Victoria 3 angekündigt: Das erwartet euch im neuem Strategie-Epos von Paradox
Seit 2013 warten Fans der Victoria-Reihe bereits auf einen offiziellen Nachfolger des zweiten Teils. Nun ist es endlich so weit: Im Rahmen der diesjährigen PDXCON Remixed enthüllte Studio Paradox tatsächlich Victoria 3. Wir bekamen im Vorfeld der Veranstaltung die wichtigsten Infos und sprachen mit Game Director Martin Anward und Game Designer Mikael Andersson über die sehnlich erwartete Fortsetzung.
Für Paradox-Fans ist es wohl die Ankündigung des Jahres: Auf der PDXCON stellte der Entwickler und Publisher offiziell einen neuen Teil der Victoria-Reihe vor. Die beliebte Strategiespielserie, die traditionell im 19. und 20. Jahrhundert spielt, wurde zuletzt 2013 mit dem Victoria 2 DLC Heart of Darkness erweitert und gilt unter vielen Genre-Liebhabern als das beste Spiel von Paradox, was vor allem an der intelligent reagierenden Spielwelt und dem vielschichtigen Bevölkerungsmanagement liegt. Trotz aller Fan-Liebe hat Teil 2 nun aber schon einige Jahre auf dem Buckel und Paradox in der Zwischenzeit einiges gelernt, weshalb die Zeit mehr als reif ist für einen Nachfolger.
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Wie der in etwa aussehen wird, präsentierte uns das Studio diese Woche in einem Livestream. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, Game Designer Mikael Andersson und Game Director Martin Anward im persönlichen Interview Fragen zu dem heiß erwarteten Titel zu stellen.
Quelle: Mikael Andersson / Screenshot: PC Games
Mikael Andersson
Für alle, die mit der Victoria-Reihe nicht vertraut sind: Es handelt sich um eine Simulation, die im 19. und 20. Jahrhundert spielt. Ihr führt ein Volk durch diese turbulente Zeit und beeinflusst Innen- wie Außenpolitik, Handel, Produktion, Kriegsführung, Technologie und Ideologie der Nation. Oder, wie Andersson es beschreibt:
"Victoria ist ein Gesellschaftsbaukasten. Es geht darum, das Land zu erschaffen, das du zwischen 1836 und 1936 sehen möchtest. Ein Zeitalter unglaublichen technologischen und politischen Wandels und Aufruhrs. Im Spiel geht es darum, sich eines Landes anzunehmen und es durch dieses Zeitalter des Wandels zu führen und zu sehen, was dabei am Ende dabei herauskommt. Und wie der Rest der Welt am Ende aussieht."
Im Gegensatz zu beispielsweise Crusader Kings, wo ihr in die Rolle einer Herrscherin oder eines Herrschers schlüpft und die Geschicke einer Dynastie in die Hand nehmt, spielt ihr in Victoria den "Geist" eines Landes. Das bedeutet, dass ihr nicht an eine Figur oder Familie gebunden seid und auch dann noch Einfluss auf eure Nation nehmen könnt, wenn eure Regierung durch eine andere Staatsform verdrängt wird. Trotzdem soll es in Victoria 3 (jetzt kaufen 49,70 € / 44,99 € ) erstmals eine Vielzahl an Charakteren geben, die das Schicksal der Welt beeinflussen. Die Entwickler erklären das System wie folgt:
Quelle: Martin Anward/ Screenshot: PC Games
Martin Anward
Anward: "Ihr spielt sozusagen den Geist eines Landes. Einer der Unterschiede zwischen Victoria 2 und Victoria 3 ist, dass wir tatsächlich Charaktere haben. Wir haben einen Staatsführer, einen Regenten, und ihr seid explizit nicht dieser Regent. Aber auf gewisse Weise vermischt sich das etwas. Wir haben zum Beispiel die Autoritäts-Mechanik. Je autokratischer ein Land ist, desto mehr Macht hat der Regent. Das gibt ihm die Freiheit, beispielsweise zu sagen 'ich treibe den Straßenbau voran oder ich fördere den Anbau von Tabak oder ich verbanne andere Güter'. Das spielt schon ein bisschen mit rein. Aber das Spiel endet nicht, wenn der Regent wechselt oder stirbt. Es ist schwer, exakt zu erklären, weil wir selbst keine so genaue Idee davon haben, was genau 'der Geist des Landes' bedeutet, aber ihr könnt ihn euch vorstellen wie einen leitenden Geist, der den Herrschenden ins Ohr flüstert."
Andersson: "Es ist ein größeres, aber ähnliches Problem in Crusader Kings. Auf der einen Seite spielt ihr einen Charakter, auf der anderen Seite spielt ihr aber auch die Dynastie und trefft vielleicht Entscheidungen, die komplett dem entgegengehen, woran euer Charakter glaubt oder wovon er profitiert. Weil ihr beispielsweise den Sohn für die Thronfolge aufbaut. Hier ist es ähnlich. Ihr greift vielleicht aktiv ein, als wärt ihr der Staatsführer, aber gleichzeitig plant ihr vielleicht insgeheim eine sozialistische Revolution, die die Regierung stürzen soll."
Politik und Staatsformen in Victoria 3
Dieser ständige Wandel und die Weiterentwicklung eures Landes zu genau der Nation, die ihr erschaffen wollt, bilden das Herzstück von Victoria 3. Ihr startet mit der historischen Staatsform, die das gewählte Land 1836 hatte, durch das Erforschen von Technologien entstehen in der Bevölkerung jedoch auch diverse neue politische Ideologien, die zum Zusammenschluss mächtiger Bevölkerungsgruppen, sogenannter Pops, und zu einem politischen Umsturz führen können. Jede politische Ideologie hat ihre Vor- und Nachteile, die sich in verschiedenen Ressourcen, Währungen und Effekten ausdrücken. Ein Aspekt davon ist die oben erwähnte Autorität, die neben der Bürokratie eine von drei Formen der Machtausübung darstellt. Andere Parameter sind zum Beispiel Bevölkerungswachstum, Lebensstandard und natürlich der Wohlstand des Reiches.
Quelle: Paradox Interactive
Einige Interessensgruppen bilden eure Regierung, andere die Opposition.
Es wird möglich sein, die verschiedensten Regierungsformen für euer Land herbeizuführen, kein Wandel bleibt jedoch ohne Konsequenzen. Diese können sich auf die genannten Währungen beziehen. So führt eine autokratische Regierungsform selbstverständlich zu einem hohen Maß an Autorität, eine Abschaffung von Hierarchien, wie sie beispielsweise Anarchisten fordern, kann jedoch ebenfalls erstrebenswert sein. Andersson dazu:
"Auf der einen Seite bekommt man dann zwar keine Autorität und kann viele Dinge nicht machen, aber auf der anderen Seite bringt es den Vorteil, dass Arbeiter die Produktionsmittel beherrschen können, die Firmen beherrschen können, was bedeutet, dass man die Kapitalisten loswird und die Arbeiter die Einnahmen machen. Das führt zu einem höheren Lebensstandard, was wiederum zu einem höheren Bevölkerungswachstum führt und zu besserer Bildung etc. [Anarchismus] könnte also gut sein für das Volk, selbst, wenn er euch einschränkt."
Konsequenzen hat dies jedoch nicht nur für eure eigene Bevölkerung, sondern auch außenpolitisch. Wenn Europa um euch herum in den Nationalismus abdriftet, während ihr an eurer egalitaristischen Gesellschaft schraubt, wird dies höchstwahrscheinlich zu einem Konflikt mit euren Nachbarländern führen.
"Ihr verschafft euren Pops gewisse Vorteile und hofft, dass diese womöglich zu einer stabileren Nation führen werden. Bis Preußen dann die Schnauze voll hat von einem derartigen Nachbarn."
Eine glaubwürdige alternative Geschichte
Dass sich die Geschichte mit jedem Spieldurchgang drastisch ändern kann und ihr ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit genießt, ist eines der großen Features von Victoria 3. Historische Fixpunkte wie den Ausbruch des 1. Weltkriegs o.ä. soll es im Spiel nicht geben. Dennoch war für das Entwicklungsteam auch klar, dass sämtliche Aktionen im Kontext der Zeitperiode nachvollziehbar sein müssen. Die KI handelt daher nach bestimmten Prinzipien, die die individuellen Ideologien und Ziele des entsprechenden Landes reflektieren sollen.
Anward: "Die KI ist drei prinzipiellen Strategien unterworfen, die determinieren, wo der Fokus bei internen Entwicklungen liegt. Zum Beispiel, ob sie die Industrialisierung vorantreiben oder eher auf Landwirtschaft setzen. Ein anderer Punkt ist das Politische. Zum Beispiel, welche Interessengruppen sie bevorzugt. Will sie einen konservativen Status Quo aufrechterhalten, will sie liberalisieren? Und dann noch die Diplomatie. Will sie Abschottungspolitik betreiben und eigentlich nur ihre Grenzen verteidigen? Will sie den globalen Status Quo erhalten oder will sie Kolonien ergattern. Die Gewichtung dabei soll reflektieren, was in etwa historisch Sinn ergibt. Es ist beispielsweise ziemlich wahrscheinlich, dass China zu Beginn des Spiels den Fokus so setzt, wie es in der Zeit war: das glorreiche China aufrecht zu erhalten, Abschottungspolitik etc., aber das kann sich ändern. Entweder, weil die Umstände sich ändern und damit die Gewichtung. Oder durch Zufall. Weil, sagen wir, eine neue Regierung sich erhebt, die versucht, zu industrialisieren und dann wird die KI das anstreben."
Quelle: Paradox Interactive
Eure Bevölkerung ist in verschiedene Gruppen unterteilt, deren Interessenskonflikte ein Kernelemetn des Spiels ausmachen.
Andersson: "Wichtig dabei ist, dass wir so etwas dem Spieler offenbaren. Wir sagen dem Spieler, was die Strategie der KI ist. Es gibt ein paar geheime KI-Strategien, aber was ihre Regierungszusammenstellung und Ziele betrifft, das enthüllen wir den Spielern, sodass es sinnvoll ist."
Gewisse historische Strömungen werden trotzdem in den meisten Spielen auftreten, da viele Entwicklungen direkt an das Technologiesystem gekoppelt sind und sich auch Technologien und Ideologien aus anderen Ländern auf der ganzen Welt ausbreiten.
Anward: "Es gibt historische Strömungen, die definitiv passieren werden. Und es kann sein, dass du diese innerhalb deines Landes lenken kannst, aber das bedeutet vielleicht auch, signifikante Opfer bringen zu müssen. Ein Beispiel: Technologie kann man erfinden [...], aber es gibt auch Technologie, die sich von außen in deinem Land ausbreitet und mit der Verbreitung entstehen neue Ideen. So, wie Egalitarismus und Sozialismus und Anarchismus in deinem Land verbreitet werden, wird auch deine ärmere Bevölkerung ein höheres Politikbewusstsein entwickeln.
Es könnte sein, dass sie sich mehr mit Handelsgewerkschaften beschäftigen und eine größere Herausforderung darstellen. Das bedeutet, dass, wenn du nicht möchtest, dass so etwas passiert, es eine gute Idee sein könnte, dich von Technologieverbreitung auszuschließen und von solchen Ideen abzukapseln. Aber das bedeutet auch, dass du in anderen Bereichen weniger Weiterentwicklung hast. Es kann sein, dass du nicht die ganzen schönen Industrietechnologien bekommst oder die jüngste Militärtechnik. Du bist stark darauf angewiesen, was du in deinem Land entwickeln kannst, was dich selbstverständlich schwächer macht.
Letztendlich werden diese Ideen sich natürlich ausbreiten und erheben. Es wird nicht so sein wie 'In diesem Spiel gab es keinen Nationalismus. Es gab keinen Sozialismus'. Diese Dinge werden definitiv passieren. Die Frage ist eher, wie du damit umgehst."
Diplomatie und Kolonialisierung
Bei der Interaktion mit anderen Nationen wurde die Wirksamkeit und Tiefe der diplomatischen Komponente im Vergleich zum Vorgänger stark erweitert. Kriegsführung soll zwar immer noch ein integraler Bestandteil des Spiels sein, alles, was mit einer Streitmacht erlangt werden kann, soll in Victoria 3 aber auch über den diplomatischen Weg erreicht werden können. Dazu gibt es Diplomatic Actions und Diplomatic Plays. Erstere bezeichnen die Bündnispolitik und Defensivaktionen, letztere die diplomatische Einflussnahme auf andere Nationen zur persönlichen Bereicherung. Also alles, was in den Bereich Schikane und Erpressung fällt. So könnt ihr Nationen dazu bringen, Ressourcen oder Land herauszurücken, ohne eine Streitmacht ausheben zu müssen. Das ist vor allem in der Kolonialpolitik ein entscheidender Faktor.
Quelle: Paradox Interactive
Politische Institutionen wie das Büro für Kolonialangelegenheiten eröffnen euch neue politische Möglichkeiten.
Andersson: "Diplomatie wird [beim Erwerb von Kolonien] eine große Rolle spielen. Um Kolonien zu erschaffen und aufzubauen, musst du Anspruch erheben. Wenn mehrere Kolonialmächte in derselben Gegend sind, könnte das zu Grenzkonflikten führen. Diesen Aspekt wollten wir behandeln. Es gibt eine spezielle Institution im Spiel, die bestimmt, wie dein koloniales Wachstum sich verhält. Du musst also zuerst ein Gesetz erlassen, dass es erlaubt, eine solche Institution zu haben und dann musst du Bürokratie investieren, um tatsächlich Wachstum zu generieren. Das bestimmt, wie lange es dauert, bis du das Land stehlen kannst. Es besteht außerdem die Möglichkeit eines Aufstands der Leute, denen du das Land wegnimmst. Das kommt darauf an, wie schnell du wächst und wie du sie im Wesentlichen behandelst. Kolonialismus existiert aus denselben Gründen wie auch schon in früheren Spielen. Er wird angetrieben von dem Bedürfnis nach Prestige und seltenen Ressourcen. Deine höhergestellten Pops werden diverse Güter verlangen, die es nur in den Kolonien gibt. Und natürlich könnt ihr diese auch friedvoll erlangen, falls ihr einen Weg findet, aber Kolonialismus ist auch eine Möglichkeit, Zugang zu ihnen zu erlangen."
Neben der Möglichkeit, Kolonien in Gebieten zu etablieren, die keine zentrale Regierung aufweisen und daher leichter zu unterdrücken sind, wird es auch die Möglichkeit geben, weniger einflussreiche Nationen zu schikanieren und ihr Herrschaftsgebiet so zu einer Kolonie zu machen.
Anward: "Es gibt auch Kolonialisierung wie zum Beispiel, wenn man versucht ein Stück Land durch Diplomatie von einem zentralisierten Staat wie Japan oder Burma zu erhalten. Das sind zentralisierte, organisierte Staaten, aber sie werden nicht als ebenbürtig gesehen zu den europäischen Mächten. Ihr könnt ihnen als Form der Kolonialisierung Land wegnehmen, aber das startet ein Diplomatic Play und führt dazu, dass ihr sie schikanieren oder sogar eure Armee ausheben müsst, um sie dazu zu zwingen, euch Land zu geben. Ihr könnt nicht einfach hergehen und sagen "ich baue eine Kolonie in Japan und nehme mir Land", weil Leute anerkennen, dass Japan dieses Land besitzt, auch, wenn sie nicht als einer europäischen Macht gleichbedeutend wahrgenommen werden."
Victoria 3: Für Fans und Einsteiger
Um die Frage zu beantworten, welche Änderungen, Verbesserungen und Erweiterungen am bewährten Victoria-Spielprinzip vorgenommen werden sollen, warf das Team von Paradox auch einen Blick auf die Ideen der eigenen Community. Game Director Anward, der selbst aus der Modding-Szene kommt, verrät uns auf die Frage, ob manche Änderungen und Konzepte des neuen Ablegers von Victoria-2-Mods inspiriert wurden:
"Definitiv. Besonders in der Frühphase des Projektes haben wir viele Ideen eingeholt. Von uns selbst, von der Community, von Mods. Ich habe selbst Vicy-2-Modding betrieben, daher stammen einige Ideen. Auch von Dingen wie dem Historical Project Mod. Wir haben Inspiration von vielen Quellen geholt. Wenn es eine coole Idee für das Spiel ist, ist es egal, ob sie von uns kommt oder von der Community oder von einer Mod."
Auch die Entscheidung, "dass Wirtschaft und Politik und Diplomatie eine viel wichtigere Rolle spielen [werden] als Kriegsführung", sei von den Wünschen der Community beeinflusst worden. Trotz dieser Implementierung von Features für den harten Kern, der gewaltigen Spieltiefe und einer stärkeren Verknüpfung der einzelnen Spielelemente (zum Beispiel wird ein Krieg wesentlich stärkere innenpolitische Folgen haben), soll Victoria 3 aber auch für Neueinsteiger zugänglich sein.
"[Victoria 3] ist ein tiefgehendes Spiel, ein komplexes Spiel, aber Zugänglichkeit ist super wichtig für uns und eine der größten Prioritäten war, ein tiefes und komplexes Spiel zu machen, das dich nicht sofort mit einer klippenhaften Lernkurve erschlägt. Wir haben von CK3 viel gelernt bezüglich Aktionen, Tooltips, Konzepten - der Wikipedia, wie wir sie nennen. Aber auch, sicherzugehen, dass Spieler Ursache und Wirkung verstehen. Dass sie verstehen, wenn etwas in ihrem Land schiefläuft, warum das passiert ist und was sie das nächste Mal anders machen können."
Quelle: Paradox Interactive
Mehr Spieleinwirkung: In Victoria 3 habt ihr stärkeren Einfluss auf Faktoren wie den Gebäudebau.
Weitere Features und Game Pass
Neben den bereits enthüllten Neuerungen wird es auch eine Anpassung des Märktesystems geben. So wird es in Victoria 3 erstmals Zollvereine geben, die den Handel maßgeblich beeinflussen. Zudem soll die Spielerschaft einen größeren Einfluss darauf haben, welche Gebäude zur Produktion und welche politischen Institutionen in ihrem Land errichtet werden. Und auch bei der Kriegsführung stehen Änderungen bevor. Vor allem die Marine soll eine größere Rolle spielen als noch im Vorgänger. Wie diese Systeme sich im Detail spielen werden, wurde uns bisher nicht enthüllt und auch einen Releasetermin hat Paradox noch nicht genannt.
Was man jedoch jetzt bereits erkennen kann, ist, wie viel Enthusiasmus, Mühe und Recherchearbeit in jedes einzelne Element von Victoria 3 gesteckt wurde, um das versprochene Maß an Komplexität, Akkuratesse und Nachvollziehbarkeit zu erreichen. So basieren viele Werte im Spiel tatsächlich auf harten Daten, die über die behandelte Zeit existieren.
Andersson: "Es ist interessant, zu sehen, wie speziell die Content Designer diese unvergleichbare Fähigkeit besitzen, eine obskure Schrift irgendwo zu finden, die ihnen alles verrät über Dinge wie Weizenverbrauch oder die texanische Flotte."
Anward: "Eine meiner liebsten Erfahrungen war, als ich recherchiert habe zu Bergbau-Potenzial. Ich habe eine Online-Datenbank von Minen entdeckt. Wo sie sich auf der Welt befinden, wann sie geöffnet und geschlossen wurden. Das war nicht einmal für historische Daten gedacht, sondern für die Industrie, aber ich habe gemerkt, dass ich darin tatsächlich die Bleiminen in Frankreich im 19. Jahrhundert finden kann. Fantastisch."
Victoria 3 erscheint laut offizieller Ankündigung für Steam, im Paradox Store und im Microsoft Game Pass.

War halt ein Event, bei dem das Game präsentiert wurde und der Artikel enthält viele Zitate.
Das Spiel selber wird vom RED ja nicht gehypt, sondern erzählt ziemlich sachlich, was geplant ist.
Wie sonst soll man eine Vorbericht gestalten?
Das Game kommt auch im Gamepass... meine Güte, das Abo ist für mich wirklich eine Fundgrube :)