Splinter Cell Add-on
Nikoladze ist erledigt, aber sein Programmierer Phillip Masse bleibt gefährlich noch.
Despot Nikoladze ist abgesetzt, Sam Fisher hat die Welt gerettet - so scheint es am Ende von Splinter Cell. Aber weit gefehlt: Programmierer-Genie Phillip Masse hat sich abgesetzt und betreibt weiterhin den Diebstahl von Nuklearraketen. Sam heftet sich zum zweiten Mal an seine Fersen und jagt ihn bis in ein russisches Atom-U-Boot. Sams Ausrüstung ist wie gehabt: Neben Pistole und Gewehr trägt unser Superspion Kameras mit integriertem Tränengas und ähnliches Agentenspielzeug im Rucksack. Dass dennoch nicht ganz so eine geheimnisvoll-spannende Stimmung wie im Hauptspiel aufkommen mag, hat zwei Gründe: Zum einen fehlt es völlig an Zwischensequenzen, die im Original viel zur Atmosphäre beigetragen haben, zum anderen sind die drei Karten von vornherein frei wählbar und müssen nicht erst wie in einer Mini-Kampagne freigespielt werden. Ärgerlich: Die drei Missionen ähneln in puncto Umfang und Anspruch den ersten drei Levels des Originals, sind also nicht halb so knifflig und ausgedehnt wie die Spitzenaufträge in der zweiten Spielhälfte von Splinter Cell.
