Auf in den Kampf - Das sind die besten Dungeon- und Raid-Klassen in WoW Classic

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Special André Linken - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Auf in den Kampf - Das sind die besten Dungeon- und Raid-Klassen in WoW Classic
Quelle: buffed

Wenn die Server von dem Online-Rollenspiel World of Warcraft Classic am 27. August 2019 an den Start gehen, locken nicht nur zahlreiche Quests, sondern es steht auch der Besuch von ersten Dungeons auf dem Programm - später natürlich auch die Raids. Doch welche Klassen sind bei diesen Gruppenaktivitäten besonders gerne gesehen? Wen laden eure Kameraden mit Kusshand ein? Wir stellen euch die drei wohl begehrtesten Heroen aus dem klassischen Azeroth.

Am 27. August 2019 beginnen alle Spieler, die sich auf die Classic-Server von World of Warcraft (jetzt kaufen ) einloggen, bei null - beziehungsweise auf Level 1. Somit müssen sie sich mit ihren Charakteren erst wieder auf die Maximalstufe hocharbeiten. Auf dem (mehr oder weniger mühsamen) Weg dorthin absolvieren sie nicht nur zahlreiche Quests, sondern kämpfen sich auch durch eine Vielzahl von Dungeons. Einige Zeit später stehen für viele Spieler sicherlich auch die Besuche der ersten Raids beziehungsweise Schlachtzüge auf dem Programm. Von denen stehen in der ersten Phase der Content-Veröffentlichungen zwar "nur" der Geschmolzene Kern und Onyxias Hort zur Verfügung. Dennoch stellt sich natürlich die Frage, welche Charakterklassen besonders gefragt sein werden und somit relativ schnell in eine Gruppe eingeladen werden.

Wie schon immer in der langen WoW-Historie gilt: Wer seine Klasse gut spielt, wird sich immer für höhere Aufgaben empfehlen und ist in Dungeon- sowie Raid-Gruppen ein gerne gesehener Gast. Allerdings gibt es einige Klassen, die schon aus Prinzip ein höheres Ansehen und entsprechend einen höheren Beliebtheitsgrad haben. Wir nennen euch drei Vertreter dieser Kategorie, die eigentlich immer in Gruppen eingeladen werden.

Der Krieger WoW Krieger Quelle: Blizzard WoW Krieger

Auch wenn sich die strikte Rollenverteilung bei World of Warcraft im Verlauf der Jahre deutlich geändert hat, war der Krieger zu Classic-Zeiten der Inbegriff des Tanks. Nach einem Spieler, der diese Klasse in seiner defensiven Ausrichtung halbwegs gut beherrscht, lecken sich viele Gruppen die Finger. Denn mit einem fähigen Krieger-Tank gestaltet sich jeder Ausflug in einen Dungeon oder Raid deutlich angenehmer als bei anderen Vertretern dieser Riege. Klar, auch ein gut gespielter Wächter-Druide kann diese Rolle einnehmen, zieht aber im reinen Classic-Vergleich mit dem Krieger letztendlich den Kürzeren. Das liegt vor allem an dem deutlich vielseitiger einsetzbaren Defensivfähigkeiten sowie der robusteren Plattenrüstung. Wir wollen an dieser Stelle nicht verschweigen, dass ihr einiges an Übung benötigt, um den Tank-Krieger wirklich zu beherrschen. Immerhin gilt es in den jeweiligen Situationen stets die passende Taste zu drücken - und das sind in diesem Fall nicht gerade wenige. Doch das Training zahlt sich aus, ihr findet sofort Gruppen und macht euch zahlreiche Freunde. Außerdem hat der Krieger den Vorteil, dass er alternativ auf zwei offensive Talentbäume zurückgreifen kann, um bei Bedarf als Damage Dealer zu fungieren.

Der Priester
WoW Priester Quelle: Blizzard WoW Priester Im Jahr 2019 gibt es in World of Warcraft zahlreiche Heiler, die prinzipiell allesamt dazu in der Lage sind, eine Gruppe locker durch Dungeons und Raids zu heilen. Zu Classic-Zeiten war das jedoch nur bedingt der Fall. Wenn damals jemand an einen Heiler gedacht hat, meinte er meistens einen Priester - und das wird auch bei den Classic-Servern nicht anders sein. Er ist nämlich nicht nur (hinsichtlich der reinen Zahlen) der beste, sondern gleichzeitig auch der vielseitigste Heiler für PvE-Aktivitäten. Neben seinen mächtigen Heilzaubern, die selbst knappe Lebensbalken von Kameraden blitzschnell wieder füllen, kann der Priester unter anderem einen Schild verteilen, der eine bestimmte Menge an Schaden absorbiert. Das fällt unter die Kategorie "proaktives Heilen" und gewährt dem Priester gerade in hektischen Situationen eine willkommene Verschnaufpause. Hinzu kommen einige Fähigkeiten für die Gegnerkontrolle (Furcht, Gedankenkontrolle etc.), deren Einsatz allerdings etwas Übung bedürfen. Außerdem verfügt er über ein kleines Arsenal an Schadenszaubern, sodass er seine Gruppe beim Kampf gegen die Monster auch aktiv unterstützen kann. Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass ein halbwegs talentierter Priester in jeder Gruppe einen Platz finden sollte, auch wenn sich die reine Level-Phase mitunter etwas langwierig gestaltet

Der Magier
WoW Magier Quelle: Blizzard WoW Magier Auf Seiten der reinen Damage Dealer gibt es prinzipiell verschiedene Auswahlmöglichkeiten, die auf einem relativ ähnlich hohen Niveau stehen. Doch da wir euch an dieser Stelle eine eindeutige Empfehlung geben wollen, entscheiden wir uns für den Magier. Das hat gleich mehrere Gründe: Der Magier ist definitiv einer der besten Damage Dealer in Classic WoW - wenn nicht sogar der beste. Das hängt zwar logischerweise sowohl von der Ausrüstung als auch dem Können des jeweiligen Spielers ab. Doch das reine Schadenspotenzial ist bei ihm höher als bei vielen seiner Kollegen. Entsprechend liegen Elite-Mobs und Bosse spürbar schneller im Dreck, wenn ihr einen guten Magier in der Gruppe habt. Doch es ist nicht nur der reine Schaden, der diese Klasse so wertvoll macht. Er bringt nämlich noch einiges mehr auf den Tisch: So kann er die gesamte Gruppe mit kostenlosem Essen und Trinken versorgen, verteilt einen hilfreichen Buff für Intelligenz und verfügt zudem über extrem nützliche Crowd-Control-Effekte. Eine Gruppe von gefährlichen Monstern ist nun mal deutlich einfacher zu besiegen, wenn der Magier eines von ihnen vor dem Kampfbeginn zu Schaf verwandelt. Hinzu kommen nette "Komfortfunktionen": Müssen die Gruppe oder einzelne Mitglieder während einer Dungeon- oder Raid-Tour mal rasch zurück in die nächste Stadt, um die verbeulte Ausrüstung zu reparieren? Dank der Portale des Magiers ist das kein Problem und spart zudem wertvolle Zeit. Erfreulicherweise ist der Magier auch beim Level ziemlich flott unterwegs und kann im PvP einiges reißen.

Alternative für Freunde des Nahkampfs
Wer gerne einen Damage Dealer spielen möchte, aber nicht auf Zauber steht und den Gegnern ohne lieber ganz dicht auf den Pelz rücken will, macht mit dem Schurken nicht viel falsch. Zwar verursacht der Furor-Krieger (eine gute Ausrüstung vorausgesetzt) einen Ticken mehr Schaden in Dungeons und Raids, doch der Schurke spielt sich etwas eleganter und hat zudem einige nette Tricks für die Level-Phase (Schleichen, Blenden etc). in petto.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Robertius Mitglied
        Zitat von pcg-veteran
        Sofern man nicht die letzten Jahre auf einem Privatserver gespielt hat, dürfte sich das Wiederentdecken der alten Vanilla-Welt zumindest für Vanilla-Veteranen lohnen.
        Es dürfte sich meiner Meinung nach eher für Leute lohnen, die (auch) sehr intensiv das umgebaute WOW erlebt haben. Vanilla Veteranen, die wie ich irgendwann vor Cata aufgehört haben, sind sofort wieder drin. Ich habs voriges Jahr mal ne Woche auf nem P-Server getestet. War alles sofort wieder da bei mir.
      • Von Robertius Mitglied
        Zitat von pcg-veteran
        Sofern man nicht die letzten Jahre auf einem Privatserver gespielt hat, dürfte sich das Wiederentdecken der alten Vanilla-Welt zumindest für Vanilla-Veteranen lohnen.
        Es dürfte sich meiner Meinung nach eher für Leute lohnen, die (auch) sehr intensiv das umgebaute WOW erlebt haben. Vanilla Veteranen, die wie ich irgendwann vor Cata aufgehört haben, sind sofort wieder drin. Ich habs voriges Jahr mal ne Woche auf nem P-Server getestet. War alles sofort wieder da bei mir.
      • Von pcg-veteran Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Robertius
        Es fehlen dann halt nur die großen "ersten" Momente wie das Betreten von Stormwind und dass man alles schon irgendwie kennt.
        Vieles wurde für Cata 2010 umgebaut. In der Beta mußte ich mich in Orgrimmar auch erst wieder orientieren, weil ich komplett vergessen hatte , wo ich zB Thrall finde. Und Stormwind wurde damals ja auch etwas angepasst. Viel Spass beim Suchen nach dem Hafen, um mal schnell nach Darnassus zu reisen.
        Die Menge der Fluglinien pro Fraktion war in Vanilla stark begrenzt. So gab es zB für die Allianz nur ein gutes Dutzend Flugpunkte in den Ostlichen Königreichen, also zB Stormwind, Westfall, Booty Bay, Darkshire, Lakeshire, Nethergarde im Süden. In der Regel höchstens ein Flugpunkt pro eigener bzw. neutraler/umkämpfter Region. Heute (in BfA) sind es 2-3 mal so viele.
        Sofern man nicht die letzten Jahre auf einem Privatserver gespielt hat, dürfte sich das Wiederentdecken der alten Vanilla-Welt zumindest für Vanilla-Veteranen lohnen.

        Zitat
        Außerdem hat der Krieger den Vorteil, dass er alternativ auf zwei offensive Talentbäume zurückgreifen kann, um bei Bedarf als Damage Dealer zu fungieren.
        Umskillen in Vanilla war teuer und kostete (viel) Gold. Die genauen Zahlen habe ich nicht im Kopf, aber es lohnte sich wohl kaum, zB unter der Woche zwischen Raid- und Farmskillung hin- und herzuswitchen, weil man für das Gold die meisten Sachen auch direkt im AH kaufen konnte. Krieger haben allgemein eher weniger Gold weil sie als Plattenträger ein Vielfaches der Reparaturkosten im Vergleich zu einem Stoffträger wie zB einem Magier haben.
      • Von Robertius Mitglied
        Zitat von Rabowke
        undead rogue ... was sonst?

        Ich bin gespannt wie es sich anfühlt und natürlich ob ich die gleiche Zeit ins Spiel investieren kann wie "damals". :-|
        Das Gameplay und dass man schnell angefixt wird, wird sich so anfühlen wie früher. Es fehlen dann halt nur die großen "ersten" Momente wie das Betreten von Stormwind und dass man alles schon irgendwie kennt. Aber der Spaß ist nach wie vor vorhanden. Ist halt die Frage, was man in Wow machen möchte. Willst Du Raiden, musst Du schnell leveln, um dabei zu sein, sonst sind die brauchbaren Gilden alle schon im nächsten Raid. Bist Du mit 2-3 Dungeons die Woche und etwas PvP zufrieden, braucht man gar nicht viel Zeit in einem kurzem Zeitfenster zu investieren. Da kann man dann ganz gemütlich ein paar Stündchen die Woche spielen.
      • Von Rabowke Klugscheißer
        undead rogue ... was sonst?

        Ich bin gespannt wie es sich anfühlt und natürlich ob ich die gleiche Zeit ins Spiel investieren kann wie "damals". :-|
      • Von Robertius Mitglied
        Zitat von khaalan
        ich hab ja dann selber auf hexer geswitched und folgendermaßen gehandhabt, beispiel 5er gruppe inkl. 1 dämon

        - dämon übernehmen, zweiten gegner damit tanken, wenn kein dämon,dann mit void einen tank, wenn zwei dämonen, einen noch verbannen.
        - zwei gegner aggro ziehen mit sengender schmerz und in einen bereits geclearten bereich der ini ziehen und abwechselnd fearen.
        bei einer 5er gruppe muss der tank nur noch einen tanken und die anderen zwei dds klatschen den ruckzuck weg. das ist dann quasi der extremfall. man hat ja normalerweise mehr als einen cc dabei.
        wenn man die heiler mal überzeugt hat, die pets mitzuheilen, kann man mit dem void drei gegner tanken...zum beispiel bei einem fehlpull.

        hat zwar nichts mit classic zu tun: in BC haben wir aufgrund von tankmangel in der gilde fast alle inis mit drei hexern, einem priester und einem magier gecleared und so unsere zugangsquests gemacht
        Wir beide wissen das, aber ich weiß auch, dass es wieder so laufen wird: "LFM Strat, 1 mage dann go". Und es wird wieder viele Neulinge geben, die in Instanzen rumfearen und es so schwerer für gute, erfahrene Hexer machen mitgenommen zu werden. Mit Gilde kein Thema aber als Solospieler teilweise nicht leicht.
      Direkt zum Diskussionsende
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