WoW Patch 5.0.4 - Klassenänderungen
WoW-Spieler stellen sich auf einen großen Patch ein. Update 5.0.4 legt nicht nur den Grundstein für den Release von Mists of Pandaria auf den Live-Servern - der Patch krempelt WoW auch wieder mächtig um. Wir fassen die wichtigsten Informationen zusammen.
Patch 5.0.4 für World of Warcraft bringt aber auch die grundlegenden Klassenanpassungen von Mists of Pandaria ins Spiel. Worauf Ihr für Eure Klasse achten müsst, fassten die WoW-Entwickler in einer kurzen Übersicht zu den Klassenänderungen aus WoW Patch 5.0.4 zusammen.
Druiden
Die "Wilder Kampf"-Spezialisierung wird aufgeteilt. Mit der "Wächter"-Spezialisierung stehen für Druiden nun vier Spezialisierungen zur Wahl. Obendrein wollen die Entwickler den Hybrid-Aspekt der Druiden wieder etwas stärken. "Wilder Kampf"-Druiden stehen dann beispielsweise weniger Heilzauber zur Verfügung als bisher - mit denen können sie sich aber durchaus nützlich machen. Im gleichen Maße gilt das für die anderen Spezialisierungen.
Hexenmeister
Jede Hexenmeister-Spezialisierung erhält eine individuelle zweite Ressource, die für einen kurzzeitigen Kraftschub genutzt werden kann. Dämonologie-Hexenmeister bauen beispielsweise die Ressource "Dämonischer Furor" auf und können sich damit in einen Dämonen verwandeln. Auf Gebrechen fokussierte Hexenmeister nutzen hingegen Seelensplitter, um die Wirkungsweise ausgewählter Zauber zu verändern oder zu stärken. Hexenmeister mit einer Vorliebe für Zerstörung erzeugen dagegen "Instabile Funken" für Schadensspitzen. Zudem fallen die Rüstungszauber der Hexenmeister weg, und die Dämonen sind nicht mehr an Spezialisierungen gebunden.
Jäger
Jäger tragen Fernkampfwaffen ab sofort in der Haupthand - einen dedizierten Fernkampf-Slot gibt es für keine Klasse mehr. Außerdem verabschieden sich Jäger von der minimal nötigen Entfernung zum Ziel für Fernkampfangriffe. Jäger können nun auch im nahesten Nahkampfbereich mit Waffen feuern. Zudem kann Fernkampfangriffen ausgewichen werden (das macht Waffenkunde für Jäger interessant), und die Begleiter-Spezialisierung kann frei gewählt werden.
Krieger
Die Kampfhaltungen der Krieger schränken nun nicht mehr ein, welche Fähigkeiten genutzt werden können. Stattdessen erhalten Krieger stärkere Boni als früher. Verändert hat sich obendrein die Generation von Wut. Die Ressource gibt's ab sofort nämlich (standardmäßig) nicht mehr für eingesteckten Schaden. Wut wird stattdessen gezielt über bestimmte Fähigkeiten generiert.
Magier
Für Magier nahmen die WoW-Macher Änderungen an den Rotationen der einzelnen Spezialisierungen vor. Arkan-Magier sollen sich komplexer spielen, Feuer-Magier sollen mehr Kontrolle über ihre Zauber bekommen - und Frost-Magier sollen im PvE deutlich besser abschneiden. Zudem sind Fähigkeiten zur Gegnerkontrolle weniger stark im Frostbaum gebündelt, sondern stehen nun allen Magier-Bäumen offen - zum Beispiel über das neue Talentsystem.
Paladin
Paladine werden ihre Aura-Buffs los und können bis zu fünf Punkte Heilige Kraft ansammeln. Pro Fähigkeit werden aber nach wie vor maximal drei Punkte Heilige Kraft verbraucht. Die Rolle der Stärkungszauber fällt den Siegeln zu.
Priester
Die Chakras der Priester sollen ab Patch 5.0.4 eher den Kampfhaltungen der Krieger ähneln. Zudem erhalten Schattenpriester mit den Schattenkugeln eine neue Ressource, und Disziplinpriester fokussieren sich noch stärker auf Schadensabsorption.
Schamane
Die wichtigste Änderung für WoW-Schamanen: Totems fungieren nicht mehr als Buff-Zauber. Totems wie das Totem der Steinhaut wurden entsprechend entfernt - die Effekte sind Schamanen teilweise an anderer Stelle zugänglich, zum Beispiel über das neue Talentsystem. Im gleichen Zuge wurde auch die Möglichkeit entfernt, vier Totems auf einmal aufzustellen.
Schurke
Schurken finden Gifte ab sofort im Zauberbuch, zudem wirken die Effekte auf beide Waffen gleichzeitig. Es kann also nur noch ein Gift zur Zeit angewandt werden. Zudem stehen einige früher auf eine Spezialisierung begrenzte Fähigkeiten nun allen Schurken zur Verfügung. Wichtig auch: Die Geschwindigkeit der Dolche wurde vereinheitlicht - alle Dolche lassen sich also in beiden Händen führen.
Todesritter
Todesritter stehen vergleichsweise seichte Änderungen ins Haus. Die Präsenzen wurden verändert. Frostpräsenz verdoppelt die Runenmachterzeugung, Unheilige Präsenz steigert die Runenregeneration und Blutpräsenz verringert den erlittenen Schaden und erhöht die erzeugte Bedrohung. Obendrein wurden wie bei allen Klassen einige Fähigkeiten den Spezialisierungen neu zugewiesen, und manche Fähigkeiten - wie Nekrotischer Stoß oder Todessog - benötigen eine Todesrune.
