Throne and Liberty in der Vorschau: Ist Amazons nächstes MMO langlebiger als New World?
Wir haben Throne and Liberty angespielt und verraten euch, was es mit dem koreanischen MMO auf sich hat.
Nach Lost Ark und New World hat Amazon anscheinend Blut geleckt und plant nicht nur ein Herr-der-Ringe-MMO, sondern hat mit Throne and Liberty auch ein koreanisches Multiplayerspiel in der Mache. Die gezeigten Features sind zum Teil vielversprechend, der große Schwerpunkt liegt für Entwickler NCSoft aber auf der Zweiteilung des Spiels: Throne steht für den PvP-Aspekt und Liberty für die Erkundung. Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, für wen das MMO eigentlich gemacht ist. Wir konnten im Rahmen des Summer Games Fest eine gute halbe Stunde in das Abenteuer einsteigen und den Entwicklern ein paar Fragen direkt stellen, die sie uns mehr oder weniger beantwortet haben.
Die Rahmenhandlung hat viel Pathos, wie man sich das von einem asiatischen Multiplayer-Onlinespiel eben erwartet. Alles ist sehr emotional und natürlich spielen wir einen der wenigen Auserwählten, die die Welt retten sollen. Wie man es von JRPGs kennt, sind auch die Figuren und Charaktere überzeichnet, wozu die koreanische Sprachausgabe bei unserer Anspielmöglichkeit deutlich beigetragen hat.
Im fertigen Spiel soll es dann auch eine japanische und englische Sprachausgabe geben, die Texte zudem auch noch in Deutsch und alles ist frei kombinierbar. Ein festes Release-Datum gibt es allerdings noch nicht.
Mehr Schein als sein
Das Erste, was beim Spielen auffällt, ist die wirklich hübsche Grafik, die vor allem in den Zwischensequenzen voll zur Geltung kommt. Tolle Kamerafahrten, Nahaufnahmen an den richtigen Stellen und gewaltige Effektgewitter runden das filmreife Spielekino ab.
Was allerdings nicht so recht hineinpassen will und den Augenschmaus stört, ist die Sound-Kulisse. Das liegt nicht etwa am Soundtrack, sondern tatsächlich an den Soundeffekten, die vor allem in den Zwischensequenzen zu flach ausfallen.
Quelle: Amazon Games
Wenn sich der weise Magier Gandalf-ähnlich zwischen seine Schützlinge und die böse Hexe stellt und seinen Stab auf den Boden donnert, dann erwartet man ein richtiges Rumms. Stattdessen hört man fast nichts und die Szene verliert an Eindringlichkeit.
Ob das am Polishing liegt und entsprechende Soundregler noch einmal hochgeschraubt werden? Das bleibt zu hoffen. Dabei wäre es generell zu wünschen, dass noch Arbeit ins Feintuning gesteckt wird. Gerade die Animationen beim Herumlaufen oder die Übergänge zu Kämpfen und zur Tiergestalt sind nicht flüssig. Ganz besonders nicht, wenn mehrere Sachen gleichzeitig passieren.
Die Freiheit zu erkunden
In unserer Anspielsession haben wir von ganz vorn angefangen und somit noch nicht allzu viel erkunden können. Mit der Transformation in Land-, Wasser- und Flugtiere stehen uns theoretisch alle Türen und Gebiete der Weltkarte offen. Ganz so hat sich das in der Realität aber nicht angefühlt.
Praktisch waren wir nur in der Lage, unsere Fluggestalt anzunehmen, wenn wir von einer Klippe gesprungen sind und sind dann auch eher abwärts geglitten als wirklich geflogen. Um auf die entsprechenden Vorsprünge hochzukommen, gab es gesetzte Kletterhaken.
Wie das im fertigen Spiel aussieht, wird sich natürlich noch zeigen müssen, was wir hingegen schon wissen, ist, dass es mehrere anpassbare Formen gibt, in die wir wechseln können und die verschiedene Attribute mitbringen.
Bildergalerie
Wenn wir eine bestimmte Form übernehmen, weil uns die entsprechenden Werte gut in den Kram passen, können wir das Aussehen unabhängig davon anpassen. Mögliche neue Gestalten finden wir im Spiel durch Erkundung, sie können aber auch als Belohnung droppen und teilweise birgt auch das Erlegen eines Bosses die Möglichkeit, in Zukunft seine Form anzunehmen.

Es hat sich tatsächlich vergleichsweise statisch gespielt, aber ich hatte nicht sehr viel Zeit, mich mit dem Kampfsystem auseinanderzusetzen, hatte einen Startcharakter und konnte nur eine Waffengattung mit drei Startskills nutzen... Und da kann ich kaum sagen, ob die Aussagen aus den bestehenden Playtests stimmen. Ich fand es aber nicht statischer als, sagen wir, WoW (das ist aber schon lange her, dass ich das gespielt habe). Wie im Artikel hervorging, stützen sich viele Aussagen auf das, was mir die Entwickler in einem sehr kurzen Interview mitgeteilt haben oder vorher schon einmal erwähnt wurde. Wetterwechsel, Dungeons, PvP: Das wurde alles nicht gezeigt
Aber deswegen ist es halt auch nur eine Vorschau und weit weg von einem Test und ich habe versucht Fragen wie die Zielgruppenausrichtung oder das Handelssystem, Begleiter, etc. zu beantworten
Generell gilt im Reichweiten-Journalismus, dass man lieber eine starke Headline nimmt, damit die Leute überhaupt auf den Artikel klicken, als eine "nüchterne" Headline, die dann nur ein paar hundert Klicks macht. Das gefällt mir übrigens auch nicht und ich habe lange mit mir gehadert und es anders versucht, aber es funktioniert wirtschaftlich einfach nicht. Und wenn ich mir Mühe gebe, mit einem Artikel und er nicht läuft, einfach nur, weil die Überschrift nicht stark genug ist, dann überlegt man sich dreimal, wie man sie formuliert. Just my Two Cents
Was sind Lolipets?
Ich zock schon ewig keine MMORPGs mehr, ist mir einfach zu toxisch.
Das hier sieht auch so als wie schon 100 andere bereits verfügbare Spiele.
Ein schickes VR MMORPG wäre aber mal was, aber dann mehr Richtung Sandbox.
Allgemein ist das Fazit (quergelesen), eher negativ, bzw. sehr skeptisch
Schon das Wort langlebiger in der Überschrift ist einfach sowas von , ach es fällt einem einfach nichts mehr ein dazu. Gibts New World nicht mehr oder was soll das ? Diese Artikel sind echt teilweise nur drauf angelegt das jemand drauf klickt , aber Info´s ka woher und wieso jemandem sowas einfällt .