The Witcher
Quelle: PC Games
Dialoge und Figuren haben nicht den Anspruch, den man aus Werken von Bioware kennt. In The Witcher sind Texte deutlich, dreckig, auf den Punkt gebracht. Das geht auf Kosten der Charakterprofile, beschleunigt aber den sonst zähen Spielverlauf. Im ersten Kapitel legt Geralt so lange Wege zurück, als spiele man Wandersimulation statt Rollenspiel. Im nächsten Kapitel besucht er eine Stadt mit einer Menge Häusern darin. Ein Großteil davon lässt sich betreten, was jedesmal eine Ladezeit-Unterbrechung einleitet, auch beim Verlassen, nur länger, weil die ganze Stadt in den Speicher muss.
Quelle: PC Games
Problemlos ließe sich ins Detail eindringen, ließen sich weiter Schwachpunkte aufzählen: Dass Alchemie mehr Gefrickel als Spielspaß ist; dass es nur eine Handvoll Inneneinrichtungen gibt; dass Gesichter kaum variieren, die Welt von Klonen bevölkert scheint; dass kein Diablo- oder World of Warcraft-Jagdfieber aufkommt, weil man keine Gegenstände mit unterschiedlichen Statuswerten findet; dass die Pokerspieler lachhaft schlecht würfeln - und so weiter. Nur, The Witcher macht trotzdem Spaß. Soviel sogar, um bis spät in die Nacht am Rechner zu bleiben, nicht loslassen zu wollen. Es ist zuletzt kein Rollenspiel erschienen, das ähnlich mitreißend war wie dieses von Programmier- und Design-Fehlern gebeutelte Erstprojekt des in Polen ansässigen CD-Projekt-Teams. Deutlich überwiegen Vorteile Nachteile.
Doch seit "The Witcher" auf meiner Festplatte seinen Platz gefunden hat, verbringe ich jede freie Minute vor dem Rechner.
Nach all den großen Enttäuschungen der letzten Jahre im RPG Sektor, ist endlich ein Titel erschienen, welcher Gothic 2 auf meiner privaten Hitlist auf Platz 1 ablöst! "The Witcher" zieht mich in seinen Bann durch seine absolut einzigartige Atmosphäre, deftige Dialoge (Englisch) und fesselnde Story. Einziger Kritikpunkt ist meiner Meinung nach die recht "kurze" Spielzeit. Bin jetzt kurz vor Ende, gern hätte ich zehnmal soviel Zeit mit dem Game vebracht.
Die Kritik, betreffs lange Ladezeiten, Crashs etc. zählt für mich nicht.
Mit einem zeitgemäßen Rechner (C2D, 4GB Ram, GF 8800 ) sind die Ladezeiten nicht kurz, aber keineswegs übertrieben lang. Ich spiele unter Vista 64bit, "The Witcher" ist noch nie gecrasht.
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum es immer wieder solch einen hirnrissigen Aufstand über die Bewertung einzelner Spiele bzw. des Bewertungssystems macht. All die Leute, die hier über die 83% des Spiels ablästern, sollten ein paar Aspekte bedenken:
- 83% ist verdammt noch mal eine sehr gute Wertung! Laut PC Games werden die 80er nur für Games vergeben, die zwar ein paar Mänge besitzen können, aber trotzdem noch überdurchschnittlich gut sind. Was passt daran also nicht?
- Wenn man einen ausführlichen, mehrere Seiten langen Test lesen darf, wieso beschränkt man sich dann nur auf die kleine, zweistellige Zahl, die ganz zum Schluss im Wertungskästchen prangert... (und letztendlich nur die persönliche ! Meinung des Testers ausdrückt ?
- Wem die Wertung nicht gefällt, kann ja a) auf den Kauf der PC Games verzichten und damit aufhören, rumzunerven, b) mal den Kopf einschalten und den Artikel als Entscheidungshilfe nehmen, und nicht nur die Prozentzahl, oder c) zur Gamestar gehen und sich an deren höchst objektiven, immer und zu jeder Zeit absolut 100% zutreffenden, Tests begnügen...
(um es mal auf deinem Niveau auszudrücken)
IMHO passen die 83% Wertung wie die Faust aufs Auge. Was anfangs fasziniert, wird dann gegen Ende, und zwischendurch, doch etwas eintönig. Das Game hätte besser werden können, das steht fest, ist es aber nunmal nicht.
Die 91% (!) User-Wertung, die mittlerweile daneben steht, halte ich für "an den Haaren herbeigezogen". Leute, seit doch mal ehrlich!
mfg
Infinity2710
witcher ist sehr schön gemacht und bietet ein szenario, welches auch größere kinder (ab 18 ;) ) anspielen können.
leider leidet der spielfluss sehr unter dem innovativen kampfsystem und den dauernd auftretenden ladezeiten.
wäre es nicht schön gewesen mit Geralt richtig loszufighten? ja, nur bleibt die figur teilweise ohne zuzuschlagen vor dem feind stehen und erst wenn der klick-rythmus wieder passt schlägt Geralt zu, langweiliger gehts zumindest in den ersten szenen ja wohl nicht mehr.
abstürze und fehler gehören mittlerweilen wohl schon zum spielvergügen dazu, senken aber auch deutlich meine wertung auf 80punkte.