9 Gründe, warum "Twin Peaks" Kult ist
Wir werfen einen etwas anderen Blick auf die Mystery-Serie aus den Neunzigern, die 2016 wiederbelebt werden soll
7. Abgedrehte Charaktere
Gastauftritte sind die eine Sache – die gibt es in anderen Serien zugegebenermaßen auch. Das Städtchen Twin Peaks hat aber auch selbst jede Menge kauzige Gestalten zu bieten, die buchstäblich einzigartig sind.
Zum Beispiel die einäugige Nadine, eine Mittvierzigerin, die zunächst noch als biedere Haus- und Ehefrau auftritt, nach einem schweren Unfall jedoch in den geistigen Zustand eines Teenagers zurückfällt. Aus unerfindlichen Gründen ist sie nun auch noch mit übermenschlichen Kräften gesegnet – da vermöbelt sie in der High-School auch schon mal den ein oder anderen Football-Spieler.
Oder Leland Palmer, der Vater der zu Beginn ermordet aufgefundenen Laura, der offenbar unter schweren psychischen Problemen leidet und einfach so, bei ziemlich jeder Gelegenheit plötzlich anfängt, zu tanzen und zu singen.
Unvergessen auch die Log-Lady (Bild), die grundsätzlich nur mit einem Holzscheit im Arm anzutreffen ist, dass ihr immer wieder geheimnisvolle Dinge über die Vorgänge in der Stadt erzählt (jawohl, das Holzscheit).
Die Liste ließe sich fortführen – am besten ist es aber zweifellos, die Gestalten von Twin Peaks einmal in Natura zu erleben!
