WoW: Klassenduell 40 vs. 40 - Jäger und Rufer liefern sich spannende Schlacht
Das 40-vs.-40-Klassenduell in WoW: Midnight zwischen Treffsicherheit-Jägern und Verheerung-Rufern erweist sich als äußerst spannend und ist von Taktik geprägt.
In Rextroys 40-vs.-40-Klassenduell mussten Krieger gegen die Schamanen eine herbe Niederlage einstecken und schieden aus dem Turnier aus. Die Vorrunde des inoffiziellen WoW-Klassen-Turniers ist weiterhin in der Vorrunde und im nächsten Klassenkampf entscheidet sich, wer aus dem Kampf zwischen Verheerung-Rufer und Treffsicherheits-Jägern siegreich hervorgeht.
Im Vorfeld vermuteten viele Spieler aus der Community, dass dieses 40-vs.-40-Duell an die Jäger geht. Die Regeln sind wie immer dieselben: Best of Five, keine Wiederbelebungen während einer aktiven Schlacht und eine große Massenschlacht in der Mitte des Schlachtfelds.
40 Verheerung-Rufer vs. 40 Treffsicherheit-Jäger
Direkt zu Kampfbeginn zeigt sich, dass die Community die DpS-Spielweise des Rufers unterschätzt hat. Denn die Drachen fegen in den ersten Sekunden der Schlacht über die Jäger drüber und erkämpfen sich schnell einen Vorteil von 37 zu 17. Am Ende von Runde 1 überleben 31 Verheerung-Rufer. Optisch machen mehrere Tiefe Atem der Rufer einiges her.
Die Waidmänner wurden vom Tiefen Atem der Rufer überrumpelt und verloren direkt elf Spieler. Die Taktik der Jäger in der zweiten Runde war daher, die Rufer anzulocken, um nicht direkt Schaden des Feueratems zu erleiden. Der Start von Runde 2 verläuft für die Jäger nach Plan, die sich in Unsichtbarkeit von der Seite heranschleichen. Die meisten Tiefer-Atem -Attacken laufen ins Leere.
Diese Taktik erweist sich als erfolgreich. Schnell haben die Jäger einen numerischen Vorteil von acht Spielern. Zwischenzeitlich stehen sich 21 Jäger und 15 Rufer gegenüber. Diesen Vorsprung spielen die Jäger in Runde 2 souverän runter. Runde 2 überleben 17 Jäger und es steht 1 zu 1 in diesem Best of Five.
In Runde 3 sind die Rufer auf diese Taktik vorbereitet und der Kampfbeginn verläuft ausgeglichener. Schnell stehen sich 28 Jäger und 30 Rufer gegenüber, danach leben nur noch 20 Jäger und 25 Rufer, dann 18 Jäger und 19 Rufer ... die Runde verläuft sehr knapp. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt gibt es einen Knackpunkt in Runde 3: Als sich plötzlich 17 Jäger und nur noch 12 Rufer duellieren, geht es für die Rufer schnell zu Ende und es überleben 15 Jäger. Die Waidmänner haben die Partie gedreht und haben jetzt einen Matchball.
Mit der drohenden Niederlage vor Augen, überlegen sich die Verheerung-Rufer eine neue Taktik. Um den Vorteil von Tiefer-Atem wieder ausspielen zu können, positionieren sie sich in der Mitte der Insel der Eroberung seitlich am Gebäude. Damit können sie die Jäger erneut überrumpeln und schalten direkt neun Jäger aus, während nur drei Rufer das Zeitliche segnen.
Dieser numerische Vorteil der Verheerer hält sich eine Weile, bis zwischenzeitlich 14 Jäger nur noch 16 Rufer vor sich haben. Wenig später ist die Anzahl der überlebenden Spieler ausgeglichen: 13 zu 13. Nach einem kurzen Rückzug der restlichen Rufer endet die 3. Runde sehr knapp für die Jäger. Es überleben 6 Jäger und die Waidmänner entscheiden dieses Duell der DpS-Klassen für sich!
Am Ende dieses 40-vs.-40-Duells wird noch eine Bonus-Runde gespielt, da einer der Rufer in Runde 3 nicht dem Schlachtfeld beitreten konnte. Jäger starten in dieser Bonusrunde nicht in Unsichtbarkeit. Doch das erweist sich nicht als großer Nachteil. Auch die Bonusrunde geht an die Jäger, welche die Meisterschaft ihres Treffsicherheit-Specs voll ausspielen können.
