Wir waren in Rom und konnten in historischer Kulisse das kommende Total War: Rome 2 ausführlich anspielen. In unserer Vorschau zum Strategie-Schwergewicht gehen wir auf insgesamt acht Punkte ein, die Rome 2 besser macht als sein Vorgänger. Total War: Rome 2 erscheint am 3. September 2013 für PC.
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Total War: Rome 2 schaut geil aus, hat einen bombastischen Sound und bietet riesige, epische Schlachten zur Römerzeit. Für alte Fans der Serie ist das jedoch nur Nebensache. Viel wichtiger: Wie gut ist die künstliche Intelligenz der Gegner in den Echtzeit-Schlachten? Wie zeitaufwendig wird die Verwaltung der Städte, wenn man erst mal halb Europa eingenommen hat? Und wie lange spielt man, bis einem die Lust am Erobern und Verwalten eines antiken Imperiums vergeht?
Um vor der Veröffentlichung von Total War: Rome 2 am 3. September ein paar Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu bekommen, lud uns das Entwicklerstudio Creative Assembly einen Tag lang auf das Filmgelände "Cinecitta" im Südosten Roms ein. In den beeindruckenden Kulissen der Fernsehserie Rom durften Journalisten aus aller Welt mehrere Stunden lang einen Blick auf eine frühe Version des Spiels werfen und nebenbei mit den anwesenden Designern plaudern. So viel mal vorweg: Die Reise hat sich gelohnt!
I. Simpel, aber nützlich: Die Forschung in Total War: Rome 2
In Rome 2: Total War wird jetzt auch kräftig geforscht, um beispielsweise neue Truppentypen freizuschalten oder Straßenbau und Landwirtschaft zu verbessern. Über das Hauptmenü auf der Strategiekarte ruft man das Technologie-Menü auf und kann dort mit wenigen Mausklicks festlegen, welche neuen Technologien und Errungenschaften erforscht werden sollen. Die Forschung selbst ist aufgeteilt in militärische und zivile Forschung, wobei sich das Militär noch mal auf die Unterbereiche Taktik, Management und Belagerung aufteilt, und die zivile Forschung auf Philosophie, Wirtschaft und die Baukunst. Das Menü ist ziemlich simpel aufgebaut, jede einzelne Option wird mit Tooltips ausreichend erklärt.
In der uns vorliegenden Version konnte man im Laufe des Spiels alle Technologien erforschen, die Aufteilung der Forschungsprojekte in unterschiedliche Bereiche innerhalb des Menüs ist offensichtlich nur Augenwischerei. Der Spieler bestimmt nur den Zeitpunkt der Erforschung und muss sich nicht für oder gegen eine bestimmte Technologie entscheiden. Das ist schade, denn die Frage, ob man bessere Katapulte und Belagerungstürme für den Angri oder siedendes Öl, größere Munitionslager und stärkere Artillerie zum Verteidigen von Städten haben möchte, ist für den weiteren Verlauf einer Kampagne recht spannend. Die Chance, sich als Spieler zu verrennen und die "falschen" Technologien freizuschalten, ist dabei aber auch recht hoch, weshalb sich Creative Assembly wohl dagegen entschieden hat.
II. Bombast und blaue Schlümpfe - Die Grafik von Rome 2
Quelle: PC Games
Total War: Rome 2 in der Vorschau - Zoomt man rein, wird aus dem blauen Pixelbrei eine detaillierte Gruppe von Soldaten in bläulicher Rüstung.
Im Zeitalter von Youtube über die Grafik eines Spiels zu schreiben ist ziemlich altmodisch. Wir machen es trotzdem, weil die kleinen Details meist übersehen werden. Und davon gibt's in Rome 2 jede Menge, sobald man während einer Schlacht die Vogelperspektive verlässt und sich das Schlachtfeld aus unmittelbarer Nähe anschaut. Einheiten hüpfen über Marktstände, reißen Zelte um, manche Gebäude in den Städten sind halb eingefallen, zwischen den Häusern hängt – typisch Italien – Wäsche von den Leinen.
Diese Detailverliebtheit macht auch vor der komplett drehbaren 3D-Strategiekarte nicht halt: Bei Belagerungen von Städten schleudern kleine Katapulte Steinbrocken auf die Gebäude im Innern der Stadtmauern, während Raben über den Köpfen der Generäle kreisen und dicke Wolken über das Land ziehen. Gut, das sind zwar alles nur Spielereien, aber sie sorgen dafür, dass man sich in die Miniaturwelt von Rome 2 verliebt.
Manche Design- Entscheidungen passen allerdings nicht so recht ins Bild: Je nach Entfernung werden die Truppen während einer Schlacht mit immer weniger Details dargestellt, bis irgendwann nur noch farbige Pixel zu sehen sind. Das erleichtert zwar die Übersicht, aber ein Haufen knallblauer Punkte auf dem Monitor passt irgendwie nicht ins Bild. Vorbildlich: Wer sich ein wenig mit seinem PC auskennt, kann die 3DGrafik exakt auf die Leistungsfähigkeit seines PCs abstimmen – selbst eine Benchmark-Funktion ist eingebaut.
III. Generäle sind die Schlüsselfiguren in Rome 2
Anders als in Rome: Total War sind Generäle jetzt ein fester Bestandteil einer Armee. Wer eine neue Armee ausheben möchte, muss daher erst in einer Provinz-Hauptstadt einen General anheuern, der die Männer anführt. Hat man sich für einen General entschieden, klickt man ihn anschließend auf der Strategiekarte an und kann über das Hauptmenü den Menüpunkt "Recruit Units" auswählen: Erst jetzt bekommt man Zugriff auf alle Einheiten, die man in der jeweiligen Provinz ausbilden kann. Die Verluste einer Armee werden übrigens automatisch zwischen den Schlachten ausgeglichen. Angeschlagene Armeen müssen also nicht mehr wie im Vorgänger in Städte weit hinter der Front bewegt werden, nur weil in den Siedlungen nahe der Front bestimmte Truppentypen nicht ausgebildet und somit auch nicht aufgefrischt werden können.
Genau wie Armeen bekommen auch Generäle im Kampf Erfahrung und können spezielle Fähigkeiten erlernen: Unser 4-Sterne-General in der Vorschau-Version besaß beispielweise die Fähigkeit, Schwächen in der Verteidigung einer Stadt zu erkennen und vom Kampf ausgelaugte Einheiten mit "Second Wind" wieder anzustacheln. Diese Fähigkeiten lassen sich übrigens auch steigern und werden im Laufe der Zeit immer effektiver. Generäle können natürlich auch negative Eigenschaften entwickeln, beispielsweise wenn man sie weit hinter der Front versauern lässt – das hat sich im Vergleich zum ersten Teil nicht geändert.
Auch neu sind die sogenannten "Stances" (= Haltungen). Jede Armee kann eine von vier Haltungen annehmen: "Fortify" verleiht beispielsweise besondere Boni bei der Verteidung, dafür kann sich die Armee eine Runde nicht bewegen. "Ambush" ist perfekt für Hinterhalte und macht eine Armee nahezu unsichtbar, "Raiding" senkt die Unterhaltskosten einer Armee, indem man ihr quasi den Befehl zum Plündern der Region erteilt, in der sie sich gerade befindet. Mit "Forced March" erhöht man die Reichweite einer Armee, kann in der Runde aber nicht mehr angreifen.
IV. Tradition und Ehre: Die Armeen
Römische Legionen waren keine namenlosen Armeen, sondern besaßen eine eigene Geschichte, ein Wappen und berühmte Generäle an ihrer Spitze. In Rome: Total War fiel dieser Punkt noch komplett unter den Tisch; glücklicherweise ändert sich das im zweiten Teil. Jede Legion in Rome 2 hat ihren eigenen Namen plus Wappen, sammelt im Laufe der Zeit Erfahrung und kann dabei sogenannte "Traditionen" erlernen, sprich sich auf bestimmte Aspekte der antiken Kriegsführung spezialisieren. Beispielsweise konnten wir in unserer Preview- Version die Kampfkraft der Fernkämpfer, Belagerungswaffen oder Nahkämpfer unserer "Legio I Italica" steigern.
Mike Simpson, Kreativ-Direktor von Rome 2, erklärt: "Wählt man die Traditionen geschickt aus, kann man sich im Laufe der Zeit eine Armee zusammenstellen, die sich auf das Erobern von Städten oder die Verteidigung wichtiger Schlüsselpositionen spezialisiert." Über das Hauptmenü auf der Strategiekarte ruft man sämtliche Infos zu einer Armee über den Punkt "Details" auf. Dort sind alle Siege und Niederlagen in einem "History"-Feld aufgeführt, dazu sieht man die aktuelle Erfahrungsstufe und die ausgewählten Traditionen. Wer möchte, kann hier das Emblem der Armee ändern und hat über zwei weitere Buttons Zugriff auf das Detailmenü des kommandierenden Generals sowie der Agenten, die zur Armee gehören.

PS: GriEchen* :D
Kein Mensch ist Pferekt, ich verzeihe dir :-D
Ähm die Griechen Militärisch nicht wichtig ? =D Makedonien war ein teil von Griechenland! :-D
Griechenland war darmals ein Stadtstaat und Bei Mackedonien war es nichts anderes.
Alexander der Große war König von Makedonien und das lag halt im norden von Griechenland und ist vergleichbar mit Bayern :-)
Somit brauchen wir jetzt auch nicht weiter darauf ein zu gehen wie wichtig Griechenland und wie mächtig ihr Militär war.
Bevor du die Leute beleidigst, solltest du erstmal anfangen richtig zu lesen und auch das gelesene zu verstehen!!!
Und, man sollte die Grichen auch nicht überschätzen, die Ägypter, Phönizier zb. sind älter und vieles haben die Grichen von ihnen so wie von anderen übernommen:-P
Sie waren halt die erste europäische Hochkultur, Europa hat im vergleich zu anderen spät angefangen, aber dafür gut aufgeholt :-D
Hab Ironie noch nie so verstanden, hab auch einen etwas anderen Sinn für Humor als andere. In dem Sinne nehme ich alle zurück was ich gesagt habe.
PS: GriEchen* :D
Bevor du die Leute beleidigst, solltest du erstmal anfangen richtig zu lesen und auch das gelesene zu verstehen!!!
Und, man sollte die Grichen auch nicht überschätzen, die Ägypter, Phönizier zb. sind älter und vieles haben die Grichen von ihnen so wie von anderen übernommen:-P
Sie waren halt die erste europäische Hochkultur, Europa hat im vergleich zu anderen spät angefangen, aber dafür gut aufgeholt :-D
Ohne die Griechen gäbe es heute z.b. sowas wie die Demokratie nicht. Die Olympischen Spiele würden auch nicht im Fehrnseh laufen, Philosophie und Mathematik wären nicht so fortgeschritten....aber stimmt, die Griechen sind ja historisch völlig unwichtig!
Sag mal verstehst du kein Ironie ? :-D
Bevor du die Leute beleidigst, solltest du erstmal anfangen richtig zu lesen und auch das gelesene zu verstehen!!!
Und, man sollte die Grichen auch nicht überschätzen, die Ägypter, Phönizier zb. sind älter und vieles haben die Grichen von ihnen so wie von anderen übernommen:-P
Sie waren halt die erste europäische Hochkultur, Europa hat im vergleich zu anderen spät angefangen, aber dafür gut aufgeholt :-D