraktiver zu machen.

Und natürlich ist WoW ein ausgesprochen kommunikatives Spiel: Im Chat wird über Gott und die Welt philosophiert - und so manches erbitterte Wortgefecht geführt. Denn Neid, Missgunst, Kritik, Lob, Hass, Jubel, Trauer, Intrigen, Grüppchenbildung gibt es auch in Azeroth: An der Frage, welcher Glückspilz die begehrten Beinschienen eines erlegten Gegners erhält, sind schon ganze Gilden zerbrochen.

Wie im richtigen Leben trifft man in World of Warcraft beratungsresistente Besserwisser, notorische Einzelkämpfer, gewissenlose Abstauber und hilfsbereite Zeitgenossen, die den Anblick eines verzweifelten Anfängers nicht ertragen. Kurz: Es menschelt.

Aufhören? Unmöglich!

World of Women Schlechte Nachrichten für die Online-Rollenspiel-Konkurrenz: Glaubt man den Beteuerungen, so sind die WoW-Damen so schnell durch nichts und niemanden von diesem Spiel wegzubekommen - zumindest, solange Freunde und Bekannte am Ball bleiben. Selbst der regelmäßig auftretende Ärger mit Lags und Einlogg-Wartezeiten schockt die Spielerinnen nicht: Wenn"s mal wieder länger dauert, um auf den überlasteten Server zu kommen, legen die Teilnehmerinnen unserer Talkrunde eine bewundernswerte Gelassenheit an den Tag - von der in Foren gängigen Aggressivität ist nichts zu spüren.

Trotz der enormen Spielzeit wird das tägliche Pensum von niemandem als "verlorene Zeit" angesehen: Viele möchten gerade die gemeinsamen Erlebnisse und die vielen neuen Bekanntschaften nicht missen. Inzwischen hat fast jede in unserer Talkrunde einen zweiten, dritten, vierten, fünften Charakter - sogenannte Twinks - gestartet. Unsere Fischerkönige Daniel und Michael können sich jedenfalls schon mal auf viele weitere Einsätze an den Ufern von Azeroth einstellen ...

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sabdrija NPC
        also mal ehrlich, ich hab als mt (und bitte jaaaaaaaa ich bin eine frau) lieber einen GUTEN als eine BERÜHMTEN heiler hinter mir stehen :))

        bin dafür, dass esmée oder anai auch berühmt werden :)

        lg s
      • Von Sabdrija NPC
        also mal ehrlich, ich hab als mt (und bitte jaaaaaaaa ich bin eine frau) lieber einen GUTEN als eine BERÜHMTEN heiler hinter mir stehen :))

        bin dafür, dass esmée oder anai auch berühmt werden :)

        lg s
      • Von tibs Anwärter/in
        Na aber hey : Das Spielen von WoW hebt diese Menschen schonmal auf meiner Beliebtheitsskala ein wenig nach oben, auch wenn ich mich immernoch nicht für einen "D!" oder eine Yvonne interessiere. Trotzdem macht das die Leute gleich sympathischer :-D

        Nur irgendwie stumpf was bestimmt passieren würde : "Promis" sagen ihre Ingamenamen und gleich bekommen diese alle Random-T1-Drops u.ä. von ihren fanatischen Anhängern hinterhergeschmissen - wer sowas macht der is an manchen Stellen nichmehr richtig :ugly:
      • Von zabadac NPC
        Zitat von Spassbremse am 30.04.2006 18:21
        Ich habe natürlich nichts gegen Yvonne persönlich, nur gegen diese Schwemme von (für mich) uninteressanten Promis, insofern kann ich diese Liste um Kader Loth, Jeanette Biedermann, Detlev D. Soost, Frederic von Sachsen-Anhalt, Sonja Kraus, Oliver Pocher, Verona Feldbusch, Dieter Bohlen, Naddel, Desiree Nick, usw. erweitern.

        Gruss,
        Bremse
        Ganz deiner Meinung. Als ob ein Spiel dadurch besser würde, daß so jemand es spielt. Einige der Promis verleiten wohl eher dazu, Abstand von dem Spiel zu halten - alleine durch die grausige Vorstellung, denen IG zu begegnen. Vielleicht könnten ein paar von denen aber mal als Boss- oder Endgegner posieren (jaaaaaa, heute machen wir Dieter Bohlen platt :-P )
      • Von lenymo Spiele-Enthusiast/in
        hmmmm also bin ich nicht der einzige der auf kinderarbeit bei lästigen wow-aufgaben wie angeln oder ruffarmen setzt :ugly:
      • Von Spassbremse Spiele-Professor/in
        Zitat von B3NDER am 30.04.2006 17:37


        nen Kumpel von mir kennt die ausm Spiel, jetzt mussten sie schon das PW bei TS ändern wegen den Fanansturm.
        Ich fang' auch immer zu stürmen an, wenn ich höre, dass die Gute irgendwo ist - allerdings in die entgegengesetzte Richtung...
        :-D

        Ich habe natürlich nichts gegen Yvonne persönlich, nur gegen diese Schwemme von (für mich) uninteressanten Promis, insofern kann ich diese Liste um Kader Loth, Jeanette Biedermann, Detlev D. Soost, Frederic von Sachsen-Anhalt, Sonja Kraus, Oliver Pocher, Verona Feldbusch, Dieter Bohlen, Naddel, Desiree Nick, usw. erweitern.

        Gruss,
        Bremse
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