Throne and Liberty in der Vorschau: Ist Amazons nächstes MMO langlebiger als New World?
Wir haben Throne and Liberty angespielt und verraten euch, was es mit dem koreanischen MMO auf sich hat.
Geld regiert die Welt
Das ist dann auch schon die angepeilte Möglichkeit, das Spiel zu monetarisieren. Denn anstatt auf ein Pay2Play-System setzt Throne and Liberty (jetzt kaufen 149,99 € ) auf Free 2 Play mit Ingame-Shop und Battlepass. Auf die genauen Details - ob es etwa auch Pay2Win-Mechaniken geben wird -, wollten unsere Interviewpartner noch nicht eingehen, dafür sei man noch nicht weit genug in der Planung. Der Fokus wird auf Customization-Optionen liegen und man will das Erlebnis zwischen zahlenden Kunden und dem Rest der Spieler ausgeglichen gestalten. Man versicherte uns, dass normale Gegenstände, die man zum Beispiel durch Kämpfe erhält, nicht zum Verkauf stehen. Einen Handel zwischen Spielern wird es über ein Auktionshaus geben. Eine direkte Möglichkeit zum Tauschen etwa zwischen Freunden kommt nicht ins Spiel.
Ebenfalls anpassbar sind wohl die Amitois, kleine Begleiter, die uns mit verschiedenen Fähigkeiten unterstützen und durch das Tragen von verschiedenen Gegenständen Fähigkeiten erhalten, die uns im Spiel behilflich sind.
Natürlich sind die kleinen, fliegenden Wesen ebenfalls überzeichnet und geben ein niedliches bis nerviges Bild ab, sind glücklicherweise aber keine Lolipets, sondern erinnern mehr an selbst genähte Puppen.
Eine dynamische Welt
Eine Besonderheit, die Throne and Liberty zu einem ganz eigenen Erlebnis machen soll, sind die dynamischen Wetterwechsel, die nicht nur grafische Auswirkungen haben, sondern auch das Gameplay beeinflussen.
Laut den Entwicklern ist es so beispielsweise möglich, während eines Sturms Blitze zu kanalisieren und verheerenden Schaden anzurichten. Wenn es regnet, bilden sich Seen und bei Trockenperioden sind Zugänge zu Kanälen freigelegt, die ansonsten verschlossen sind.
Die gesamte Welt ist zudem komplett ohne Ladezeiten erkundbar. Wie genau das von technischer Seite funktioniert, haben uns die koreanischen Entwickler noch nicht verraten. Es handele sich aber um ein hauseigenes Feature, auf das sie großen Wert legen und an dem schon lange arbeiten.
Das wäre eine Besonderheit für die Spielwelt, denn die ist laut Entwickleraussagen riesig und schließlich sollen auch sämtliche Dungeons ohne Ladezeiten betretbar sein. Die sind, ebenfalls laut Entwickler, dreimal größer als gängige MMO-Gewölbe. Was das im Detail heißt, bleibt aktuell noch unklar.
Leben und Leben lassen
Auf jeden Fall sollen die Dungeons groß genug sein, damit wir keinen anderen Spielern über den Weg laufen und Konflikte vermeiden können, wenn wir das wollen. Allgemein von PvP-Auseinandersetzungen abmelden können wir unseren Charakter aber nicht.
Greift uns jemand an und wir haben keine Lust auf den Kampf, müssen wir uns eben rarmachen. Das geht mit genügend Skill oder durch die Verwandlung zum Morph, der schneller ist als die menschliche Form und gleichzeitig keine Angriffsfähigkeiten besitzt.
Wer nur für den PvE-Content dabei ist, kann Konflikten auch außerhalb von Dungeons leicht aus dem Weg gehen. Es ist jedoch nicht die ganze Karte zum Spielerkampf freigegeben. Stattdessen werden an sogenannten Points of Interest Kämpfe ausgerufen, die man in dieser Zeit entsprechend umgehen kann.
Der Kampf um den Thron
Ein anderer Schwerpunkt von Throne and Liberty liegt natürlich auf dem PvP-Aspekt. Dafür steht laut Entwickler auch das "Throne" im Namen. Der Thron ist nämlich eine reale Sache, die erobert werden kann in großen Gildenschlachten, bei denen es um ganze Festungen geht.
Zwar wurde dies nicht auf unserer Anspielsession gezeigt, doch war in allen Teasern bis jetzt ersichtlich, dass es im MMO einen klaren Fokus auf Spieler-gegen-Spieler-Inhalte gibt. Dabei stellt sich die Frage, was Nicht-PvP-Spielern geboten wird und womit sie sich ihre Zeit vertreiben können.
Durch das Morph-System gibt es keinen großen Anreiz, Reittiere freizuschalten und alle Dungeons sind von Anfang an komplett begehbar. Was ist also das Endgame, wenn nicht die Burgenbelagerungen und der Kampf um den Thron?
Quelle: Amazon Games
Es scheint, als würde Entwickler NCSoft noch nicht genau zu wissen, wo man mit ihrem Spiel hinwill. Obwohl alles auf PvP hinweist, versprechen unsere Interviewpartner, eine komplett ausgeglichene Welt für alle Spielertypen zu bauen. Auf jeden Fall scheint es so, als würde Throne and Liberty auch als Spielwiese genutzt werden, um aktuelle Technologien zu testen.
So schafft es etwa die neue KI-Technik der Entwickler ins MMO, mit der wir ein Foto hochladen können, auf dessen Grundlage das Aussehen des Charakters erstellt wird. Das, gepaart mit einer Welt frei von Ladebildschirmen, stellt ambitionierte Features dar. Es bleibt abzuwarten, ob das Spielerlebnis schlussendlich für sich stehend aber genug Potenzial bietet, oder ob diese Features dann lediglich zu Gimmicks verkommen.

Es hat sich tatsächlich vergleichsweise statisch gespielt, aber ich hatte nicht sehr viel Zeit, mich mit dem Kampfsystem auseinanderzusetzen, hatte einen Startcharakter und konnte nur eine Waffengattung mit drei Startskills nutzen... Und da kann ich kaum sagen, ob die Aussagen aus den bestehenden Playtests stimmen. Ich fand es aber nicht statischer als, sagen wir, WoW (das ist aber schon lange her, dass ich das gespielt habe). Wie im Artikel hervorging, stützen sich viele Aussagen auf das, was mir die Entwickler in einem sehr kurzen Interview mitgeteilt haben oder vorher schon einmal erwähnt wurde. Wetterwechsel, Dungeons, PvP: Das wurde alles nicht gezeigt
Aber deswegen ist es halt auch nur eine Vorschau und weit weg von einem Test und ich habe versucht Fragen wie die Zielgruppenausrichtung oder das Handelssystem, Begleiter, etc. zu beantworten
Generell gilt im Reichweiten-Journalismus, dass man lieber eine starke Headline nimmt, damit die Leute überhaupt auf den Artikel klicken, als eine "nüchterne" Headline, die dann nur ein paar hundert Klicks macht. Das gefällt mir übrigens auch nicht und ich habe lange mit mir gehadert und es anders versucht, aber es funktioniert wirtschaftlich einfach nicht. Und wenn ich mir Mühe gebe, mit einem Artikel und er nicht läuft, einfach nur, weil die Überschrift nicht stark genug ist, dann überlegt man sich dreimal, wie man sie formuliert. Just my Two Cents
Was sind Lolipets?
Ich zock schon ewig keine MMORPGs mehr, ist mir einfach zu toxisch.
Das hier sieht auch so als wie schon 100 andere bereits verfügbare Spiele.
Ein schickes VR MMORPG wäre aber mal was, aber dann mehr Richtung Sandbox.
Allgemein ist das Fazit (quergelesen), eher negativ, bzw. sehr skeptisch
Schon das Wort langlebiger in der Überschrift ist einfach sowas von , ach es fällt einem einfach nichts mehr ein dazu. Gibts New World nicht mehr oder was soll das ? Diese Artikel sind echt teilweise nur drauf angelegt das jemand drauf klickt , aber Info´s ka woher und wieso jemandem sowas einfällt .