Warhammer 40k: Warum sich der Einstieg lohnt - und was Henry Cavill damit zu tun hat!

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Special Martin Glienke - Autor Katharina Pache - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 53,99 €
Warhammer 40k: Warum sich der Einstieg lohnt - und was Henry Cavill damit zu tun hat!
Quelle: Games Workshop

Was ist ein Tabletop, worum geht es in Warhammer 40k überhaupt, was fasziniert die Fans daran und was hat Henry Cavill damit zu tun?

Videospiele - Das Gateway zum 40k-Universum

Wenn man Fans fragt, wie sie überhaupt zum Hobby gekommen sind, dann antworten viele, dass sie durch Videospiele das erste Mal Kontakt mit dem Thema hatten. Das ist nicht ungewöhnlich: Videospiele als Medium sind sehr viel zugänglicher als das Tabletop-Hobby. Der Kostenfaktor bei Videospielen ist überschaubar, während das Tabletop-Spiel bisweilen tausende Euro verschlingen kann. In der Vergangenheit hatte 40k mit vielen mittelmäßigen Spielen zu kämpfen. So vielfältig und divers das Universum auch ist, den Mut, das auch umzusetzen, hatten aber nur wenige Entwickler. Nur hin und wieder erscheint ein richtig gutes Spiel, das eine Menge Leute an das Hobby heranführt. Die Anzahl guter Spiele nahm glücklicherweise in den letzten Jahren zu, da sich immer mehr Hersteller an das düstere Setting wagen.

Für mich persönlich war dieses Spiel Dawn of War von Relic Entertainment aus dem Jahr 2004. In den Echtzeitstrategie-Spielen hat man die Kontrolle über eine Vielzahl an Soldaten, Panzern und Monstern aus dem 40k-Universum, während man eine aberwitzige Geschichte erlebt. Besonders hervorzuheben ist die wahnsinnig unterhaltsame Synchronisation, die dem dunklen Setting Leben einhaucht. Relic glückte die perfekte Gratwanderung zwischen episch und absurd.

Noch bis heute wird Dawn of War von ambitionierten Fans mittels Modding unterstützt, weshalb auch noch im Jahr 2023 neuer Content erscheint. Mittlerweile lassen sich dutzende weitere Fraktionen spielen und ganz neue Modi wurden eigens erstellt.

Spieler kämpft gegen Lord of Change. Quelle: Auroch Digital

Für Fans des Hack&Slash-Genre ist der Startpunkt aber vielleicht Space Marine aus dem Jahr 2010. Hier spielt man die Poster-Boys des Universums: die Space Marines auf einem Kreuzzug gegen alle Aliens und Ketzer. Orks und Häretiker werden in diesem Spiel mit einer Vielzahl an Waffen niedergemacht.

Nach über zwölf Jahren erscheint dieses Jahr übrigens die langersehnte Fortsetzung. Anstatt Orks werden dieses Mal die gefräßigen Tyraniden von den heldenhaften Ultramarines verdroschen. Mal schauen, wie viele neue Spieler auf diesem Weg in das Warhammer 40k-Universum einsteigen.

Titus kämpft gegen Tyraniden. Quelle: Saber Interactive Es ist also egal, wie man in das Universum als Gamer eintauchen will. Mittlerweile gibt es für fast jedes Genre ein Videospiel mit 40k-Thematik, ob RTS, Hack&Slash, Ego-Shooter, Rennspiel oder 4X-Titel. Es gibt so viele Facetten dieses Universums, die Stoff für ein gutes Videospiel bieten, und es kommen jährlich immer mehr hinzu.

Goldene Zeiten für das düstere Universum?

Ex-Superman Henry Cavill ist ebenfalls ein großer Fan des Sci-Fi-Epos und arbeitet aktuell mit Amazon zusammen, um die Weltraum-Saga zu verfilmen. Games Workshop war in den letzten Jahren bei diesem Thema sehr zurückhaltend. Zwar gibt es produzierte Serien beim eigenen Streaming-Anbieter Warhammer+, doch das wissen nur die wenigsten.

Eine Serie für Mainstream-Streaming-Dienste wie Amazon könnte dabei helfen, Warhammer 40k weiter in den Fokus der breiten Masse zu schieben. Zuletzt hat Dune gezeigt, dass große und unübersichtliche Weltraumgeschichten durchaus das Zeug haben, auch dem Casual-Zuschauer zu gefallen. Vielleicht gelingt es dem 40k-Universum ja, mit der Unterstützung von Henry Cavill in der Öffentlichkeit durchzustarten.

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nico69l1 Gelegenheitsspieler/in
        vielleicht haben wir alle glück, disney kauft die sache ein und bringt endlich mal bissl linie ins chaos!
      • Von Nico69l1 Gelegenheitsspieler/in
        vielleicht haben wir alle glück, disney kauft die sache ein und bringt endlich mal bissl linie ins chaos!
      • Von fdl-ananas Anfänger/in
        Zitat von Markus_Wollny
        (wobei - Eldar? Ernsthaft?),
        Also ernst gucken da eigentlich nur die Leute, deren Armee von meinen Weltraum-Elfen innerhalb von zwei Runden umzingelt und halb eingeschmolzen wurde... ;)

        Dawn of War Mods sind in der Tat ein interessanter Vorschlag, da müsst' ich mich beizeiten mal umsehen. Und Necromunda finde ich ebenfalls spannend, allein schon da das seinerzeit mein Einstieg in die Tabletop-Welt war (mit einer Gang in sehr geschmackvollen neon-grünen Anzügen). Thanks!
      • Von Markus_Wollny Mitglied
        Zitat von fdl-ananas
        Ich habe nun seit ~20 Jahren einige Tausend Punkte and 40k Miniaturen im Schrank, aber mein Interesse an 40k PC-Spielen bewegt sich ironischerweise irgendwo um Null. Warum?

        Weil sie sich praktisch ausschließlich um die mit Abstand langweiligste Fraktion des Universums drehen, die Space Marines.

        Space Marines, Space Marines, Space Marines, immer nur effin' Space Marines, ich kann es nicht mehr sehen...

        Mein einziges Interesse an Space Marines liegt in der fachgerechten und effizienten Zerlegung der Blechbüchsen.

        Weckt mich, wenn ihr mal ein Spiel gemacht habt in dem ich diese Clowns von meinen Phantomlords in den Boden stampfen lassen, oder als Banshee-Exarchin in tausend Scheiben säbeln kann!

        Get off my Maiden World, punks!

        (Und nein, die Option auf irgendeiner Multiplayer-Skrimish Karte gnädigerweise auch mal die "Gegenseite" spielen zu dürfen reicht mir nicht. Ich will Spiele mit intensivem Story- und Gameplayfokus auf andere Fraktionen. Starcraft hat doch auch seine Zerg- und Protosskampagnen...)
        Ist doch beim Tabletop nicht anders, GW liebt, liebt, liebt eben seine Blechbüchsen. Anderseits gibt's durchaus einigen Mod-Content für Dawn of War, der dann Deinen Geschmack treffen könnte (wobei - Eldar? Ernsthaft?), außerdem natürlich Battlefleet Gothic: Armada 2. Mein Problem mit 40k-Games ist eher, dass die allermeisten leider ziemlich mittelmäßig waren; mitunter passt wenigstens die Atmosphäre, aber das Gameplay kann nicht mithalten (Space Hulk: Deathwing, Dakka Squadron, usw.), aber es gibt neben Dawn of War IMO durchaus noch ein, zwei weitere lohnenswerte Games: Mechanicus und Necromunda: Hired Gun darf man sich definitiv mal anschauen, beide übrigens mit Fokus abseits der Astartes.
      • Von fdl-ananas Anfänger/in
        Ich habe nun seit ~20 Jahren einige Tausend Punkte and 40k Miniaturen im Schrank, aber mein Interesse an 40k PC-Spielen bewegt sich ironischerweise irgendwo um Null. Warum?

        Weil sie sich praktisch ausschließlich um die mit Abstand langweiligste Fraktion des Universums drehen, die Space Marines.

        Space Marines, Space Marines, Space Marines, immer nur effin' Space Marines, ich kann es nicht mehr sehen...

        Mein einziges Interesse an Space Marines liegt in der fachgerechten und effizienten Zerlegung der Blechbüchsen.

        Weckt mich, wenn ihr mal ein Spiel gemacht habt in dem ich diese Clowns von meinen Phantomlords in den Boden stampfen lassen, oder als Banshee-Exarchin in tausend Scheiben säbeln kann!

        Get off my Maiden World, punks!

        (Und nein, die Option auf irgendeiner Multiplayer-Skrimish Karte gnädigerweise auch mal die "Gegenseite" spielen zu dürfen reicht mir nicht. Ich will Spiele mit intensivem Story- und Gameplayfokus auf andere Fraktionen. Starcraft hat doch auch seine Zerg- und Protosskampagnen...)
      • Von Flowbock Anwärter/in
        Ach und ganz aktuell "Bolt Gun"! Der "Bommer-Shooter" ist kurzweilig und unterhaltsam, sehr empfehlenswert! :)
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