World of Warcraft: Arbeiten liegen wegen Blizzard-Klage nahezu still

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News André Linken - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
World of Warcraft: Arbeiten liegen wegen Blizzard-Klage nahezu still
Quelle: Blizzard

Derzeit liegen die weiteren Arbeiten an dem Online-Rollenspiel World of Warcraft nahezu still. Grund dafür ist laut Aussage eines Mitarbeiters die aktuelle Kontroverse rund um Blizzard Entertainment in Verbindung mit den Missbrauchsvorwürfen. Das geht auch an der Belegschaft nicht spurlos vorbei.

Derzeit erschüttert die Klage einer kalifornischen Behörde gegen Activision Blizzard beziehungsweise Blizzard Entertainment die Gaming-Branche. Im Fokus stehen dabei Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, Diskriminierung und Mobbing. Das hat nicht nur einige ehemalige Mitarbeiter des Entwicklerstudios zu einer Stellungnahme bewegt, sondern geht auch an der aktuellen Belegschaft nicht spurlos vorbei. So sind beispielsweise die Arbeiten an dem MMO World of Warcraft aufgrund dieser Kontroverse beinahe komplett zum Erliegen gekommen.

Das geht aus einem Tweet des Senior System Designer Jeff Hamilton hervor, der bei Blizzard Entertainment an World of Warcraft (jetzt kaufen ) arbeitet. Demnach steht es um die Moral des Teams derzeit wohl sehr schlecht.

"Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe nicht alle Antworten parat. Ich kann euch sagen, das derzeit nahezu nicht an World of Warcraft gearbeitet wird, während sich diese Obszönität entfaltet. Und davon profitiert niemand - nicht die Spieler, nicht die Entwickler und auch nicht die Aktionäre. Die Antwort von Activision macht momentan eine Gruppe von Entwicklern ebenso wütend wie traumatisiert, sodass sie nicht dazu in der Lage sind, weiterhin an einem großartigen Spiel zu arbeiten."

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Wie prekär die Lage beim Team von World of Warcraft tatsächlich ist und ob wie sich die Kontroverse auf die nähere Zukunft des Online-Rollenspiels auswirkt, bleibt abzuwarten. Die Arbeiten scheinen jedoch wohl ins Stocken geraten zu sein, was logischerweise Konsequenzen für den Release von künftigen Updates haben dürfte.

Quelle: Twitter

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Mittlerweile beklagen auch männliche Angestellte sexuelle Belästigung. Da scheint gerade eine ordentliche Lawine ins Rollen zu geraten. Mal schauen, wo das hinführen wird.
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Mittlerweile beklagen auch männliche Angestellte sexuelle Belästigung. Da scheint gerade eine ordentliche Lawine ins Rollen zu geraten. Mal schauen, wo das hinführen wird.
      • Von ArtemisAirsoft Anfänger/in
        Krank was geht da ab
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Nevrion
        Ist das Gewissen bei allen jetzt so schlecht, dass sie kein C++ mehr programmieren können? ;)
        Schlicht und Ergreifend... die haben Feuer unter dem Dach, jetzt erst recht nach halbgaren Äußerungen der Leitung, und die Stimmung ist jetzt derartig im Eimer, da arbeiten viele nicht mehr mit voller Kraft.. manche vermutlich bewusst, andere eher unbewusst..

        Das ist nicht zu unterschätzen.

        Wenn die Stimmung in einem Betrieb erstmal so kippt dann geht es in der Regel nicht mehr ab ohne dass einige Köpfe ausgetauscht werden, denn spätestens wenn "weiter oben" klar wird dass jetzt wirklich ein Problem in der Form vorliegt dass es teuer wird (in welcher Form auch immer), werden die Messer gewetzt werden.

        Und wenn sie es nicht machen sondern nur so "halbärschig" und der Arbeitsmarkt es auch nur halbwegs hergibt dann wird es halt das berüchtigte "Bleeding of talent" geben.. will auch keiner.
      • Von Schalkmund Nerd
        Naja, all zu viel können die ja vorher auch nicht gearbeitet haben bei der ganzen Fummel- und Sauferei. :B
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Zitat von Shotay3
        "And that benefits nobody - not the players, not the developers, not the shareholders."

        Die Versuchen halt jetzt Stimmung zu machen gegen die Opfer, so auf die Art: "Stellt euch nicht so an, wichtiger ist doch, dass das Geld weiterhin fließt und ihr einen Job habt"...

        Die Drecksbande, das heißt alle Verantwortlichen, gehören bestraft und mit sofortiger Wirkung entlassen und sämtliche Bonuszahlungen etc. gestrichen...
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