WoW: Blizzard tritt mit dem Housing-Cinematic in ein altes Fettnäpfchen
Das WoW-Team zeigt mit dem neuen Housing-Cinematic ein bombastisches Video, wird dabei gleichzeitig jedoch von einem alten Meme eingeholt und von der Community getrollt.
Bei der State-of-Azeroth-Präsentation verzückte Blizzard die Spieler mit einem Housing-Cinematic, das erneut die Rufe nach einer animierten WoW-Serie laut werden ließ. Im Cinematic kämpft eine Blutelfen-Schurkin imposant gegen die Monster der Leere, bevor sie sich mit ihrer Beute in die Nachbarschaft zurückzieht.
Viele Zuschauer haben sich in die Blutelfe verliebt, was wohl vor allem an dem Animationsstil bzw. der Qualität des Trailers liegt. Durch die Darstellung des Blutelfen-Charakters ist Blizzard jedoch wieder in ein altes Fettnäpfchen getreten. Die Entwickler von Blizzards Online-Rollenspiel haben wieder ein Meme bzw. einen Kritikpunkt an Blutelfen heraufbeschworen. Wir reden natürlich von Cinemtic für WoW (jetzt kaufen ): Midnight und die darauffolgende Rechtfertigung.
Housing-Cinematic löst Liadrin-Flashbacks aus
Rückblick:
Als Blizzard im August 2025 den Cinematic-Trailer zu WoW: Midnight präsentierte, war die Kritik groß: Manche Spieler in der Community betitelten es sogar als "das schlechteste Cinematic der Geschichte." Grund für die Empörung war die Darstellung von Lady Liadrin, deren Gesicht wenig mit dem zu tun hatte, wie Blutelfen in Blizzards Online-Rollenspiel ingame aussehen.
Viel zu menschlich und ohne leuchtende Augen ... viele Spieler konnten sich nicht an den Anblick gewöhnen. Auf Reddit und Social Media begannen Diskussionen, wieso Liadrin im Cinematic so merkwürdig aussieht.
Quelle: Blizzard
WoW: Blizzard tritt mit dem Housing-Cinematic in ein altes Fettnäpfchen (2)
Im Midnight-Interview sprachen wir Hazzikostas auf diese Kritik aus der Community an. Seine Begründung damals:
"Ich kann das nur aus zweiter Hand wiedergeben, aber unser Cinematic- und Story-Team hat bei diesem Cinematic Wert darauf gelegt, die menschlichen Emotionen zu verdeutlichen. Die Verzweiflung in Liadrins Gesicht zum Beispiel. Oder Lor'thmars Verachtung und sein Spucken.
Diese menschlichen Reaktionen sind schwer darzustellen, wenn die Augen des Charakters beispielsweise komplett Gold leuchten oder wenn der nah an das Ingame-Model angelehnte Charakter bestimmte Charakteristiken in der Mimik nicht ausdrücken kann."
Emotionen lassen sich also schwer erkennen, wenn die Augen des Charakters strahlend gold leuchten. Interessant ... nun, mit dem Housing-Cinematic hat man jetzt genau das Gegenteil bewiesen. Und natürlich ist das der Community nicht entgangen.
Huch, leuchtende Augen können ja doch Emotionen ausdrücken
"Schade, dass wir die Emotionen des Charakters nicht nachvollziehen können, weil ihre Augen leuchten ... so schade" schreibt ein User auf Twitter und verlinkt einen Bildausschnitt der Blutelfin aus dem Housing-Cinematic.
Andere User trollen weiter und schreiben, "dass der Housing-Trailer wirklich toll war, leider konnte man die Emotionen der Blutelfin gar nicht erkennen."
Der Twitter-User im Post oben schreibt: "Aber wenn die Figur leuchtende Pupillen hat, WIE KANN MAN DANN ERKENNEN, WELCHEN [Gesichts]-AUSDRUCK SIE HAT? Das ist buchstäblich unmöglich!
Tja, dieses Trolling muss sich Blizzard wohl gefallen lassen. Denn natürlich können auch Charaktere mit leuchtenden Augen menschliche Emotionen rüberbringen. Dass man erst einen Shitstorm für ein Cinematic kassiert, in dem man die Augen des Blutelfen-Charakters nicht leuchten lässt und es damit begründet, dass man mit leuchtenden Augen keine Emotionen rüberbringen kann, und dann im nächsten Cinematic eine Blutelfin mit leuchtenden Augen als Protagonistin wählt, ist auf jeden Fall eine interessante Entscheidung ...
