Angel of Darkness war kein großer Fortschritt für die Archäologin Lara Croft. Im neuen Abenteuer Legend will man es besser machen und beauftragte statt Core Design die Legacy-Of-Kain-Entwickler Crystal Dynamics. Ob es besser geworden ist, verraten wir euch in unserem Test!
Quelle: PC Games
Eine billige Touristenattraktion verschleiert die historische Sensation, die Lara in England entdeckt.
Mit dem erkennt sie die Eigenschaften wichtiger Objekte, beispielsweise, dass eine bestimmte Eisplatte zerbrechlich ist. Mit fortschreitender Handlung nimmt die Menge der Gegner stetig zu. Zwischendurch räumen Sie sogar ein Söldnerlager in Russland leer. Außergewöhnliche Bossgegner sind packend inszeniert und erfordern Köpfchen. Die Standardwachen und Leoparden sind leicht zu überwältigen. Die Heldin feuert mit zwei Pistolen oder hebt eins der Gewehre auf, bemannt Geschütze, tritt um sich und springt Gegner an, woraufhin prompt ein Zeitlupenmodus einsetzt.
Henne oder Ei?
Einzigartige Spielideen sind bei Tomb Raider: Legend (jetzt kaufen 19,94 € ) im Grunde rar. Kurze, selbstlaufende Sequenzen, die man mithilfe der richtigen Tasten übersteht, sind amüsant, wenngleich hinlänglich aus Fahrenheit bekannt. Ebenso der Wurfhaken am Gürtel, mit dem Lara über Abgründe schwingt oder Gegenstände heranzieht - fast wie der Ochsenziemer.
Die gekonnte Kombination überrascht aber immer wieder, an keiner Stelle verflüchtigt sich die gute Laune und der Spielfluss ist hervorragend. Lediglich zwei Verfolgungsjagden auf Motorrädern mit wunderlichem Fahrverhalten können bei dem hohen Niveau nicht ganz mithalten, dafür sind die Szenen einfach zu stupide: Feuertaste gedrückt halten und gegebenenfalls ein wenig lenken.
Damit ist der einzige große Kritikpunkt schon abgehakt, denn Frau Croft unterhält Spieler ähnlich blendend wie der persische Prinz. Dessen Sand vermissten wir nur kurzzeitig an zwei Stellen, was für gut platzierte Checkpoints spricht.
