WoW Classic: Ex-Blizzard-Entwickler äußert einige Bedenken
Mark Kern, ein ehemaliger Entwickler von Blizzard, hat via Twitter einige Bedenken zum kommenden World of Warcraft Classic geäußert. So sieht er eine unmögliche Aufgabe darin, Fans des damaligen Vanilla-WoWs und des heutigen Stands gleichzeitig mit WoW Classic anzusprechen. Zudem darf die kommende Version seiner Meinung nach kaum Veränderungen zum früheren Original haben.
Mit der Ankündigung von World of Warcraft (jetzt kaufen ) Classic ging der Wunsch vieler Spieler im Rahmen der vergangenen BlizzCon 2017 in Erfüllung. Einige Monate später hat sich nun ein ehemaliger Entwickler von Blizzard Entertainment, Mark Kern, zu Wort gemeldet und via Twitter einige Bedenken zum kommenden Projekt geäußert. So beginnt er seine Reihe von Aussagen damit, dass die aktuelle WoW-Community in zwei Lager aufgeteilt sei: Fans des Vanilla-WoWs sowie Anhänger der heutigen Version des Online-Rollenspiels. Das neue WoW Classic für beide Gruppen attraktiv zu machen, sei laut Kern nahezu unmöglich.
Der Titel benötigt laut dem Ex-Entwickler eine Art Grundgerüst, das nach dem Release nicht verändert werden darf und sich stark am damaligen Vanilla-WoW orientiert: "Die Fans des alten WoW wollen nur minimale Veränderungen. Sie wollen so gut es geht die damalige Spielerfahrung haben. Alle, die Blizzard davon überzeugen wollen, von diesem Ziel abzuweichen, werden WoW Classic nicht mögen - sie sollten beim neuen WoW bleiben.", heißt es auf Twitter. Laut Kern könnte Blizzard nach dem Release einige Updates veröffentlichen, die kleine Veränderungen mit sich bringen, aber niemals zu sehr von Vanilla-WoW abweichen. Noch während der BlizzCon 2017 gab es erste Infos zum kommenden Spiel. Ein Release-Termin steht bislang jedoch noch nicht fest.
Quelle: Twitter

Und nein, den Patchstand haben sie nicht mehr vorliegen, das war Jahre lang das Totschlagargument gegen Classicserver. Deshalb mussten sie 50 Leute einstellen um den wieder herzustellen und konnten Classic-Server nicht schon im November letzten Jahres hochfahren. Das ist ein bischen mehr Arbeit, als ein paar Tasten drücken. Sicherlich, der Betrieb kostet dann nichts mehr. Vielleicht ein, zwei GM extra, aber das fällt nicht ins Gewicht. Aber lass mal die 50 Leute nur 2000 Euro/Monat verdienen und rechne dann selbst aus.
Gut, mir ist schon der Gedanke gekommen, dass diese Ankündigung der eine Marketing-Strategie ist. Sie werden das vielleicht tatsächlich herausbringen, aber: Ein Ziel ist ja schon erreicht: Viele Spieler haben genau deswegen ihren Account reaktiviert, zahlen also Abo-Gebühren. Classic-Server gehen live und über die P-Server fegt ein Abmahnsturm hinweg, Abmahngebühren werden fällig (einen Song illegal auf Tauschbörsen anbieten hat einen Streitwert von 10.000 Euro, als ca. 800 Euro Anwaltsgebühren), Schadenseratzklagen werden angestrebt, Unterlassungserklärungen müssen abgegeben werden und Urheberrechstklagen werden angestrengt. Das bringt dann zusätzlich Geld. Wenn das alles vorbei ist wird in kurzer Zeit das Classic-Projekt eingestellt. Erreichtes Ziel? Unliebsame P-Server sind weg, Geld wurde eingenommen und von den Rückkehrern werden dann doch wieder viele bleiben und weiter bezahlen. Denn Verbraucher vergessen sehr schnell - VW mach wieder gut Geschäfte trotz Diesel-Skanal, dadurch viele Entlassungen etc.
Das der verbraucher entscheidend ist, ist eher nicht der Fall, ausser das produkt ist scheiße, das die tests großteils gefakt waren und noch sind, war ja nie ein großes geheimniss. stand seit 15j in so ziemlich jeder ausgabe vom adac welche in fast jedem ärztewartezimmer liegt. Von daher merkt der verbraucher das Schein überall wichtiger ist als Sein, denkt sich seinen teil und fertig.
Es ist einfach für eine spezielle Gruppe.
Das ist eine Art von Identifikation die schwer erklärbar ist. Vermutlich ist es eine Art digitaler Heimatgefühl.
Ich spiel Horde aber ich denke die Palabuffs dürften gerne verlängert werden.
Ich würde ausserdem gerne sehen das die beschränkung von DOT's nicht im Spiel ist aber das würde wohl das Balancing zerstören.