Mario Kart meets Walt Disney
Das Geisterhaus ist einer der fantasievollsten Kurse. Rechts unten sehen Sie die oft verschlungene Streckenführung.
Preisfrage: Wie viele Rennspiele verbergen sich hinter dem klangvollen Namen Walt Disney World Quest Magical Racing Tour? Nur eines. Und das hätte eigentlich auch Super Mario Kart heißen können, würde es nicht vom Disney-Imperium stammen und statt dem latzbehosten Italo-Klempner die beiden putzigen Backenhörnchen Chip und Chap zu Rennfahrern ernennen. Ansonsten hat die US-Zeichentrickfabrik nahezu alles vom japanischen Klassiker übernommen: Die Ritter des Rechts rasen mit ihren Cartoon-Kollegen mal in Gokarts, mal in Schnellbooten durch die kunterbunte Disneyworld, sammeln unterwegs Münzen und Extras auf und beharken Konkurrenten mit Bonuswaffen wie rotierenden Haselnüssen und ferngesteuerten Raketen. Als Belohung für die Pole-Position winken weitere Rundkurse und neue Charaktere. Alles ganz niedlich, alles ganz witzig, aber die Klasse eines Super Mario Kart erreicht die magische Renntour nicht. Zu oft entscheiden Extrawaffen statt fahrerisches Können über Sieg oder Niederlage, zu schwach ist die Grafik der Konsolenkonvertierung. Selbst der Mehrspielermodus rettet Magical Racing Tour nicht vorm Mittelmaß.
