Xbox-Chef will, dass wieder mehr Leute World of Warcraft spielen
Xbox-Chef Phil Spencer hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Spielerzahlen von World of Warcraft wieder nach oben zu treiben. In einem Interview erklärte er zudem, wie dieses Unterfangen gelingen soll, das übrigens nicht nur auf WoW beschränkt ist.
Im vergangenen Monat sorgte die Meldung, dass Microsoft den Publisher Activision Blizzard übernehmen wird, für großes Aufsehen in der Gaming-Branche. Mithilfe dieses Deals hat Microsoft künftig Zugriff auf bekannte Marken wie Call of Duty und World of Warcraft. Bei denen sollen in absehbarer Zukunft die Spielerzahlen kräftig nach oben getrieben werden. Das ist zumindest das Ziel des Xbox-Chefs Phil Spencer.
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Spielerzahlen in World of Warcraft sollen steigen
Spencer äußerte sich vor kurzem in einem Interview mit dem Journalisten Stephen Totilo zur Zukunft der populärsten Spielemarken, die unter dem Banner von Activision Blizzard laufen und schon bald zur großen Microsoft-Familie gehören werden. Er wünscht sich, dass deren aktuelle Benutzerzahlen im Verlauf der nächsten fünf Jahre deutlich steigen. Bei dem Gespräch ließ er zudem durchklingen, wie das funktionieren soll.
"Ja, ich will, dass in fünf Jahren mehr Leute World of Warcraft (jetzt kaufen ) spielen, als es jetzt der Fall ist. Ich will, dass in fünf Jahren mehr Leute Call of Duty spielen; dass in fünf Jahren mehr Leute Candy Crush spielen, weil wir es zugänglicher für ein größeres Publikum gemacht haben."#
Erscheint World of Warcraft bald für die Xbox?
Weitere Details nannte Phil Spencer diesbezüglich nicht. Daher bleibt abzuwarten, was genau er und Microsoft mit "zugänglicher" tatsächlich meinen.
Eine Möglichkeit wäre die Portierung von bisher PC-exklusiven Spielen wie etwa World of Warcraft für die Xbox-Konsolen. Damit würde ein deutlich größeres Zielpublikum zur Verfügung stehen. Allerdings ist das bis dato pure Spekulation. Fakt ist, dass sich die Spielerzahlen von World of Warcraft bereits seit vielen Jahren im Sinkflug befinden und schon lange nicht mehr im zweistelligen Millionenbereich liegen.
Quelle: Twitter

Was WoW wirklich SEHR weh getan hat, war dieser In-Your-Face-PvP, der mit BfA quasi mit der Brechstange hineinzuquetschen versucht wurde. Wobei das schon vorher zu Konfliktpotential geführt hat mit den Daily Quests. Allerdings waren die VORHER mehr oder minder optional - mit BfA ware es quasi obligatorischer Spieleinhalt.
Dazu dann noch das Grinding, ein gefühlter Elitismus, der erst im PvP angefangen hat und sich schließlich noch in die M+-Dungeons verbreitet hat, wo man unbedingt jeden ranken muss. Das dafür dann noch Daten in großer Menge auf irgendwelche externen Plattformen portiert werden, damit die Spieler schön aussieben können, hat das Klima in der Community dann noch weiter vergiftet. Und wofür? Na damit man Sellruns verkaufen konnte, um damit dann die Wirtschaft im Spiel weiter zu kippen. Und wenn das MM in einem MMORPG toxisch wird, aus dem RPG dagegen immer mehr ein PvP mit austauschbaren Items und einer Grindmechanik, wie sie in Diablo schon kostenlos zu haben ist ersetzt, warum noch gleich soll man das Spiel spielen?
Abo mit allen Inhalten wie bisher
Free to Play mit Einschränkungen, wie etwa
-reduzierter Level
-Goldcap
-wenige Charakterplätze (z.B. 2), die per Zahlung erhöht werden können.
-weniger Taschenplätze, erweiterbar per Zahlung (vielleicht auch nur für z.B. 180 Tage)
-Instanz-/Raid-/Keyzugänge pro Woche/Tag limitiert, wieder eine Zahlungsoption
etc
Da man bei MS Spieleabos nur per Kreditkarte bezahlen kann und mir F2P-MMOs nicht
sonderlich gefallen, werde ich das eher nicht spielen.
Ich denke, dass sich der die Monetarisierungsgrundlage ändern wird, anstatt wirklich etwas im Spiel.
Falls nicht, irre ich mich natürlich gerne