Mehr als nur Möbel rücken! Mit diesen Features wird WoW-Housing wirklich episch

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Mehr als nur Möbel rücken! Mit diesen Features wird WoW-Housing wirklich episch
Quelle: Blizzard

Housing ist in World of Warcraft endlich Realität geworden und der Start ist gelungen. Doch während Spieler bereits fleißig dekorieren und tüfteln, zeigt sich in der WoW-Community schnell: Das Fundament steht, jetzt geht es darum, aus einem guten System ein wirklich großes Feature zu machen.

Das Housing legte vor einigen Monaten in World of Warcraft einen starken Start hin. Dekorieren, platzieren, tüfteln: Wer sich kreativ austoben will, bekommt bereits jetzt zahlreiche Werkzeuge an die Hand. Ein Blick in die WoW-Community zeigt jedoch schnell, dass viele Spieler noch Potenzial sehen. Vor allem beim Feinschliff und bei der Individualisierung wünschen sich Fans weitere Verbesserungen. Genau dort entscheidet sich letztlich, ob Housing nur ein netter Zeitvertreib bleibt oder sich zu einem Evergreen-Feature entwickelt.

Schon jetzt bietet das System viel kreative Freiheit, doch besonders bei den Komfortfunktionen sehen viele noch Nachholbedarf. Oft sind es die kleinen Werkzeuge, die am Ende den größten Unterschied machen. Erstaunlich weit oben auf der Wunschliste stand zum Start ein funktionierender Briefkasten. Schließlich gehört dieser zu jedem richtigen Haus direkt vor die eigene Tür und würde das Heim stärker in den Spielalltag einbinden.

Hinzu kommen typische Bau-Features, die vor allem detailverliebte Dekorateure begrüßen würden. Dazu zählen das Kopieren und Einfügen von Rotation, Position und Skalierung, um etwa gleich mehrere Objekte nebeneinander sauber zu platzieren, eine echte Undo-Funktion mit mehreren Schritten für entspanntes Ausprobieren sowie eine freie Gitterskalierung statt bloß gleichmäßiger Größenanpassung. Gerade Letzteres würde beim Dekorieren vollkommen neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen und selbst schlichte Basismöbelstücke in kleine Kunstwerke verwandeln.

Einige dieser Funktionen sind bereits umgesetzt oder zumindest angekündigt. Der Tenor in der WoW-Community bleibt dennoch eindeutig. Viele Spieler sind überzeugt, dass dem Housing noch ein paar entscheidende Features fehlen, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Mehr Leben im Haus: Kampfgefährten, Gäste und NPCs

So hübsch ein perfekt eingerichtetes Heim auch ist, ohne Leben wirkt es schnell wie ein Möbelkatalog. Viele Spieler wünschen sich daher unsere alten Kampfgefährten aus der Ära von Legion, Personal oder sogar bekannte NPCs als Gäste, die das Haus bevölkern. Ein Blick zurück auf die Garnison zeigt, wie viel Atmosphäre allein durch patrouillierende Wachen oder herumstehende NPCs entstehen kann.

Warum also nicht eine Wache, die entlang der Grundstücksgrenze patrouilliert? Einen NPC, der im Garten werkelt? Oder einen namhaften Warcraft-Helden zum Dinner einladen, der abends mit am Kamin sitzt?

Die NPCs in der Garnison haben unsere Festung damals spürbar mit Leben gefüllt. Warum also nicht ein ähnliches System auch im Housing ausprobieren und dem eigenen Zuhause so deutlich mehr Atmosphäre verleihen? Quelle: buffed Die NPCs in der Garnison haben unsere Festung damals spürbar mit Leben gefüllt. Warum also nicht ein ähnliches System auch im Housing ausprobieren und dem eigenen Zuhause so deutlich mehr Atmosphäre verleihen?

Blizzard hatte bereits angemerkt, dass solche Systeme technisch anspruchsvoll sind, da Hindernisse, Gelände und individuelle Hauslayouts berücksichtigt werden müssen. Verständlich, aber der Wunsch bleibt. Denn selbst einfache Routinen könnten das Housing deutlich lebendiger machen.

Was wir bereits wissen, ist, dass wir künftig zumindest unsere Lieblings-Mounts und Pets auf dem eigenen Grundstück herumlaufen lassen können. Das ist ohne Frage ein schöner erster Schritt und sorgt für deutlich mehr Atmosphäre im eigenen Zuhause. Doch so toll frei herumlaufende Begleiter auch sind, viele Spieler sind sich einig, dass hier noch deutlich mehr möglich wäre.

Layouts speichern und Stimmung steuern

Ein weiteres häufig genanntes Feature sind speicherbare Deko-Layouts. Weihnachtsschmuck im Winter, schaurige Dekoration zu Halloween oder ein Party-Setup für das nächste Gildentreffen bedeuten aktuell eines, nämlich viel Umräumen. Mit speicherbaren Themes könnten Spieler per Klick zwischen verschiedenen Wohnkonzepten wechseln und ihr Haus je nach Anlass neu inszenieren, ohne jedes Mal bei null anfangen zu müssen.

Mal eben fix zwischen Weihnachts- und Valentinstags-Deko umschalten? Mit speicherbaren Layouts wäre genau das kein Problem mehr. Quelle: Blizzard Mal eben fix zwischen Weihnachts- und Valentinstags-Deko umschalten? Mit speicherbaren Layouts wäre genau das kein Problem mehr. Ebenfalls hoch im Kurs steht eine flexible Wetter- und Lichtsteuerung. Viele wünschen sich die Möglichkeit, die Tageszeit frei zu wählen, Regen oder Sonnenschein zu aktivieren oder die Lichtfarbe individuell anzupassen. Solche Optionen würden nicht nur Screenshots auf ein neues Level heben, sondern auch Rollenspielern zusätzliche Werkzeuge an die Hand geben, um bestimmte Stimmungen gezielt zu erzeugen.

Garten, Werkbank und ein Hauch Garnison

Viele WoW-Veteranen erinnern sich an die Garnison, teils mit gemischten Gefühlen, aber auch mit einer Portion Nostalgie. Trotz aller Kritik brachte sie einige Systeme mit, die sich durchaus sinnvoll ins heutige Housing übertragen ließen.

Ganz oben auf der Wunschliste steht ein kleiner Garten, in dem man Zutaten für Kochen oder Kräuterkunde anbauen kann. Ein Teich, in dem man angeln kann, wäre ebenfalls ein cooles Feature. Ergänzend dazu wünschen sich viele eine Werkbank für Berufe, die Handwerk im eigenen Heim ermöglicht und dem Haus einen praktischen Nutzen verleiht.

Wichtig ist dabei jedoch, dass das Housing nicht zur neuen Pflicht-Hub-Welt wird. Optionale, überschaubare Gameplay-Elemente würden dem eigenen Zuhause mehr Relevanz geben, ohne es zum Ersatz für die großen Städte Azeroths zu machen.

Meine eigene Bibliothek!

Und dann gibt es noch einen großen Wunsch, der vor allem Lore-Fans begeistern dürfte. Eine eigene Bibliothek gehört für viele zu den schönsten denkbaren Erweiterungen des Housings. Über die Jahre haben wir unzählige Bücher in Azeroth entdeckt, gelesen oder sogar gesammelt. Warum also nicht endlich die Möglichkeit bekommen, diese Werke im eigenen Bücherregal auszustellen und bei Bedarf erneut darin zu schmökern?

Manche Spieler gehen in ihren Ideen sogar noch weiter und träumen von einer Art Archiv im Stil der Irdenen, das die historisch wichtigsten Ereignisse von World of Warcraft (jetzt kaufen ) noch einmal als Holoaufzeichnung Revue passieren lässt.

Ein eigenes Lore-Kino im Haus wäre für viele Fans tatsächlich ein absoluter Traum und wohl das Highlight für alle, die WoW-Geschichte hautnah erleben möchten. Quelle: buffed Ein eigenes Lore-Kino im Haus wäre für viele Fans tatsächlich ein absoluter Traum und wohl das Highlight für alle, die WoW-Geschichte hautnah erleben möchten. Ein eigenes Lore-Kino im Haus klingt zwar ausgesprochen opulent, wäre aber zweifellos ein absolutes Highlight für alle, die tief in die Geschichte von WoW eintauchen möchten.

Und auch wenn es am Ende etwas bodenständiger ausfällt, würden sich die meisten vermutlich schon darüber freuen, ihre Sammlung schlüpfriger Romantikschmöker ins Regal zu stellen. Wer könnte dazu schon nein sagen?

Mehr Vielfalt: Häuser und Nachbarschaften

Dekoration im Stil der Völker Azeroths ist bereits in großer Auswahl vorhanden. Was bislang fehlt, sind die passenden Haustypen, die dieses Thema konsequent aufgreifen. Viele Spieler wünschen sich zwergische Steinhäuser mit massiven Mauern und rauchenden Schornsteinen, einfache trollische Hütten oder auch unheimliche Anwesen im Stil der Untoten oder von Drustvar. Erst mit solchen Gebäuden würde die gewählte Ästhetik wirklich stimmig wirken.

Die Autorin dieses Artikels träumt bis heute von einem düsteren Drustvar-Geisterhaus für ihren Todesritter. Quelle: Buffed Die Autorin dieses Artikels träumt bis heute von einem düsteren Drustvar-Geisterhaus für ihren Todesritter. Ganz ohne Hoffnung ist das Ganze aber nicht. In einem kürzlich geführten Interview ließ Blizzard durchblicken, dass definitiv weitere Haustypen geplant sind. Und das Beste daran: Laut den Entwicklern müssen wir offenbar gar nicht allzu lange warten, bis die nächsten Varianten ins Spiel kommen.

Passend dazu wird auch der Ruf nach weiteren Nachbarschaftstypen laut, etwa zwergischen oder trollischen Wohngebieten. Blizzard sieht das derzeit kritisch, um die Spielerschaft nicht zu stark aufzuteilen. Dennoch bleibt bei vielen der Wunsch bestehen, näher an der gefühlten Heimat ihres Charakters zu wohnen und das eigene Haus stärker mit dessen Herkunft zu verknüpfen.

Der große Traum: Sandbox-Modus und freies Bauen

Und dann gibt es noch den großen Wunsch nach einem kompletten Sandbox-Modus. Bauplätze außerhalb der Standard-Nachbarschaften. Häuser in anderen Zonen oder sogar auf anderen Kontinenten. Vielleicht ein abgelegener Turm in den Pestländern oder eine Hütte am Rand von Nagrand?

Ein solches System würde maximale Freiheit bedeuten, und das Housing zu einem kreativen Weltbaustein machen. Gleichzeitig wäre es technisch und spielerisch eine enorme Herausforderung. Aber träumen darf man ja.

Das Housing in WoW macht schon jetzt vieles richtig. Doch gerade bei Komfort, Atmosphäre und Individualisierung sehen Spieler noch Potenzial. Ob Undo-Funktion, NPC-Gäste, speicherbare Layouts oder volksspezifische Haustypen: Am Ende sind es nicht die großen Revolutionen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, sondern die vielen kleinen Verbesserungen. Und wenn Blizzard es schafft, Kreativität, Gameplay und soziale Aspekte sinnvoll zu verbinden, könnte das Housing langfristig zu einem der beliebtesten Features von World of Warcraft werden.

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