10 Jahre Total War: Warhammer: Das Spiel, das die Alte Welt für mich gerettet hat

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Kolumne Tanja Barth - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
10 Jahre Total War: Warhammer: Das Spiel, das die Alte Welt für mich gerettet hat
Quelle: Creative Assembly

Total War: Warhammer feiert seinen zehnten Geburtstag und für mich ist das mehr als nur ein Jubiläum. Nach dem Ende von Warhammer-Fantasy kam das Spiel damals genau im richtigen Moment und holte mich zurück in eine Welt, die ich schon verloren glaubte.

Zehn Jahre. Man, man, man. Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass der erste Teil von Total War: Warhammer erschien. Für mich fühlte es sich damals an, als hätte jemand endlich mein persönliches Traum-Strategiespiel gebaut. Endlich war es da. Wirklich da. Total War, aber nicht mit Römern, Rittern oder Samurai, sondern mit Orks, Zwergen, Vampiren, Magie und Riesen. All die coolen Dinge, die ich damals schon so schmerzlich vermisst hatte.

Vermisst? Ja, ganz genau. Denn kurz davor war in meiner kleinen Warhammer-Welt eine Tragödie passiert. Mann, ich war sauer. Nein, eigentlich war ich mehr als sauer. Games Workshop hatte 2015 die alte Warhammer-Fantasy-Welt mit "The End Times" beendet, und für mich fühlte sich das damals an, als hätte jemand mein Lieblingsbücherregal angezündet.

Diese Welt, diese Figuren, diese seltsam überdrehte Mischung aus Mittelalter, Renaissance, Tolkien, Schwarzpulver, Chaosgöttern und hoffnungslos überdramatischen Helden. Warhammer-Fantasy war mir damals, in der Zeit, in der ich viel Tabletop gespielt habe, wirklich ans Herz gewachsen.

Malus Darkblade, Kaiser Karl Franz, Mannfred von Carstein und all die anderen Gestalten waren plötzlich nicht mehr nur Figuren aus Armeebüchern oder Romanen. Sie wurden zu Erinnerungen an eine schöne Zeit. An lange Tabletop-Abende, an spannende Geschichten und an eine Welt, in der ich mich immer gern verloren habe.

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Eine Nachricht, zu schön, um wahr zu sein

Mit Age of Sigmar, das ebenfalls 2015 an den Start ging, bin ich bis heute nie so richtig warm geworden. Vielleicht ist das unfair. Vielleicht war ich auch einfach nur grantig, weil alles so schnell ging und ich noch gar nicht bereit war, die Alte Welt loszulassen.

Aber die alte Warhammer-Welt war für mich eben DIE Warhammer-Welt. Und als sie weg war, kam sie: die berüchtigte Post-Warhammer-Depression. Meine Helden waren tot, meine Alte Welt war Geschichte, und irgendwo lachte vermutlich ein Chaosgott sehr zufrieden in sich hinein. Doch zum Glück kam die Rettung. Creative Assembly platzte mit einer Nachricht herein, die sich für mich damals fast zu schön anhörte, um wahr zu sein: Total War trifft auf Warhammer-Fantasy.

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