World of Warcraft: Back to WoW - das Tagebuch eines Wiederkehrers

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Kolumne Susanne Braun - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
World of Warcraft: Back to WoW - das Tagebuch eines Wiederkehrers
Quelle: buffed

Wer viel Freizeit in WoW steckt, weiß, wie im Spiel der Hase läuft. Aber wie fühlt sich das MMO an, wenn ihr nach mehreren Monaten Pause zurückkommt? Nachdem Susanne der Legion-Enthusiasmus mit WoW Patch 7.1 verlassen hat, hat sie das beliebte Online-Rollenspiel einfach links liegen lassen. Allein für einen Screenshot hat sie sich dazu entschlossen, wieder in WoW einzusteigen - und stellt sich der allgemeinen Verwirrung nach einer mehrmonatigen WoW-Pause.

In den vergangenen Monaten habe ich es wahrscheinlich häufig genug verkündet: Ich spiele kein WoW (jetzt kaufen ). Nach 13 Jahren Azeroth und dem Dasein als Retter der Welt hatte ich die Schnauze voll. Schon seit Cataclysm hatte ich kein großes Interesse mehr an organisierten Raids, und wenn erst einmal der Antrieb oder die Aussicht auf ein gemütliches Beisammensein mit Freunden fehlt, dann ist es ganz einfach, ganz schnell die Lust am täglichen Login zu verlieren. Da ich WoW aber immer noch für ein unterhaltsames Spiel halte, habe ich nie mein Abo gekündigt - von irgendwas müssen die Entwickler ja leben! Deswegen war der Wiedereinstieg eigentlich immer nur ein paar Mausklicks entfernt. Ach aber, allein der Anreiz hat mir gefehlt. Bis ich bei Reddit über einen Beitrag stolperte.

Ein ziemlich nichtssagender Beitrag eigentlich, den ich aber total lustig fand. Irgendein WoW-Spieler hat den Ladebildschirm vom Schlachtzug Antorus genommen und darauf Zeratul aus Blizzards Starcraft-Universum entdeckt. Ich saß vor diesem Bild und kicherte dämlich vor mich hin. Das ist genau die Art von WoW-News, die ich mag. Ein bisschen kichern über Belangloses. Nur wäre es natürlich schön, wenn wir einen eigenen Screenshot vom Antorus-Ladebildschirm hätten. Haben wir aber nicht. Deswegen entschloss ich mich, meinen Priester zu entstauben und ihn durch drei Legion-Patches voller Content zu schubsen. Nur für diesen einen Screenshot. Das nennt man Hingabe, oder? Dabei stolperte ich über so viele Fragen; über Dinge, die mich erfreuten und manchmal richtig wütend machten. Mein Bericht richtet sich deswegen an all diejenigen, die auch mit dem Gedanken spielen, nach längerer Zeit zu WoW zurückzukehren.

Back to WoW - Schritt 1: Charakter entstauben

Ich glaube, WoW Patch 7.1 habe ich noch teilweise mitgenommen, nachdem ich meinen Priester zum Release von Legion auf Stufe 110 gespielt habe. Danach aber hatte ich keine Lust mehr. Destiny war reizvoller, JRPGs wie Persona 5 etwa haben allerhand Spielzeit gefressen. Als ich also meinen noobigen Priester einloggte, nach gefühlten Jahren der Abwesenheit, fand ich einen Charakter auf Stufe 110 mit einer Gegenstandsstufe von 835 vor. Die Taschen waren ähnlich vollgestopft wie das Questlog.

Nervig: Natürlich ist das Questziel am Arsch der Heide platziert. Das fällt insbesondere dann nervig ins Gewicht, wenn man früher gegatete Quests am Stück hintereinanderweg spielt. Quelle: buffed Nervig: Natürlich ist das Questziel am Arsch der Heide platziert. Das fällt insbesondere dann nervig ins Gewicht, wenn man früher gegatete Quests am Stück hintereinanderweg spielt. Links am Bildschirmrand blinkt es schon, weil mich der Abenteuerführer auf die Reise an die Verheerte Küste und nach Argus schicken will. Am besten gleichzeitig und sofort. Waaaaah, Reizüberflutung! Ich entschließe mich, dem unsagbar großen Drang, einfach wieder auszuloggen, nicht nachzugeben. Stattdessen akzeptiere ich das ganze Questgeblinke um mich herum, nur um erst einmal Ruhe zu haben und zu studieren, was ich womöglich schnell tun kann. Vielleicht erst einmal dafür sorgen, dass ich alle Perks auf meiner Artefaktwaffe freischalte. Meine Kollegen haben mir in unendlich vielen Guides verklickert, die ich gegengelesen habe, dass ich nur zwei oder drei Artefaktmacht-Items brauche, um alle Perks meiner Waffe freizuschalten. Also suche ich mir zwei Weltquests aus und ziehe in die altbekannten Legion-Kontinente aus. Nur fünf Minuten später bereits stehe ich in meiner Ordenshalle und klicke an der Schmiede herum. Da das Artefaktmachtwissen auf absurde Zahlen angehoben wurde, bringen mir zwei Artefaktmachtgegenstände mehrere Milliarden Punkte. Das Sammeln der Artefaktmacht dauert weniger lang als das Freiklicken aller Perks! Ich mache das nur für meine Disziplin-Waffe. Das ist die Spielweise, die mir sowieso am besten gefällt; die anderen können mir erst einmal gestohlen bleiben. Nach einigen Minuten ist mein Artefakt auf Stufe 50, alle Perks sind aktiviert und ich denk mir, dass das Aufholen ja wohl gar nicht so schwer sein kann.

Back to WoW - Schritt 2: Neue Ufer? Besser nicht ...

Als Nächstes nehme ich mir die Quests vor, die Khadgar und Konsorten ungefragt in mein Questlog gespült haben: die Freischaltung von Argus und der Verheerten Küste. Für die Verheerte Küste lande ich völlig alleingelassen in einem Szenario und habe keinen blassen Schimmer, was ich tun soll. Ich renne mal hierhin, mal dahin ... irgendwann folgt mir ein Tross von NPCs, also muss ich in die richtige Richtung geeilt sein. Worum es in dem Szenario geht? Keinen blassen Schimmer, aber danach lande ich an der Verheerten Küste und eine Übermacht an NPCs steht mir gegenüber. Sie alle wollen was von mir. Ich mache lieber drei Schritte zurück und verpiss mich durch Betätigung meines pinken Ruhesteins nach Dalaran. Ich bin vollkommen überfordert. Mit einem verwirrten Augenzucken schalte ich noch Argus frei und verdrück mich wieder klammheimlich.

Mein König nimmt mich auf einen Spaziergang mit, und das ist eine willkommene Abwechslung zu den sehr lieblos gestalteten Quests der Legionsrichter-Kampagne. Quelle: buffed Mein König nimmt mich auf einen Spaziergang mit, und das ist eine willkommene Abwechslung zu den sehr lieblos gestalteten Quests der Legionsrichter-Kampagne. Vielleicht sollte ich lieber erst einmal die ganzen Dungeon-Quests machen, beispielsweise in Neltharions Hort Dargrul erledigen. Wie der Dungeonfinder funktioniert, weiß ich noch. Also reihe ich mich in ein paar Warteschlangen ein. Als Schadensausteiler wohlgemerkt. Ich fühle mich dem Druck des Heilens in heroischen Dungeons noch nicht gewachsen und stelle fest, dass heroische Dungeons noch trivialer sind als zu der Zeit, als ich mit Spielen aufgehört habe. Ich habe Mühe, den Mitspielern zu folgen. Werde in Neltharions Hort von einem Standardgegner umgekloppt. Der Heiler hat kein Interesse daran, mich wiederzubeleben. Also laufe ich vom Anfang des Dungeons zurück zu Dargrul. Dummerweise wurde der schon von meinen freundlichen Kollegen umgekloppt, während ich noch durch die Instanz gerannt bin. Dargruls Tod wird mir nicht angerechnet. Also sind damit effektiv zehn Minuten meiner Lebenszeit verschwendet. Denn länger dauert es nicht mehr, durch Heroics wird nur noch durchgerusht, was vor allem in Instanzen ein Problem ist, die ich nicht kenne. Seitdem ich mit dem WoW-Spielen aufgehört habe, sind vier neue Dungeons ins Spiel gekommen. Dazu sind Inis, die vormals nur im Schwierigkeitsgrad mythisch spielbar waren, nun auch auf heroisch verfügbar. Und ich habe keine Ahnung vom Weg. Wenn die anderen, erfahreneren Helden vornewegstürmen, gucke ich blöd aus der Wäsche, wenn ich mich wieder verlaufe ...

Back to WoW - Schritt 3: Mehr Rüstung, plx

Ich habe mein eigentliches Ziel irgendwie aus den Augen verloren. Eigentlich wollte ich einen Antorus-Screenshot machen. Also öffne ich den Schlachtzugsbrowser und stelle fest: Damit ich Antorus betreten kann, brauche ich noch jede Menge Gegenstandsstufen. Ich verdrehe die Augen. Ja, natürlich ergibt eine Itemlevel-Zutrittsbeschränkung Sinn. Dennoch darf ich ja wohl deswegen die Augen verdrehen. Ich nutze die Chance, mir die Nachtfestung anzuschauen. Diesmal als Heiler. Denn wenn ich in LFR-Gruppen versage, gehe ich glücklicherweise einfach in der Masse unter und bin nicht alleinverantwortlich wie in Dungeons. Mit einem halben Auge auf dem Abenteuerführer, damit ich zumindest grob weiß, was im Kampf Endlich am Ziel: Der erste Besuch bei Aggramar und Argus. Quelle: buffed Endlich am Ziel: Der erste Besuch bei Aggramar und Argus. passiert, renne ich den anderen Raidern hinterher durch die Bogenaquädukte. Die Dämonische Inquisition frisst erstaunlich schnell Staub und in meinem Chat poppt eine Farbe auf, die ich sonst nur aus anderen WoW-Erweiterungen kenne: ein oranges Item. Ich traue meinen Augen nicht! Habe ich endlich, nach monatelanger Pause, ein Legendary erhalten? Tatsächlich, ich darf mich stolzer Besitzer der Seele des Hohepriesters nennen; der Priester-Ring. Cool! Da macht's mir gleich doppelt Spaß, mich dem LFR-Wahnsinn hinzugeben, ich hab ja jetzt Legendary!

Nach dem Abschluss des Raidflügels blinkt aber erst einmal was anderes, nämlich mein volles Inventar. Mein Wiederspielabenteuer habe ich mit neun freien Slots begonnen, die ich regelmäßig ausmisten muss. Ich beschließe, dass es Zeit wird, den Items in meinen Rucksäcken einen genaueren Blick zu spendieren. Eine halbe Stunde lang schaue ich mir alles an. Dann stelle ich mit einem Druck auf die Characterdoll fest, dass ich in meinem jugendlichen Wahnsinn fünf unterschiedliche Rüstungssets gesammelt habe. Fünf! Für Heilig und Disziplin und Schatten und PvP und ... noch mal Schatten? Was zum Henker! Ich lösche alle Sets und schau in Sebs Priester-Guides nach, welche Attribute für welche Skillung fesch sind. Dann lege ich zwei neue Sets an und entzaubere alle Items, die ich nicht mehr brauche. Ein fataler Fehler, wie ich bei einem Blick in den LFR-Browser feststelle. Vor meiner Aufräumaktion hatte ich genug Gegenstandsstufen für einen Ausflug in den nächsten Raid, das Grabmal des Sargeras. Nun nicht mehr. Ich schlage mir mit der flachen Hand an den Kopf. Ich Depp! Jetzt habe ich zwar 26 freie Plätze in den Taschen, Antorus bin ich aber kein Stück näher gekommen. Narf!

Back to WoW - Schritt 4: Überflüssiges Zeug erledigen

Nach diesem Dämpfer widme ich mich erst einmal wieder den ollen Quests in meinem Log. Meine werten Kollegen werfen mir ständig an den Kopf, dass ich die Ordenshallenkampagne gespielt haben muss, bevor ich die Quest für die Klassenmounts bekomme. Das ist neben dem "Hahahaha, Zeratul ist in Antorus gefangen"-Screenshot mein zweites Ziel: Fliegen auf den Verheerten Inseln und mein Klassenmount ergattern. Also sammel ich alle Quests ein, die orangen gefärbt auf Artefakt- und Ordenshallenmissionen hinweisen. Dreimal stelle ich mich dem Kirin Tor'schen Rat der Sechs, um auf die Spezialisierungen abgestimmte Aufgaben zu erledigen. Nachdem mein Charakter das dritte Mal in einer großen Sequenz seine Waffe in die Luft hält und die Magier sie verstärken, aber sonst nichts passiert, schaue ich meinen Kollegen Philipp an. Ich frage: "Und nun?" Und er meint: "Du bist fertig." Ich: "Aber wofür habe ich das getan?" Phil: "Sie haben wohl vergessen, das aus dem Spiel zu nehmen."

Völlig überflüssig sind inzwischen die Quests zur Freischaltung aller Artefaktwaffen-Perks. Quelle: buffed Völlig überflüssig sind inzwischen die Quests zur Freischaltung aller Artefaktwaffen-Perks. Wie so oft zuvor schon verdrehe ich abermals meine Augen. Die Aufgaben, die ich erledigt habe, waren zur Freischaltung aller Artefaktwaffenperks gedacht. Das allerdings ist seit WoW Patch 7.3 hinfällig. Ich ärgere mich. Über überflüssige Missionen und unzulänglich erklärte Quests. Philipp muss ständig als Punchingball für meine Frustration herhalten. "Wo erledige ich die Quest zu den Säulen der Schöpfung?", frage ich ihn. Philipp ist sich selbst nicht sicher, denn für ihn liegt es schon viele Monate in der Vergangenheit, dass er das Gedöns in gut konsumierbaren Häppchen - dank Zeit-Gating der Inhalte - gespielt hat. Vielleicht nach Dalaran, schlägt er vor. Denke ich mir auch, stimmt aber nicht. Dann vielleicht vor dem Raid? Auch da passiert nichts. Bis ich schließlich die letzten Itemlevels zusammenbekomme und im LFR-Modus des Grabmals des Sargeras Bosse lege, habe ich keinen Schimmer, was ich eigentlich tun soll.

Und dann geht alles ganz schnell. Nach den ersten Siegen über die Bosse wird die Quest automatisch vervollständigt. Immerhin. Auch wenn die Säulen irrtierenderweise noch einmal im Bossraum gezeigt werden und ich erfolglos versuche, sie anzuklicken. Ähnlich nervig fand ich es, dass es keine Erklärung im Spiel dafür gibt, wie ich an die Male der Sentinax an der Verheerten Küste rankomme. Ganz lapidar zeigt mir das Spiel nur einen blauen Böppel inmitten einer unbelebten Einöde als Quest-Hinweis. Dass ich Items brauche, um in Regionen, über die die Sentinax patrouilliert, um Portale mit Gegnern zu erschaffen, verrät mir niemand. Erst als ich nach ein paar Stunden ratlosen Herumstehens zufällig auf ein paar von anderen Helden herbeigerufene Feinde draufkloppe und ich aus ihren kalten Körpern Male der Sentinax pflücke, geht mir ein Licht auf. Schlecht gelöst, liebe Entwickler.

Back to WoW - Schritt 5: Fliegen?!

Nachdem ich mich von Phil durch das mythische Auge von Azshara hab ziehen lassen und dabei gefühlte 95 Mal abgekratzt bin, entscheide ich mich dazu, die Suramar-Kampagne weiterzuspielen. Ehrfürchtig mit den Nachtsüchtigen soll ich erreichen, aber dank meiner Spielpause sind die Quests, die mir dabei helfen, immerhin inzwischen alle verfügbar. Das Warten darauf, dass wöchentlich was Neues erscheint, hat mich nämlich extrem genervt. Also spiele ich die Suramar-Kampagne im Schnelldurchlauf und gleich dazu noch die anschließenden Questreihen, die ich zum Fliegen auf Highlight: Die Klassen-Mounts des Priesters, endlich gehören sie mir! Quelle: buffed Highlight: Die Klassen-Mounts des Priesters, endlich gehören sie mir! den Verheerten Inseln brauche. Auch da fällt mir auf, dass es positive und negative Seiten an den wöchentlichen Zugangsbeschränkungen gibt: Für regelmäßige Spieler gibt es so immer was zu tun. Wenn jemand wie ich aber nach einer längeren Pause zurückkommt, dann fühlen sich die direkt hintereinander spielbaren Quests wie Kaugummi an, zäh und künstlich langgezogen. Wie oft ich mir gewünscht habe, dass es vorbei sein möge, geht auf keine Kuhhaut.

Im Falle der Suramar-Kampagne ist das Ganze zumindest in eine interessante Story verpackt. Im Falle der Legionsrichter-Kampagne, die ich wohl oder übel erledigen muss, um schlussendlich die Mission für das Klassen-Mount zu bekommen (was ich übrigens ergoogeln musste), ist das was anderes. Wer sich diese Reihe ausgedacht hat, muss beim Schreiben der Aufgaben drölfzigmal eingenickt sein. "Töte 50 Dämonen!", "Töte drei seltene Gegner!", "Töte 100 Dämonen!" sind so ziemlich die langweiligsten Aufträge, die mir in ganz Legion untergekommen sind. Dennoch heißt es für mich: Zähne zusammenbeißen! Schließlich möchte ich die Eule haben, die aussieht, als wäre sie im Vollrausch gegen eine Wand gerast. Manche mögen den Look des Lichtsuchers nicht. Ich find ihn okay. Also muss das Reittier her.

Back to WoW - Schritt 6: Angst vor der nächsten Pause

Ich habe insgesamt zwanzig oder dreißig Stunden in WoW gesteckt, um meinen Charakter auf den aktuellen Stand zu bringen. Ich kann auf den Verheerten Inseln fliegen, habe die Kampagnen von Suramar, der Verheerten Küste und Argus abgeschlossen. Ich habe mein Klassen-Mount ergattert, mein Held hat Klamotten mit einem durchschnittlichen Gegenstandslevel von 920 und ich habe schmerzhaft herausfinden müssen, wie sinnvoll die Boni des Netherlichttiegels für die Relikte der Artefaktwaffe sind. Das hat mir nämlich auch keiner gesagt, bis ich mal aus Neugierde an das leuchtende Ding auf der Vindikaar zugegangen bin. Dabei stellte ich fest, dass die ersten Boni absurde Mengen an Attributsbuffs gewähren. Kein Wunder, dass ich in den LFR-Raids, die ich in der Zeit gespielt habe, von der Performance her immer weit abgeschlagen hinter den anderen Heilern liege.

Sargeras' Klinge steckt in Azeroth - endlich kann ich das Desaster selbst unter die Lupe nehmen, von dem ich seit Monaten höre. Quelle: buffed Sargeras' Klinge steckt in Azeroth - endlich kann ich das Desaster selbst unter die Lupe nehmen, von dem ich seit Monaten höre. Was mir noch "fehlt", sind ein paar Sammel­erfolge. Oder die Magierturm-Vorlagen für den Look meiner Priester-Artefakte. Vielleicht mache ich das noch. Vielleicht auch nicht. Denn möglicherweise lege ich eine Pause ein, ich habe ja alles von Legion gesehen. Allerdings habe ich jetzt schon Bammel vor der nächsten WoW-freien Zeit. Insbesondere wenn sich der erste Hype nach der Veröffentlichung von Battle for Azeroth verzogen hat und wieder der Trott in Azeroth einkehrt. Ob ich mich nämlich noch einmal dem Chaos wie vor etwa vier Wochen aussetzen will, weiß ich noch nicht. Ich tendiere eher zu ... neeee. Denn nach mehreren Patches und trotz gut gemeinter Abenteuerführerfunktion­ der Entwickler muss ich feststellen, dass WoW keinen besonders guten Job macht, Wiederkehrer langsam an das heranzuführen, was für sie interessant ist. Stattdessen wird der zurückkommende Fan von der Masse an neuen Features erschlagen. Ich würde mich nicht wundern, wenn Rückkehrer nach einer halben Stunde die Flinte ins Korn werfen.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat
        Ich fühle mich dem Druck des Heilens in heroischen Dungeons noch nicht gewachsen und stelle fest, dass heroische Dungeons noch trivialer sind als zu der Zeit, als ich mit Spielen aufgehört habe. Ich habe Mühe, den Mitspielern zu folgen.
        Ja - jetzt ist das ja logisch, wo die regelmäßig-Spieler mit ihren +960er Items auf nix mehr achten müssen und alles mit der Pull, AoE & Run Taktik Richtung Endboß ziehen.

        Und natürlich: Wenn man das, was für Monate(!) an Spielzeit gedacht ist, im Highspeedmodus durchläuft, bleibt natürlich einiges auf der Strecke - wie zum Beispiel die Artefaktwaffen Perks, die man eh nach besagten 2 WQs schon alle voll hat.
        Auf der anderen Seite winkt dann der Story Overkill bei der Menge an Quests, die man innerhalb kürzester Zeit durchzieht.

        Es ist eben eine Forschrittslösung, die eher für Twinks und zum Aufholen gedacht ist. Das "Original Spielgefühl" der Kampagne zu der Zeit, wo das aktuell war, bekommst du damit nicht mehr hin.
        So kannst du aber innerhalb kürzester Zeit deinen Char Raidfertig machen um bspweise noch vor BfA das Heroic Mount abzuholen.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat
        Ich fühle mich dem Druck des Heilens in heroischen Dungeons noch nicht gewachsen und stelle fest, dass heroische Dungeons noch trivialer sind als zu der Zeit, als ich mit Spielen aufgehört habe. Ich habe Mühe, den Mitspielern zu folgen.
        Ja - jetzt ist das ja logisch, wo die regelmäßig-Spieler mit ihren +960er Items auf nix mehr achten müssen und alles mit der Pull, AoE & Run Taktik Richtung Endboß ziehen.

        Und natürlich: Wenn man das, was für Monate(!) an Spielzeit gedacht ist, im Highspeedmodus durchläuft, bleibt natürlich einiges auf der Strecke - wie zum Beispiel die Artefaktwaffen Perks, die man eh nach besagten 2 WQs schon alle voll hat.
        Auf der anderen Seite winkt dann der Story Overkill bei der Menge an Quests, die man innerhalb kürzester Zeit durchzieht.

        Es ist eben eine Forschrittslösung, die eher für Twinks und zum Aufholen gedacht ist. Das "Original Spielgefühl" der Kampagne zu der Zeit, wo das aktuell war, bekommst du damit nicht mehr hin.
        So kannst du aber innerhalb kürzester Zeit deinen Char Raidfertig machen um bspweise noch vor BfA das Heroic Mount abzuholen.
      Direkt zum Diskussionsende
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