Space Marine 2 im Test: Endlich das ultimative Spiel für Fans von Warhammer 40,000?

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Space Marine 2 im Test: Endlich das ultimative Spiel für Fans von Warhammer 40,000?
Quelle: Focus Entertainment

Bei diesem Spektakel reibt sich selbst der Imperator die Äuglein: Space Marine 2 liefert satte Warhammer-Action mit tollen Kulissen und Koop-Modus. Doch reicht das wirklich auf Dauer? Im Test suchen wir nach Antworten.

Die Koop-Missionen selbst laufen nach dem gleichen Schema ab, das wir schon aus dem Singleplayer kennen. Auch hier hetzt ihr eigentlich nur von Arena zu Arena, mäht euch durch Gegnerhorden, drückt unterwegs mal einen Schalter oder räumt einen Weg frei. Durch die sechs unterschiedlichen Klassen kommt aber doch ein bisschen frischer Wind in die Action. Und da die Missionen allesamt gut gestaltet sind und eure Charaktere sogar mit Titus über Funk in Verbindung stehen, funktionieren sie als Ergänzung zur Hauptstory tatsächlich richtig gut.

Der Lohn für eure Mühen

Der größte Unterschied zum Singleplayer zeigt sich erst, wenn ihr so einen Koop-Einsatz abgeschlossen habt. Hier wartet nämlich doch eine ziemlich umfangreiche Charakterentwicklung: Ihr erhaltet Erfahrungspunkte, steigt im Level auf und dürft dann in einem Talentbaum neue Perks für jede Klasse freischalten, die euch passive Vorteile verpassen. Das erinnert auch auf den zweiten Blick schon verdächtig an das unterschätzte Darktide.

Die Tyraniden greifen aus der Luft an. Quelle: PC Games Auch eure Waffen sammeln Erfahrung und können so im Laufe der Zeit noch weiter verbessert werden. Das ist auch nötig, denn es gibt insgesamt vier Schwierigkeitsgrade für die Koop-Einsätze - und alle beginnen erst mal auf der niedrigsten Stufe. Erst wenn ihr mit einer Klasse Level 5 erreicht habt, seid ihr laut Spiel fit genug für den zweiten Schwierigkeitsgrad. Und weil das Aufleveln anfangs ganz schön lange dauert, müsst ihr schon einige Koop-Missionen grinden, bevor es wirklich weiter geht. Es stehen bislang allerdings nur sechs Einsätze zur Auswahl, und das heißt, so richtig viel Abwechslung wird da noch nicht geboten.

Neben Erfahrungspunkten erhaltet ihr für jede geschaffte Koop-Mission auch ein kosmetische Belohnungen und eine Währung, mit der ihr euch weitere Gestaltungselemente für eure Klassen freischaltet, zum Beispiel Rüstungsfarben und Symbole. So könnt ihr eure Spielfiguren nach und nach eurem Geschmack anpassen und euch einen Charakter nach eurem Geschmack erschaffen. Spielerische Vorteile bringen diese Freischaltungen allerdings nicht. Wer wirklich stärker werden will, muss zwingend die Waffen aufwerten - und das geht nur, indem ihr fleißig spielt.

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PvP mit Fragezeichen

Kommen wir zum letzten großen Baustein von Space Marine 2: dem PvP, hier Ewiger Krieg genannt. Darin treten zwei Teams mit jeweils sechs Spielern gegeneinander an. Es gibt drei klassische Modi wie Deathmatch, Gebietsbesetzung und Eroberung, in denen sich Space Marines und Chaos Marines gegenseitig zu Kleinholz verarbeiten. Das schaute in den letzten Gameplay-Trailern (siehe oben) auch überraschend spaßig aus, doch leider haben wir während unseres Tests noch rein gar nichts davon gesehen: In unserer Spielzeit fanden sich einfach nie genug Spieler, um den Modus überhaupt auszuprobieren. Das werden wir aber so bald wie möglich nachholen - schon allein, weil es kaum vernünftige Mehrspieler-Action im Warhammer-40K-Universum gibt!

Ob der PvP als alleiniger Kaufgrund ausreicht, sei mal dahingestellt, doch wir finden: Mit einer Story-Kampagne, Koop-Missionen und einem PvP-Modus haben die Entwickler ein schönes Warhammer-Paket geschnürt, mit dem Action-Fans sicher ihren Spaß haben werden.

Bildergalerie

Ist euch das genug?

Wie lange die Freunde anhält, steht allerdings noch auf einem ganz anderen Blatt. Die Kampagne ist schon in 12 Stunden durchgespielt, hinzu kommen nochmal sechs Koop-Missionen und die drei PvP-Modi. Der Umfang ist also überschaubar, doch genau das könnte sich schon bald wieder ändern - die Entwickler haben bereits größere Content-Pläne angekündigt.

Schon im September sollen private PvE-Lobbys und eine Übungsarena ihren Weg ins Spiel finden. Später in diesem Jahr sind dann eine neue PvE-Mission, ein fünfter Schwierigkeitsgrad, eine zusätzliche Waffe und ein frischer Gegnertyp geplant. Für 2025 wurden außerdem weitere Missionen, PvE-Modi, ein Hordemodus und einiges mehr angekündigt - und ja, das alles sollt ihr als kostenloses Update bekommen!

Die Roadmap für das erste Jahr von Space Marine 2 Quelle: Focus Entertainment Wer trotzdem gerne mehr Geld ausgeben will, kann sich aber auch einen Season Pass kaufen. Keine Sorge: Der bringt euch keinerlei spielerische Vorteile, sondern ausschließlich kosmetische DLCs, zum Beispiel neue Waffenskins und zusätzliche Rüstungselemente. Darauf kann man auch gut verzichten.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bast3l Hobby-Spieler/in
        Zitat von OldShatterhand
        Wenn du 60€ für 6 Stunden Spielzeit investieren willst, auf jeden Fall.
        Oha, das ist natürlich weng eng... du meinst sicher den reinen SP? Hast du es Koop gespielt? Dafür würde ich es mir gerne holen um es mit einem Kollegen zu spielen. Danke schon mal für deine Antwort :)
      • Von Bast3l Hobby-Spieler/in
        Zitat von OldShatterhand
        Wenn du 60€ für 6 Stunden Spielzeit investieren willst, auf jeden Fall.
        Oha, das ist natürlich weng eng... du meinst sicher den reinen SP? Hast du es Koop gespielt? Dafür würde ich es mir gerne holen um es mit einem Kollegen zu spielen. Danke schon mal für deine Antwort :)
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Zitat von Bast3l
        Kaufeempfehlung oder ehr nicht?
        Wenn du 60€ für 6 Stunden Spielzeit investieren willst, auf jeden Fall.
      • Von Bast3l Hobby-Spieler/in
        Wie finden nach die unter euch das Game, die es gespielt haben?

        Kaufeempfehlung oder ehr nicht?
      • Von xaan Spiele-Kenner/in
        Zitat von Lucatus
        ja das Franchise ich rede grade aber nur von den Spiel. GW wird da auch zurückrudern generell alle werden zurückrudern weil man merkt das Projekt 2% die eigentliche Zielgruppe vergrauelt.
        Space Marine 2 mag nur den Teil des Franchise zeigen, den du für unkontrovers befindest, aber es nimmt bewusst bezug auf den ganzen Rest, wie z.B. den zurückgekehrten Primarchen. Ein Grund warum das Spiel so gut funktioniert ist ja gerade der breite und tiefe Worldbuilding-Unterbau auf den es sich bezieht, auch wenn es nicht alles zeigt.

        GW wiederum rudert dann zurück, wenn sich die Miniaturen nicht verkaufen. Wäre nicht das erste mal.
        (kleine Randnotiz: die Adeptus Sororitas wurden bisher noch nicht aus dem Verkauf genommen...)

        Zitat von M4DMAXX
        Games Workshop selbst, hat wohl schon vor Jahrzehnten weibliche Custodes eingeführt, und diese als Figuren und Co in den Handel gebracht. Wurde nur nicht so viel gekauft wie erwartet. Und daher nicht fortgeführt.
        Kleine Korrektur: das waren damals Space Marines (Astartes, nicht Custodes). Die nahezu komplett männliche Kundschaft hat die weiblichen Models damals in den 80ern halt nicht gewollt. DIe Männer-only Lore wurde dann als Rechtfertigung dafürnachträglich angetackert.



        "All the male-only fluff and lore was tacked on after the fact. The implications of this are obvious. This was never about lore – it was driven by sales and retailers / customers. The 1980s were a long time ago, and the hobby was even more niche and male-dominated than it is today."

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Lucatus Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von xaan
        Ich garantiere dir, das ist Zufall. WH40K insgesamt hat sich dem jedenfalls nicht entziehen können. https://www.polygon.com/2...
        ja das Franchise ich rede grade aber nur von den Spiel. GW wird da auch zurückrudern generell alle werden zurückrudern weil man merkt das Projekt 2% die eigentliche Zielgruppe vergrauelt.
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