Entspannendes Aufbauspiel: Town to City im Early Access gespielt

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Special Dominik Pache - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Entspannendes Aufbauspiel: Town to City im Early Access gespielt
Quelle: Galaxy Grove

Town to City verbindet entspanntes Schönbauen mit klassischem Aufbaumanagement. Zwischen Lavendel, Voxelhäuschen und cleverem Bevölkerungsmanagement entsteht ein Urlaub für Aufbaufans.

Zwischen Lavendelfeldern liegt der warme Duft des Sommers in der Luft, während die Sonne sanft über die Provence streicht. Am Nachmittag findet man Ruhe in einem kleinen Bistro, wo das leise Stimmengewirr wie Musik klingt. Doch irgendwie wirkt hier alles kantig. Kein Wunder, schließlich ist Town to City der Nachfolger des Logistikspiels Station to Station, das ebenfalls in Voxeloptik erstrahlte. Diesmal jedoch geht es nicht um Eisenbahnen - auch wenn wir zunächst an einem kleinen Provinzbahnhof im Herzen Frankreichs ankommen.

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Gridlos bauen, frei gestalten

In Town to City (jetzt kaufen 20,99 € )üübernehmt ihr die Rolle des Bürgermeisters einer kleinen Stadt. Zum Start steht jedoch außer dem Bahnhof noch nichts - der Rest liegt in euren Händen. Also heißt es zunächst: Wohnhäuser errichten, Lebensmittelstände aufbauen und sicherstellen, dass alles von einem Lagerhaus versorgt wird.

Mit der Zeit erforscht ihr neue Gewerbe, zieht ganze Häuserblocks hoch oder verteilt eure Gebäude frei über die Landschaft. Denn ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Town to City ist die gridlose Bauweise. Straßen malt ihr wie mit einem Pinsel in die Welt, was euren Dörfern eine angenehm organische Form verleiht. Wer möchte, kann aber auch schnurgerade Straßen ziehen - das hängt von eurem Geschmack ab.

Zufriedenheit und Bedürfnisse

Wichtig ist vor allem, eure Einwohner zufriedenzustellen. Sinkt der allgemeine Glücksindex unter einen bestimmten Wert, zieht niemand mehr zu - und ohne Wachstum kommt eure Stadt schnell zum Stillstand. Dabei braucht ihr jede Menge Bewohner, denn sie halten den gesamten Betrieb am Laufen. Zufriedenheit erreicht ihr durch nahegelegene Versorgungsangebote: Nahrung, Kleidung, Handwerkswaren, Unterhaltung sowie Gemeinschaftseinrichtungen wie Kirche oder Schule. All das will wiederum mit Arbeitern besetzt sein, damit es reibungslos funktioniert. Unterm Strich ergibt sich so ein ziemlich klassischer Gameplay-Loop für ein Aufbauspiel.

Im Fotomodus kann man richtig schöne Schnappschüsse machen. Quelle: Galaxy Grove Im Fotomodus kann man richtig schöne Schnappschüsse machen. Zusätzlich bringen die Bewohner immer wieder kleine Quests mit, die für Abwechslung sorgen. Meist drehen sie sich um Deko-Aufgaben: Mal wünschen sie sich einen botanischen Garten, der aus verschiedenen Bäumen, Büschen und Bänken besteht. Hin und wieder verlangen sie auch ein spezielles Gebäude. Präsentiert wird das Ganze auf charmante Weise und die deutsche Übersetzung ist größtenteils gelungen. An manchen Stellen finden sich zwar noch englische Texte oder Beschriftungen, die nicht ganz ins UI passen, doch die Entwickler haben diese Probleme bereits auf dem Schirm.

Manche Einwohner haben ganz eigene Wünsche: Sie möchten etwa in der Nähe eines Waldes wohnen, fürchten sich im Dunkeln oder bevorzugen ein Haus am See - oder weit entfernt von anderen Nachbarn. Andere zieht es an einen prunkvollen Platz oder neben einen Bauernhof, der mit Deko-Objekten ländliche Romantik verströmt. Geht ihr auf diese Bedürfnisse ein, erhaltet ihr spürbare Boni, die ihr nicht unterschätzen solltet. Also beginnt ihr hier erstmals mit dem Dekorieren - und das werdet ihr in Town to City häufig tun. Genau darin liegt nämlich der große Unterschied zu vielen anderen Aufbauspielen - und zugleich seine größte Stärke.

Dekorationen sind wichtig!

Wie schon bei den Straßen könnt ihr auch beim Dekorieren völlig frei und ohne Grid arbeiten. So entstehen idyllische kleine Orte, und selbst Gebäude lassen sich mit einer Vielzahl an Objekten verzieren. Besonders spannend ist dabei eine Mechanik, die uns sofort begeistert hat und die wir uns künftig in allen Aufbauspielen wünschen: die kontextsensitive Objektänderung.

Dekorieren war noch nie so einfach. Quelle: Galaxy Grove Dekorieren war noch nie so einfach. Ein Blumenbeet lässt sich etwa direkt in den Boden pflanzen. Setzt ihr es auf einen Balkon, verwandelt es sich in einen Blumenkasten; am Fenster wird es zur Fensterbank-Deko, an der Hauswand zum Kübel und auf dem Wasser zu Seerosen. Dieses Prinzip gilt auch für viele andere Objekte - von Lampen über Bänke bis hin zu Büschen. So entstehen im Handumdrehen richtig hübsche Häuschen. Auch spielerisch lohnt sich die Mühe: Jedes Haus besitzt einen Dekorwert im Umkreis, der die Zufriedenheit der Bewohner und ihrer Nachbarn steigert. Schönbauen hat hier also endlich echten Nutzen. Doch wie steht es um Themen wie Dekoration und Landwirtschaft? Weiter geht es auf der Folgeseite.

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  1. Seite 1 Gridlos glücklich - Freies Bauen und Zufriedenheit
  2. Seite 2 Dekoration und Landwirtschaft erklärt
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Thilo Head of Content
        Zitat von micbln
        "Hm StadtAufbauSpiel, ich klatsch dann einfach mal irgewndwas mit Anno in den Titel." oder was war los Dominik?
        Dafür hast Du Dich extra angemeldet? ^^

        Jedenfalls herzlich willkommen und danke fürs Feedback. Wir beraten uns.
      • Von PCGH_Thilo Head of Content
        Zitat von micbln
        "Hm StadtAufbauSpiel, ich klatsch dann einfach mal irgewndwas mit Anno in den Titel." oder was war los Dominik?
        Dafür hast Du Dich extra angemeldet? ^^

        Jedenfalls herzlich willkommen und danke fürs Feedback. Wir beraten uns.
      • Von micbln NPC
        "Hm StadtAufbauSpiel, ich klatsch dann einfach mal irgewndwas mit Anno in den Titel." oder was war los Dominik?
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