Splinter Cell: Conviction-Interview: "Das Risiko aufnehmen, innovativ zu sein ..."

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Auf der Electronic Entertainment Expo 2009 sprachen wir mit Maxime Béland, Kreativ-Direktor von Splinter Cell: Conviction über das jüngste Abenetuer von Sam Fisher. >>> Splinter Cell: Conviction-Release: 27. November 2009.

PC Games: Okay, zurück zum Spiel: Wie sieht es mit Handlungsfreiheit aus, werdet ihr da genug Möglichkeiten für den Spieler bereitstellen?

Béland: "Es ist ein wichtiger Teil von Splinter Cell, dem Spieler verschiedene Möglichkeiten zu geben. Und genau das wird auch bei Conviction der Fall sein. Wenn du also Gegner nicht töten willst, dann musst du das auch nicht."
Splinter Cell: Conviction - Screenshot (4) Quelle: Ubisoft Splinter Cell: Conviction - Screenshot (4) PC Games: Welche Umgebungen werden wir denn im späteren Spielverlauf noch zu Gesicht bekommen?

Béland: "Alles, was ich sagen kann, ist, dass es Sam nach Washington verschlägt."

PC Games: Vielleicht ins Weiße Haus?

Béland: [überlegt kurz] "Nein, das musst du schon selbst herausfinden."

PC Games: Wir haben uns sehr gefreut, dass Splinter Cell etwas Neues versucht. Ihr habt nicht nur ein paar frische Moves und Fähigkeiten eingefügt und gesagt, das war's ...

Béland: "Nicht viele Spiele-Entwickler nehmen heutzutage das Risiko auf sich, innovativ zu sein. Wir sehen viele Sequels, die zwar alle besser sind als ihre Vorgänger, aber sich nicht wirklich von ihnen unterscheiden. Wir wollen dem Spieler aber etwas Neues bieten, eine neue Herangehensweise an das Schleich- Genre und auch eine neue Art und Weise, eine Geschichte zu erzählen. Es gibt immer noch genug Raum für Innovation."

PC Games: Wird es eine Möglichkeit geben, Sam Fisher dem eigenen Spielverhalten anzupassen, also seine Bewegungen oder Fähigkeiten aufzuwerten? Und kann man die Waffen auswählen, die man für eine Mission benutzen möchte, oder sind die im Rahmen einer fortschreitenden Geschichte vorgegeben?

Béland: "Das darf ich nicht beantworten. Ich kann nur sagen, dass es auf jeden Fall ein Voranschreiten im Spiel geben wird, auch was die Waffen betrifft."

PC Games: Im Spiel wird es auch ein Feature namens "Last Known Position" geben ("Letzte bekannte Position"). Kannst du uns dazu etwas sagen?

Béland: "Das ist so ähnlich wie in den Vorgängern, da konnte Sam pfeifen, um die Gegner in einen Hinterhalt zu locken. Hier haben wir das etwas actionbetonter, du kommst also aus der Deckung, gibst ein paar Schüsse ab und verschwindest sofort wieder aus dem Blickfeld der Gegner. Deine letzte Position ist automatisch für die Gegner sichtbar. Diese werden die Stelle untersuchen, sodass du sie von einem Versteck aus überwältigen kannst."

PC Games: Vielen Dank für das Interview.

Mehr zu Splinter Cell: Conviction lesen Sie in unserem ausführlichen Vorschau-Bericht von der E3 2009!

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rabowke Klugscheißer
        AW:

        Zitat von Fluffybaerchen am 19.07.2009 20:18
        Ich glaube nicht, dass man ein Risiko aufnimmt innovativ zu sein. Dieser Satz ist vollkommener Humbug.
        Verstehe ... und wer trägt deiner Meinung nach die Investitionen die für eine komplette Neuentwicklung?

        Selbst 'tolle' Studios wie z.B. Blizzard machen auch nichts weiter als ein Starcraft II, Diablo 3 etc.pp.

        Das sind alles Marken die der Spieler bereits kennt ... sonderlich risikofreudig ist das nicht, hmm?

        Man kann über EA viel schimpfen, sicherlich auch in einigen Dingen zu Recht, aber EA hat als einer der Big Player wirklich Geld in Risikoentwicklungen gesteckt. Sei es Mirrors Edge, Dead Space oder andere Dinge ... das sind komplett Neuentwicklungen was Franchises betrifft, aber was bleibt dann noch?

        Nicht mehr viel ...
      • Von Rabowke Klugscheißer
        AW:

        Zitat von Fluffybaerchen am 19.07.2009 20:18
        Ich glaube nicht, dass man ein Risiko aufnimmt innovativ zu sein. Dieser Satz ist vollkommener Humbug.
        Verstehe ... und wer trägt deiner Meinung nach die Investitionen die für eine komplette Neuentwicklung?

        Selbst 'tolle' Studios wie z.B. Blizzard machen auch nichts weiter als ein Starcraft II, Diablo 3 etc.pp.

        Das sind alles Marken die der Spieler bereits kennt ... sonderlich risikofreudig ist das nicht, hmm?

        Man kann über EA viel schimpfen, sicherlich auch in einigen Dingen zu Recht, aber EA hat als einer der Big Player wirklich Geld in Risikoentwicklungen gesteckt. Sei es Mirrors Edge, Dead Space oder andere Dinge ... das sind komplett Neuentwicklungen was Franchises betrifft, aber was bleibt dann noch?

        Nicht mehr viel ...
      • Von ThomasWilke Mitglied
        AW:

        Zitat von Fluffybaerchen am 19.07.2009 20:18
        Ich glaube nicht, dass man ein Risiko aufnimmt innovativ zu sein. Dieser Satz ist vollkommener Humbug.

        Man sollte meinen: Keine Innovativität behindert Neues. Und Neues in Spielen ist doch mal etwas Feines. Es sollt halt nur bugfrei sein und Spaß machen!
        In Zeiten von Call of Duty 6, FIFA 10, Need for Speed 11 (?) und Co. halte ich Innovation für durchaus "riskant" - wer steckt schon Millionen von Dollar in etwas, von dem er nicht weiß, ob es funktioniert oder nicht. Schließlich muss man sich gegen einen Markt behaupten, auf dem "Altbekanntes" stellenweise den großen Reibach macht =]
      • Von Fluffybaerchen Mitglied
        Ich glaube nicht, dass man ein Risiko aufnimmt innovativ zu sein. Dieser Satz ist vollkommener Humbug.

        Man sollte meinen: Keine Innovativität behindert Neues. Und Neues in Spielen ist doch mal etwas Feines. Es sollt halt nur bugfrei sein und Spaß machen!
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