Neue Völker, alte Probleme - WoW: Midnight entfacht erneut die Debatte um Charakteranpassungen

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News Tanja Barth - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Neue Völker, alte Probleme - WoW: Midnight entfacht erneut die Debatte um Charakteranpassungen
Quelle: Blizzard

Mit WoW: Midnight kocht eine alte Diskussion erneut hoch. Trotz neuer Völker und Specs wünschen sich viele Spieler endlich mehr Freiheit bei der Charakteranpassung.

Mit Midnight flammt in der WoW-Community einmal mehr eine altbekannte Diskussion auf. Denn so sehr sich viele Spieler über die neuen Haranir als Verbündetes Volk und die Verschlinger-Spec für Dämonenjäger freuen, so schnell kommt auch die Frage auf: Warum gibt Blizzard uns nicht noch mehr Freiheiten beim Gestalten unserer Helden gibt?

Mit jeder neuen WoW-Erweiterung wird der Abstand zwischen alten und neuen Völkern ein Stück größer. Während frische Rassen mit modernen Modellen und jeder Menge cooler Anpassungsoptionen ins Spiel starten, wirken Klassiker wie Orks, Trolle oder Worgen optisch zunehmend aus der Zeit gefallen.

Viel Hoffnung, wenig Neues

Frisuren, Gesichtsoptionen und thematische Details können hier einfach nicht mit dem mithalten, was neuere Völker bieten. Ein Blick auf die zahlreichen Charakteranpassungen der Haranir, die in Midnight als Verbündetes Volk für Horde und Allianz dazukommen, zeigt ziemlich deutlich, wie groß diese Lücke inzwischen geworden ist.

Viele Spieler hatten gehofft, dass Midnight zumindest Blutelfen oder Leerenelfen ein kleines Upgrade bei den Charakteranpassungen spendiert. Umso größer fiel die Enttäuschung aus, als Blizzard in diese Richtung nichts Neues ankündigte.

Besonders bitter stößt der Community auf, dass ausgerechnet NPCs oft deutlich stylischer unterwegs sind als die eigenen Helden. Ein häufig genanntes Beispiel ist der Taure Tocho Wolkenfell, dessen auffälliger Blumen-Hippie-Look sich im Charaktereditor schlicht nicht nachbauen lässt. Und das, obwohl es thematisch passende Ansätze wie Ranken-Elemente bereits gibt, etwa bei den Nachtelfen.

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Verschlinger ohne Leere?

Zusätzlichen Zündstoff liefert die neue Verschlinger-Spezialisierung. Dämonenjäger, die von der Macht der Leere durchzogen sind, klingen auf dem Papier ziemlich cool. Optisch bleibt davon allerdings wenig übrig, denn die neuen DHs stecken weiterhin im klassischen Teufels-Look fest.

Schlichte Tattoos, grünleuchtende Augen, dämonische Optik und von Leeren-Elementen fehlt jede Spur. Für viele Spieler fühlt sich das wie ein deutlicher Bruch zwischen Gameplay und tatsächlichem Look an. Entsprechend laut werden inzwischen die Forderungen nach neuen Anpassungsoptionen für Leeren-Dämonenjäger.

Wenn Blizzard Genji in Overwatch problemlos einen stylischen Verschlinger-Skin verpassen kann, stellt sich schon die Frage, warum der Dämonenjäger in WoW weiterhin leer ausgeht.

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Auch die Klassenverteilung sorgt weiter für Diskussionen. Seit Leerenelfen Dämonenjäger spielen dürfen, wünschen sich viele Horde-Spieler, dass auch Nachtgeborene diese Klasse wählen können. Lore-technisch wäre das durchaus schlüssig und für viele längst überfällig.

Dabei hat Blizzard längst bewiesen, dass mehr Individualität möglich ist. Neue Druidenformen, Paladine mit unterschiedlich gefärbten Reittieren, Schamanen-Totems oder die besonderen Priester-Flügel der Dracthyr zeigen deutlich, dass Technik und kreative Ressourcen vorhanden sind.

Die eigentliche Frage lautet daher längst nicht mehr, ob World of Warcraft (jetzt kaufen ) mehr Völker- und Klassenanpassungen braucht, sondern wann Blizzard den nächsten großen Schritt wagt. Wie seht ihr das? Seid ihr mit dem Look eures Helden zufrieden oder wünscht ihr euch ebenfalls mehr Optionen bei der Charakteranpassung?

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