Geschenkideen zu Weihnachten ab 400 Euro

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Geschenkideen zu Weihnachten ab 400 Euro
Quelle: PC Games

Für das nahende Weihnachtsfest haben wir Geschenkideen aus dem Hardwarebereich für euch vorbereitet - diese Woche startet Teil 1 unserer Tipps mit Geschenken ab 200 Euro. In der nächsten Woche folgen weitere Ideen von 10 bis maximal 200 Euro.

Geschenke von 400 bis 600 Euro

Über 400 Euro befindet sich das Jagdgebiet der wohl besten Oberklasse-Grafikkarte seit vielen Jahren, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht: der Nvidia GTX 1070. Die günstigste Nvidia GTX 1070 kostet genau 400 Euro, viele ab Werk ordentlich übertaktete Modelle (über 1800 Megahertz GPU-Boosttakt anstelle des Standardwertes von 1683 Megahertz) sind für etwa 440 bis 500 Euro im Handel erhältlich.

Drei dieser Modelle haben wir beispielhaft herausgesucht: jeweils etwa 460 Euro kosten die Gigabyte GTX 1070 G1 Gaming (bis 1822 Megahertz) sowie die Gainward GTX 1070 Phoenix Golden Sample (bis 1835 Megahertz). Die teuerste unserer drei Beispielexemplare ist die Asus Strix GTX 1070 OC (bis 1860 Megahertz) für 500 Euro.

Gainward GTX 1070 Phoenix Golden Sample Quelle: PC Games Hardware Gainward GTX 1070 Phoenix Golden Sample Alle drei Modelle sind knapp 29 Zentimeter lang, das Modell von Gainward arbeitet mit zwei, die anderen beiden Grafikkarten mit drei Lüftern. Beachtet, dass bei vielen übertakteten Modellen der maximale Takt erst aktiviert werden muss und ab Werk ein etwas geringerer Takt voreingestellt ist. Zwischen 400 und 600 Euro finden sich auch einige für Spieler sehr interessante Monitore. Vor allem 27 Zoll große Modelle mit WQHD (2560 mal 1440 Pixel Auflösung) und mehr als 100 Hertz Bildwiederholfrequenz sind dabei ein guter Tipp. Zum Beispiel bietet der BenQ ZOWIE XL2730 zusätzlich AMDs FreeSync-Technologie, Kostenpunkt etwa 550 Euro. Wer wegen einer Nvidia-Grafikkarte einen solchen Monitor mit Nvidias G-Sync anstelle von AMDs Freesync sucht, muss eigentlich über 600 Euro ausgeben - der Dell S2716DG bildet aber eine Ausnahme und ist ab 565 Euro zu haben. Wer auf WQHD verzichten kann und mit Full-HD (1920 mal 1080 Pixel) auskommt, der kommt mit dem A cer Predator XB270HAbprz deutlich günstiger weg: 144 Hertz und G-Sync sind mit diesem 27 Zoll-Display für 480 Euro zu haben.

Ein teurer Spaß ist G-Sync aber trotzdem, denn ähnliche Monitor mit AMDs FreeSync-Technik haben wir ja bereits in den Tipps unter 400 Euro genannt. Ein CPU-Aufrüstpaket wäre ebenfalls eine gute Geschenkidee. Ein Intel Core i7-6700 für 320 Euro, dazu ein Mainboard mit H170Chipsatz für 70 bis 90 Euro wie zum Beispiel das ASRock H170 Pro4S sowie zwei Riegel DDR4-RAM mit einem Takt von 2133 Megahertz für 80 Euro, beispielsweise von Crucial (Produktcode CT2K8G4DFD8213). In der Summe kostet das Aufrüstpaket also 470 bis 490 Euro. Ein weiteres Aufrüstpaket für Sparfüchse basiert auf dem älteren Sockel 1150: der Xeon E3-1231 v3 ist technisch gesehen beinah identisch zu einem Core i7-4770, ihm fehlt lediglich eine eigene Grafikeinheit ein klein wenig Takt.

ASRock H170 Pro4S Quelle: ASRock ASRock H170 Pro4S Er leistet in Spielen aber ähnlich viel wie ein Core i7-6700, dafür spart man bei der Anschaffung, da er nur 255 Euro kostet. Im Gegensatz zum neueren Sockel 1151 ist beim Sockel 1150 für den Xeon kein teures Server-Mainboard nötig. Es passt ein Modell wie zum Beispiel das MSI H97 PC-Mate (80 Euro). Fehlt noch Arbeitsspeicher: beliebt ist Crucial Ballistix Sports DDR3-1600, ein Kit mit 16 Gigabyte kostet 85 Euro. Somit kostet das Sockel 1150-Aufrüstkit insgesamt 420 Euro. Eine letzte Geschenkidee für knapp unter 600 Euro und Fans von schnellem Datentransfer ist eine SSD im M.2-Format: die Samsung SSD 960 Pro mit einem Terabyte Speicherplatz ist geeignet für einen M.2-M-Key-Steckplatz (Anbindung: PCIe 3.0 x4) und kann mit bis zu 3500 Megabyte pro Sekunde lesen, beim Schreiben sind es bis zu 2100 Megabyte pro Sekunde. Der Zusatzspeed im Vergleich zu einer normalen deutlich günstigeren 2,5-Zoll-SSD (960 Gigabyte ab 225 Euro) macht sich allerdings nur sehr selten bemerkbar, da zum Beispiel bei der Ladezeit von Spielen die Datenrate nur eines von mehreren Teilen des Gesamtpuzzles ist. Nur wer sicher ist, davon zu profitieren, sollte sich diesen Wunsch also vormerken, da der Preis pro Gigabyte Speicherplatz mehr als doppelt so hoch wie bei den 2,5-Zoll-SSDs ist.

Geschenke über 600 Euro

Wer sich für mehr als 600 Euro beschenken lassen oder selber ein derartiges Geschenk verteilen kann, gehört definitiv zu einer relativ kleinen Gruppe in der Bevölkerung. Aber mit Sicherheit gibt es auch einige unter euch, die lediglich ein wenig finanziellen Beistand zu Weihnachten bekommen werden, mit dem ein solch teuerer Wunsch ermöglicht werden kann. Eine Produktart, die definitiv über 600 Euro anzusiedeln ist, sind Gaming-Notebooks. Hier möchten wir euch auf unser Special vom September verweisen, da es eine zu große Vielfalt an Notebooks gibt, die für Spiele mehr oder weniger gut geeignet sind, um hier zwei oder drei Modelle herauszusuchen.

Palit GTX 1080 Super JetStream Quelle: Palit Palit GTX 1080 Super JetStream Zudem wechseln die Angebote an Modellen recht häufig, und bei den Preisen ist von etwa 800 bis weit über 2000 Euro alles im Bereich des Möglichen. Wir haben aber selbstverständlich auch einige andere konkrete Geschenkideen über 600 herausgepickt. Beginnen wir mit dem naheliegendsten, was Gamer-Hardware angeht: Grafikkarten. Zwar gibt es ab und an Angebote der High-End-Grafikkarte Nvidia GTX 1080 unterhalb von 600 Euro, doch in der Regel sind mehr als 600 Euro fällig. Hier lächeln den geneigten Spieler dann sehr viele Modelle zur Auswahl an - wir haben uns drei Varianten herausgepickt, die einen hohen Boosttakt bieten (Standard-Boosttakt der GTX 1080: 1733 Megahertz) und dabei vom Preis her nicht zu sehr über die Stränge schlagen. Zum Beispiel die 680 Euro teure Palit GTX 1080 Super JetStream (1847 Megahertz Takt), die gleich teure PNY GTX 1080 XLR8 OC Gaming (1848 Megahertz) oder die 10 Euro günstigere Zotac GTX 1080 AMP! (1822 Megahertz). Das Modell von Palit misst 28 Zentimeter in der Länge, die anderen beiden 30 Zentimeter.

Acer Predator Z35 Curved-Monitor Quelle: Acer Acer Predator Z35 Curved-Monitor Mehr als 600 Euro kosten auch einige Monitore. Vor allem wer ein besonders breites Bild genießen will, kann problemlos über 600 Euro investieren. Zum Beispiel etwa 700 Euro für den LG 34UC79G-B, der ein 21:9-Format mit 2560 mal 1080 Pixeln bietet. Für Gamer interessant: er arbeitet mit 144 Hertz Bildschirmwiederholfrequenz und bietet für Nutzer moderner AMD-Grafikkarten die Freesync-Technologie. Wer die entsprechende Auflösung und ebenfalls mindestens 144 Hertz zusammen mit Nvidias GSync-Technik nutzen will, der muss deutlich mehr Weihnachtsgeld zusammenbekommen und auf den Acer Predator Z35 für 900 Euro setzen. Dieser bietet dafür auch bis zu 200 Hertz Bildwiederholfrequenz. Die beiden Breitbildmonitore erscheinen mit 34 respektive 35 Zoll enorm groß zu sein, allerdings kommt die große Bildschirmdiagonale vor allem durch die Breite zustande - viel höher als ein 27 Zoll-Modell sind sie nicht. In 27 Zoll und für 700 Euro zu haben, dazu ebenfalls mit G-Sync ausgestattet ist der Asus PG278QR, der allerdings nicht 21:9, sondern das von Full-HD gewohnte 16:9-Bildformat bietet. Dabei nutzt er nicht nur 1920 mal 1080, sondern die höhere Auflösung von 2560 mal 1440 Pixel (WQHD). Er arbeitet mit 144 Hertz, im Übertaktungsmodus auch mit 165 Hertz.

MSI Z170A Gaming Pro Carbon Quelle: https://de.msi.com MSI Z170A Gaming Pro Carbon Ein CPU-Aufrüstkit für Übertakter haben wir ebenfalls parat: der Core i7-6700K (350 Euro) ist dank frei wählbarem Multiplikator sehr einfach zu übertakten. Mit einem gutem Mainboard kitzelt ihr auch möglichst hohe Taktwerte heraus - extrem teuer muss ein solches Mainboard aber nicht sein, zum Beispiel bieten das MSI Z170A Gaming Pro Carbon und Asus Z170 Pro Gaming/Aura für jeweils etwa 160 Euro alles wichtige, unter anderem neben AMDs Crossfire auch Nvidias SLI für Multi-GPU-Betrieb (die Leistung von zwei Grafikkarten koppeln), M.2 für schnelle SSDs mit gleichnamigem Formfaktor und eine ansteuerbare LED-Beleuchtung am Rand. Fehlt noch der Arbeitsspeicher: ein Kit aus zwei Riegeln DDR4-RAM zu je acht Gigabyte Speicherkapazität mit einem Takt von 3200 Megahertz ist ab etwa 90 Euro zu haben. Somit kommen wir auf genau 600 Euro. Falls ihr noch keinen passenden CPU-Kühler habt: zum Übertakten geeignete Modelle sind ab etwa 40 Euro zu haben - passende Kauftipps werden wir euch nächste Woche im Rahmen unseres Specials mit Geschenkideen bis 150 Euro präsentieren. Last but not Least ein letzter Hochpreis-Wunsch zu Weihnachten: eine Virtual-Reality-Brille. Oculus Rift ist für 700 Euro erhältlich, die von Steam unterstützte und auch auf Steam erhältliche Konkurrenz HTC Vive ist 200 Euro teurer. Zwar stecken VR-Spiele noch in den Kinderschuhen, aber wahre Hardware-Fans dürften trotzdem ihre Freude am Herumexperimentieren in der virtuellen Realität haben. Wir hoffen, es waren für jeden einige Ideen für ein Weihnachtsgeschenk dabei - am nächsten Wochenende folgt Teil 2 unseres Specials mit Geschenkideen von 10 bis 200 Euro.

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