WoW Classic+: Diese vergessenen Gebiete könnten nach der BlizzCon spielbar werden
Alleine in den Östlichen Königreichen schlummert so viel ungenutzter Content, der in der kommenden "Classic-Plus"-Version von den WoW-Entwicklern genutzt werden könnte. Wir schauen uns das Potenzial an, das in Azeroths Kontinent steckt.
Mit großen Schritten bewegen wir uns auf die BlizzCon 2026 zu, auf die WoW-Classic-Fans dieses Mal besonders gespannt sind. Denn gut ein Jahr nach dem letzten Update für das Classic-Projekt "Saison der Entdeckungen" wird es auf Blizzards hauseigener Messe neue Infos zum nächsten "Classic+" geben.
Die Community ist auf wowclassic.plus bereits sehr aktiv geworden und hat dort ihre Wünsche für die nächste Classic-Variante von Blizzards MMO gesammelt. Wie das nächste "Classic+" aussehen wird, haben die Devs des Online-Rollenspiels noch nicht verraten, es gibt jedoch einige ungenutzte Orte, die in den Spieldateien schlummern und nie in WoW (jetzt kaufen ) Classic genutzt wurden.
In den Östlichen Königreichen schlummert viel Classic+-Content
Die Dracheninseln
Quelle: buffed
Die Dracheninseln waren in WoW Classic als Zone samt Raid geplant.
Aus diversen alten Entwickler-Interviews und Datamining-Funden wissen wir, dass in den Spieldateien von World of Warcraft viele ungenutzte Konzepte stecken, die es nie ins Spiel geschafft haben. Alleine die Östlichen Königreiche bieten einiges an Potenzial, das die WoW-Entwickler für die nächste Version von Classic-Plus nutzen können.
Alte Kartenkonzepte der Östlichen Königreiche zeigen die Dracheninseln im Norden des Kontinents. Die Inseln, die später in WoWs 9. Erweiterung (Dragonflight) umgesetzt wurde, war in der frühen Entwicklung von Vanilla WoW als Schlachtzug für Spieler zwischen Stufe 65 und 70 geplant.
Ja, die Maximalstufe in WoW Classic war zwischenzeitlich nicht auf 60, sondern auf 70 festgelegt. In den Spieldateien findet man die aufgebauten Dracheninseln mit einigen riesigen Bauten. Auch wenn die Dracheninseln ihren Weg später in die Retail-Version schafften, heißt es nicht, dass sie Dragon Isles nicht auch noch einmal für eine neue Classic-Variante genutzt werden könnten.
Denn ähnlich wie in "Saison der Entdeckungen" kann Blizzard problemlos das "Was-wäre-wenn?"-Szenario ausspielen. Das würde auch für einen anderen großen Teil der Östlichen Königreiche.
Die Scherbenwelt
Quelle: WoWHead
Auch die Scherbenwelt inklusve Schwarzer-Tempel-Schlachtzug waren in der frühen Entwicklungsphase von World of Warcraft für die Classic-version konzipiert.
Am unteren rechten Rand der Östlichen Königreiche hatten die Entwickler zunächst testweise die Scherbenwelt samt des Schlachtzugs "Schwarzer Tempel" hingepflanzt. Heute wissen wir, dass die Scherbenwelt und Illidans Festung Teil der ersten Erweiterung (The Burning Crusade) geworden sind.
Aber auch hier können die Entwickler das "Was-wäre-wenn?"-Szenario auspacken. Viele Classic-Szenarien drehen sich zwar darum, dass das Dunkle Portal in die Scherbenwelt nie geöffnet worden wäre, die Scherbenwelt als zusätzlichen Classic-Content zu verpacken, hätte womöglich großes Potenzial. Eventuell könnte man den Classic-Content damit so ähnlich fortführen wie auf den Titan-Reforged-Servern in China.
Auf den Titan-Reforged-Servern spielen die chinesischen Spieler den skalierten Content von Classic, TBC und WotLK gleichzeitig.
Zul'Gurub und "Demon Lands" als Zonen
Quelle: Blizzard/WoW TCG
Die "Demon Lands" könnten als absolute Endgame-Zone für ein neues WoW "Classic-Plus" dienen.
Auf der frühen Karte der Östlichen Königreiche kann man erkennen, dass Zul'Gurub nicht als Schlachtzug geplant war, sondern als einzelnes Gebiet. Daneben seht ihr, dass sich durch Zul'Gurub und die Verwüsteten Lande eine Dämonenschneise zieht.
Diese "Demon Lands" als Endgame-Gebiet waren für Spieler ab Stufe 70+ gedacht. Auch die Verwüsteten Lande waren eher im Endgame-Bereich angesiedelt.
Eine neue Rolle für Karazhan
Karazhan wurde zunächst in TBC als Raid und in Saison der Entdeckungen als 5-Spieler-Erfahrung umgesetzt (Karazhangruften). Doch neben dem oberen und dem unteren Teil von Karazhan sowie den Gruften hatten die Entwickler noch weitere Ideen für Karazhan, wie ihr im Video oben sehen könnt.
Der Turm von Karazhan aus der 0.8-Alpha-Version von World of Warcraft sieht nicht ansatzweise so aus wie die Version aus TBC. Mit den Karazhangruften haben die Entwickler von Blizzards Online-Rollenspiel schon einmal ein altes Konzept in die Neuzeit gebracht - warum also nicht auch mit dem Turm von Karazhan?
Noch mehr ungenutzte und geheime WoW-Maps findet ihr in unserem Special "So habt ihr WoW noch nie gesehen". Was wünscht ihr euch für das nächste WoW-Classic-Projekt? Wir sind auf eure Ideen in den Kommentaren gespannt. Beachtet beim Kommentieren wie immer die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei YouTube, Instagram und TikTok.
Quelle | WoWHead
