Nahkampf, Verstärkungen und spektakuläre Explosionen

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Special Tanja Barth - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Nahkampf, Verstärkungen und spektakuläre Explosionen

Im Nahkampf ist mit dem Schießen noch lange nicht Schluss. Dazu kommen gewaltige Verstärkungen, orbitale Angriffe und Fahrzeuge, die selbst nach ihrer Zerstörung noch für Chaos sorgen können.

Wichtig: Schusswaffen bleiben auch im Nahkampf gefährlich. Nur weil zwei Einheiten im Nahkampf aufeinanderprallen, werden ihre Schusswaffen nicht plötzlich nutzlos. Kämpfer können ihre Feuerwaffen auch im direkten Handgemenge einsetzen. Ein Ogryn schlägt beispielsweise zunächst mit dem Bajonett zu und feuert anschließend seine Schrotflinte aus nächster Nähe ab.

Ist nur die vordere Reihe einer größeren Einheit in den Nahkampf verwickelt, bleiben die Soldaten dahinter ebenfalls nicht untätig. Haben sie eine freie Sichtlinie, können sie weiterhin auf Gegner feuern, statt darauf zu warten, selbst an die Front zu gelangen.

Jede Waffe sucht sich das passende Ziel

Große Fahrzeuge wie der Baneblade besitzen mehrere Waffen und Türme, die nicht zwangsläufig alle auf dasselbe Ziel schießen müssen. Im Modus "Feuer frei" sucht sich jede Waffe ein sinnvolles Ziel. Bolter nehmen bevorzugt leichte Infanterie unter Beschuss, während Laserkanonen eher auf schwere Gegner feuern.

Erteilt ihr einen direkten Angriffsbefehl, versuchen dagegen möglichst viele Waffen, das markierte Ziel zu treffen. Schwere Geschütze können über gegnerische Formationen hinwegfeuern und dabei sogar mehrere Gegner hintereinander treffen.

Verstärkungen aus dem Orbit oder vom Kartenrand

Nicht alle Truppen müssen bereits zu Beginn einer Schlacht auf dem Feld stehen. Teile einer Armee können als strategische Reserve zurückgehalten werden.

Die Space Marines können Verstärkungen etwa per Landungskapsel oder Thunderhawk direkt ins Gefecht schicken. Das Astra Militarum führt neue Truppen dagegen klassisch über den Kartenrand heran. Auch die übrigen Fraktionen erhalten eigene Systeme, bei den Aeldari spielt dabei vermutlich das Webway (auch bekannt als Netz der Tausend Tore) eine wichtige Rolle.

Die Verstärkung kann aus benachbarten Armeen oder direkt aus einer Flotte im Orbit kommen. Unter bestimmten Bedingungen sollen so bis zu 40 Einheiten an einer Schlacht teilnehmen.

Dazu kommen mächtige Unterstützungsangriffe. Je nach Verlauf der Kampagne könnt ihr etwa Todesstoß-Raketen, Walküre-Angriffe oder einen orbitalen Lanzenangriff einsetzen.

Der orbitale Lanzenangriff ist ein weiteres optisches Highlight in Total War: Warhammer 40.000. Allerdings müsst ihr den Strahl manuell über das Schlachtfeld lenken und könnt euch in dieser Zeit nicht um den Rest eurer Armee kümmern. Quelle: Creative Assembly Der orbitale Lanzenangriff ist ein weiteres optisches Highlight in Total War: Warhammer 40.000. Allerdings müsst ihr den Strahl manuell über das Schlachtfeld lenken und könnt euch in dieser Zeit nicht um den Rest eurer Armee kümmern. Einige Fähigkeiten könnt ihr nach dem Auslösen sogar noch selbst steuern. Beim orbitalen Lanzenangriff lässt sich der Strahl etwa per Hand über das Schlachtfeld ziehen. Der Haken: Solange ihr den Angriff lenkt, könnt ihr keine anderen Befehle geben. Ihr müsst also entscheiden, ob ihr den Todesstrahl selbst ins Ziel führt oder euch lieber um den Rest der Armee kümmert.

So hält das Astra Militarum die Front

Die Imperiale Armee besitzt zusätzlich Regimentsbefehle, die über Voxcaster an Einheiten in der Nähe weitergegeben werden. Kommandanten können dadurch verschiedene Boni verteilen und auf die aktuelle Lage reagieren.

Der Spielstil des Astra Militarum basiert offenbar stark darauf, eine geschlossene Front aufzubauen, Befehlsreichweiten einzuhalten und Verluste mit immer neuen Verstärkungswellen auszugleichen.

Auch bekannte Figuren sollen nicht einfach im Alleingang durch ganze Gegnerhorden marschieren. Viele Offiziere werden deshalb von einer Leibwache begleitet, deren Zusammensetzung und Ausrüstung ihr im Verlauf der Kampagne anpassen könnt. Nur besonders mächtige Charaktere, etwa legendäre Kommandanten, treten als einzelne Helden auf dem Schlachtfeld an.

Plasma-Pech und Explosionen mit Folgen

Zerstörte Fahrzeuge bleiben nicht immer brav an Ort und Stelle liegen. Manche geraten außer Kontrolle, rollen noch ein Stück weiter, krachen in Gebäude oder Truppen und gehen erst danach in einer großen Explosion hoch.

Auch für bestimmte Soldaten sind solche spektakulären Abgänge geplant. Überladene Plasmawaffen können ihre Träger etwa direkt ins virtuelle Nirwana befördern (da hat wohl jemand an den legendären Würfelwurf von 1 beim Plasmawerfer gedacht, nice!).

Die Explosionen dürften dabei nicht nur spektakulär aussehen, sondern auch Flächenschaden verursachen und im schlimmsten Fall weitere Einheiten mit in den Tod reißen. Übrigens: Blut und Gore sind bereits im Grundspiel enthalten. Ein zusätzliches, kostenpflichtiges Blood-DLC ist nach aktuellem Stand nicht geplant.

Nach diesen ersten Spielszenen sind wir umso gespannter darauf, Total War: Warhammer 40.000 endlich selbst zu spielen. Quelle: Creative Assembly Nach diesen ersten Spielszenen sind wir umso gespannter darauf, Total War: Warhammer 40.000 endlich selbst zu spielen.

Große Ambitionen, hohe Hardware-Anforderungen

Der erste ausführliche Blick auf den Fernkampf in Total War: Warhammer 40.000 fällt auf jeden Fall vielversprechend aus. Bei aller Detailverliebtheit darf man allerdings nicht vergessen, dass Creative Assembly weiterhin eine frühe Version des Spiels gezeigt hat. Die Alpha war noch nicht vollständig optimiert und hatte deshalb mit Bildrateneinbrüchen sowie kleineren Grafik- und Steuerungsfehlern zu kämpfen.

Auch am Balancing, an den Formationen, Schusswinkeln, Flankenboni und der Benutzeroberfläche wird noch gearbeitet. Die geplante Closed Beta soll den Entwicklern dabei helfen, diese Systeme gemeinsam mit den Spielern weiter anzupassen. Für den Test könnt ihr euch auf der offiziellen Seite anmelden.

Trotzdem ist beeindruckend, wie viel Arbeit Creative Assembly in die einzelnen Abläufe auf dem Schlachtfeld steckt. Jeder Soldat, jedes Geschoss und jede Schusslinie wird berücksichtigt. Gleichzeitig sollen die Einheiten intelligent genug handeln, damit ihr nicht jede einzelne Waffe und jeden Kämpfer ständig selbst verwalten müsst.

Ganz ohne Sorgen kommt die Präsentation allerdings nicht aus. Die neue Engine, die zahlreichen Echtzeitsimulationen und die aufwendigen Effekte dürften hohe Anforderungen an die Hardware stellen. Natürlich handelt es sich noch um eine Alpha, dennoch zeigt das Video bereits, dass die Optimierung zu den größeren Baustellen der Entwickler gehören dürfte.

Ob all diese komplexen Systeme am Ende flüssig und sauber auch auf durchschnittlichen Rechnern laufen, muss sich noch zeigen. Die Grundlage wirkt aber schon jetzt ausgesprochen spannend und könnte dafür sorgen, dass sich die Schlachten im 41. Jahrtausend deutlich anders spielen als alles, was wir bislang aus der Total-War-Reihe kennen.

Wie gefällt euch das Fernkampfsystem von Total War: Warhammer 40.000 bisher? Schreibt uns gerne in den Kommentaren und beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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