Hardware-Geschenkideen Teil 1: Weihnachtspräsente ab 200 Euro

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Hardware-Geschenkideen Teil 1: Weihnachtspräsente ab 200 Euro
Quelle: PC Games

Für das nahende Weihnachtsfest haben wir Geschenkideen aus dem Hardwarebereich für euch vorbereitet - diese Woche startet Teil 1 unserer Tipps mit Geschenken ab 200 Euro. In der nächsten Woche folgen weitere Ideen von 10 bis maximal 200 Euro.

Weihnachten naht mit großen Schritten, und es wird höchste Zeit, sich Gedanken über mögliche Geschenke zu machen. Sei es als Wunsch oder als Geschenk für jemand anderen: Wir haben uns Geschenkideen aus dem Bereich der Hardware herausgepickt, die für jeden Gamer eine Bereicherung darstellen können.

Wir beginnen in dieser Woche mit Geschenken ab 200 Euro und teilen unsere Vorschläge zur besseren Übersicht in vier Preisbereiche ein. Damit ihr seht, um welche Produktart es innerhalb der vier Kapitel geht, haben wir diese jeweils fett hervorgehoben. In der kommenden Woche werden wir dann noch Geschenkideen von 10 bis 200 Euro präsentieren, wo ihr für kleinere Budgets oder auch für nicht allzu teure kurzfristige Geschenkideen eine Inspiration finden werdet. Aber nun beginnen wir mit unseren Hardware-Geschenken von 200 bis 300 Euro.

Geschenke von 200 bis 300 Euro

Wenn Spiele nicht mehr ruckelfrei auf den gewünschten Einstellungen laufen, schafft in den allermeisten Fällen eine neue Grafikkarte Abhilfe. Im Bereich zwischen 200 und 300 Euro findet sich eine interessante Leistungsklasse, mit der ihr alle aktuellen Spiele zumindest bei einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln (Full-HD) auf hohen Details genießen könnt.

Sapphire Nitro+ RX 480 8G D5 Quelle: Sapphire Sapphire Nitro+ RX 480 8G D5 Zum einen wäre da die AMD RX 470, die es sogar schon für unter 200 Euro gibt - für 210 Euro bekommt ihr zum Beispiel die Asus ROG Strix RX 470 mit vier Gigabyte Videospeicher - von der RX 470 gibt es auch Varianten mit acht Gigabyte Video-RAM, allerdings ist der Aufpreis so hoch, dass man sich besser direkt eine etwas schnellere AMD RX 480 (acht Gigabyte) oder die abermals etwas schnellere Nvidia GTX 1060 (sechs Gigabyte) unter den Weihnachtsbaum legen lässt. Zum Beispiel die nur 21,4 Zentimeter kurze KFA² GTX 1060 6GB OC für 260 Euro oder die 25,2 Zentimeter lange Palit GTX 1060 6GB Dual für 270 Euro. Oder auf Seiten von AMD die Sapphire Nitro+ RX 480 8G D5 (265 Euro, 24 Zentimeter lang) oder die PowerColor RX 480 Red Devil für 280 Euro, die allerdings satte 31 Zentimeter lang ist. Sowohl die AMD RX 480 als auch die Nvidia GTX 1060 gibt es auch mit jeweils halber Speichermenge, wobei wir von den nur drei Gigabyte Videospeicher bei der GTX 1060 eher abraten. Mit der MSI RX 480 Gaming X 4G hingegen bekommt ihr für 230 Euro ein gutes Gesamtpaket, wenn eine Version der RX 480 mit acht Gigabyte zu teuer sein sollte.

Eine weitere schöne Geschenkidee im Bereich von 200 bis 400 Euro betrifft vor allem den Komfort. Die Rede ist von einer SSD. Eine SSD ist ein Speicherlaufwerk, also im Grunde genommen eine Festplatte - da die Daten aber auf Chips gespeichert werden, ist sie deutlich schneller als eine Festplatte, die auch mechanische Bauteile hat und dadurch gebremst wird. Vor allem die Ladezeiten vieler Programme und Spiele können mit einer SSD deutlich verkürzt werden.

Crucial BX200 Quelle: Crucial Crucial BX200 Für mehr als 200 Euro sind Speicherkapazitäten von 960 beziehungsweise 1.000 GB (Gigabyte) zu haben, so dass auch für viele Spiele genügend Platz vorhanden ist. Wer schon eine SSD für Windows besitzt, der kann natürlich eine SSD mit 960 bis 1.000 GB als Zusatzlaufwerk einbauen. Die Auswahl ist groß - relativ günstig und schnell sind zum Beispiel eine SanDisk Ultra II für 230 Euro oder auch eine Crucial BX200 für 260 Euro - beide bieten jeweils 960 GB Speicherplatz. Unter 200 oder auch unter 100 Euro sind natürlich auch SSDs mit weniger Speicherplatz wie zum Beispiel 240 oder 480 Gigabyte erhältlich - hierzu werden wir nächste Woche einige empfehlenswerte Modelle nennen.

Im Preisbereich von 200 bis 300 Euro finden sich auch etliche Monitore - eindeutige Tipps, welchen ihr euch am besten auf eure Wunschliste setzen solltet, sind schwierig. Ein gutes Gesamtpaket für Gamer bietet aber zum Beispiel der iiyama G-Master GB2488HSU-B Red Eagle, der 24 Zoll Displaydiagonale mit Full-HD (1920 mal 1080 Pixel) und 144 Hertz Bildwiederholfrequenz vereinigt und 260 Euro kostet. Zusätzlich unterstützt der Monitor AMDs Freesync, was Nutzern von AMD-Grafikkarten entgegenkommt: Die Sync-Technik verhindert das gefürchtete Tearing und ersetzt das Software-basierte und meist die Leistung einschränkende V-Sync. Monitore mit Nvidias Sync-Variante (G-Sync) gibt es übrigens erst ab 400 Euro. Ohne Freesync, aber mit ebenfalls 24 Zoll Diagonale, Full-HD und 144 Hertz bekommt ihr unter anderem auch den Asus VG248QE oder den BenQ Zowie XL2411, beide kosten jeweils 280 Euro.

Gigabyte GA-970-Gaming Quelle: Gigabyte Gigabyte GA-970-Gaming Für einen guten Sound am PC gibt es zwei Konzepte bei Stereoboxensets: 2.0 oder 2.1 - bei 2.1 handelt es sich um zwei Boxen plus Subwoofer, bei 2.0 fehlt der Subwoofer. Bei 2.1 sind die Lautsprecher allerdings kleiner und haben daher Schwächen bei der Klarheit und Brillanz, dafür sorgt der Subwoofer für viel Bassdruck. 2.0-Sets bieten den insgesamt besseren Sound und - wenn die Lautsprecher nicht zu klein sind - auch genügend Bass. Ein Wunschtipp für ein solches 2.0-Boxenset wäre das Mackie CR5BT für 230 Euro, bei dem ihr zusätzlich auch noch Bluetooth nutzen könnt. Im 2.1-Bereich gibt es so gut wie keine Auswahl zwischen 200 und 300 Euro - ein empfehlenswertes Set ist das Edifier S530D für 240 Euro. Wenn der Klang passt, aber eure CPU schon sehr betagt ist, gibt es ein starkes CPU-Aufrüstkits für knapp 300 Euro. Das Paket basiert auf dem AMD FX-8300 für 115 Euro als Prozessor, welcher zwar derzeit in Spielen im Durchschnitt einem Intel Core i5 (ab 175 Euro) unterlegen ist, aber dank acht echter Kerne für künftige Titel gut geeignet ist. In manch einem auf acht Kerne optimierten Titel kann beziehungsweise wird er sogar stärker als ein Intel Core i5 sein. Ein passendes Mainboard für die AMD-CPUs ist zum Beispiel das Gigabyte GA-970-Gaming für 85 Euro. Es Fehlt noch der Arbeitsspeicher: ein 16-Gigabyte-Kit Kingston HyperX Fury DDR3-1866 für 95 Euro. Insgesamt kostet das Aufrüstpaket somit knapp unter 300 Euro.

Geschenke von 300 bis 400 Euro

Wir bleiben beim Thema Aufrüstpaket: wer statt auf AMD lieber auf Intel setzt, muss mehr als 300 Euro bezahlen, kann aber trotzdem unter 400 Euro bleiben. Belohnt wird man beim Griff zu einem modernen Intel-System neben einer im Durchschnitt besseren Spieleleistung auch mit einem geringeren Strombedarf als bei AMD. Als CPU passt der Intel Core i5-6500 für den Sockel 1151 für 210 Euro sehr gut ins Konzept.

iiyama G-Master GB2788HS-B1 Red Eagle Quelle: http://www.iiyama.com iiyama G-Master GB2788HS-B1 Red Eagle Zur CPU passend fehlt noch ein Mainboard: günstig, aber nicht billig ist unter anderem das MSI B150M Bazooka für 75 Euro. Beim Arbeitsspeicher passt DDR4-RAM mit einem Takt von 2133 Megahertz, zum Beispiel 16 Gigabyte G.Skill Aegis für 90 Euro. Auch zwischen 300 und 400 Euro gibt es eine Menge Monitore - der Unterschied zur Preisklasse unter 300 Euro ist vor allem, dass ihr einige 27-Zoll-Modelle bekommen könnt, die für Gaming interessante 144 Hertz als Bildschirmwiederholfrequenz bieten. Zum Beispiel die größere Version des schon genannten iiyama Red Eagle, den iiyama G-Master GB2788HS-B1 Red Eagle für 330 Euro. Acer bietet mit eben 144 Hertz und 27 Zoll Diagonale den Acer XF270Hbmjdprz (360 Euro). Beide Monitore bieten auch Freesync. Ohne Freesync, aber ansonsten mit den gleichen Eckdaten gibt es auch noch den Asus VG278HV für 340 Euro. Mit zwar nur 75 Hertz, aber dafür WQHD als Auflösung (2560 mal 1440 Pixel) ist zudem noch der iiyama ProLite B2783QSU-B1 zu nennen, der wiederum AMDs Freesync unterstützt und 320 Euro kostet. Mit einem Lautsprecherset gibt es etwas auf die Ohren, zum Beispiel für 350 Euro mit dem Edifier S730D 2.1-Soundsystem, welches mit einem großen Subwoofer für mächtig Druck sorgt, aber für ein 2.1-System vergleichsweise auch hochwertige Satellitenboxen bietet. Es ist sozusagen der große Bruder des schon zuvor genannten Edifier S530D.

Yamaha HS 5 Quelle: Yamaha Yamaha HS 5 Das Set bietet auch digitale Anschlussmöglichkeiten und verfügt über eine Fernbedienung. Deutlich weniger basslastig, aber trotzdem mit genug Power im Tieftonbereich und dafür mehr Klarheit bei mittleren und hohen Frequenzen bieten Lautsprecher wie die Yamaha HS 5, die als einzelne Boxen verkauft werden und pro Stück unter 200 Euro kosten. Es gibt aber auch Bundles mit einem Paar der Yamaha HS 5 ab 340 Euro. Da es sich aber technisch gesehen um zwei getrennte Boxen handelt, gibt es natürlich keinen gemeinsamen Lautstärkeregler. Daher ist entweder eine externe Soundkarte mit einem Regler nötig oder aber ein separater Drehregler (Monitorcontroller) wie der Fostex PC-1 (25 Euro). Auch die nötigen Anschlusskabel müsst ihr euch je nach Bedarf selber organisieren, was aber nur wenige Euro kosten wird. Empfehlenswerte Grafikkarten zwischen 300 und 400 Euro gibt es übrigens derzeit nicht, denn mehr als 300 Euro sollte eine Nvidia GTX 1060 oder AMD RX 480 nicht kosten, und Grafikkarten wie die AMD Fury oder Nvidia GTX 980, von denen ihr einige Exemplare zwischen 300 und 400 Euro findet, sind nicht schneller und fressen sogar mehr Strom. Die nächststärkere empfehlenswerte Grafikkarte fällt mit Preisen ab 400 Euro wiederum in den Preisbereich, der als nächstes unser Thema auf der folgenden Seite ist.

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