Trainz 2004
Auch Personenbeförderung gehört zu den Aufgaben eines Trainz-Spielers.
Es hat etwas Meditatives, kleinen Lok-Nachbildungen bei der Fahrt durch ihr maßstabsgetreu konstruiertes Spielzeugland zuzusehen. Das gilt für die real existierenden Miniatur-eisenbahnen ebenso wie für
die Computerversion namens Trainz. Wie schon der Vorgänger aus dem vorletzten Jahr bezieht auch die 2004er-Ausgabe ihre Faszination weniger aus den fast zwei Dutzend Missionen, in denen die Hobby-Eisenbahner etwa Kohle vom Bergwerk zum Kraftwerk oder Passagiere zu entlegenen Stationen karren - obwohl das durchaus ein, zwei Wochenenden lang Spaß macht. Aber die Königsdisziplin ist nach wie vor, mit dem leidlich komfortablen Editor die eigene Traum-Modellbahn zu basteln: Berge aufschütten, Tunnel graben, Gleise verlegen, Bahnhöfe anlegen. Dank der großen Fangemeinde finden sich im Internet Tausende zusätzlicher Objekte. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Anschließend lenkt man die Züge ganz wie bei den Vorbildern von Märklin, Fleischmann & Co. via Trafo über Weichen, Bahnübergänge und Brücken. Cool: Es gibt nun auch computergesteuerte Lokführer, die beliebig viele komplexe Fahrpläne abarbeiten. So kann man sich einfach zurücklehnen und wunderbar entspannen.
