Tipps für Gwint - Tipps und Taktiken

21
Tipp Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Tipps für Gwint - Tipps und Taktiken
Quelle: PC Games

The Witcher 3: Gwint-Guide mit Tipps - auch PS5- und Xbox Series X-Besitzer messen sich ab sofort im Rollenspiel von CD Project im beliebten Kartenspiel Gwint. Dieses bietet ordentlich strategischen Tiefgang und erfordert euren direkten Einsatz, um eure Kartensammlung konkurenzfähig zu machen. Wir erklären euch in diesem Artikel, wie das Spiel funktioniert, auf welche Tipps ihr achten solltet und wo ihr die besten Karten findet.

Basistipps

Spielt besonnen: Ihr müsst mit den zehn Karten auskommen, die zu Beginn der Partie gezogen werden. Abgesehen von Spezialfähigkeiten, die euch neue Karten ziehen lassen, ist euer Kontingent begrenzt. Ihr müsst mit diesen Karten zwei Runden gewinnen und möglicherweise auch den Verlust einer Runde einplanen. Haushaltet also mit euren Karten.

Intelligent Passen: Habt keine Scheu davor zu passen. Es bringt euch wenig, wenn ihr alle Karten in einer Runde rausballert. Auch der absichtliche Verlust einer Runde kann unter Umständen von taktischem Vorteil sein. Wenn sich abzeichnet, dass der Gegner in der Runde zu mächtig wird, ist es meist klüger rechtzeitig zu passen und sich seine Karten aufzuheben.

Im richtigen Moment zu passen will gelernt sein. Quelle: PC Games Im richtigen Moment zu passen will gelernt sein. Wetterkarten nicht verschwenden: Der Einsatz von Wetter sollte gut überlegt sein. Wartet, bis sich abzeichnet, dass der Gegner eine bestimmte Angriffsreihe bevorzugt. Nicht immer ist Wetter überhaupt sinnvoll. Gerade Decks der nördlichen Königreiche und Nilfgaard spielen meist über alle Reihen verteilt, was den Effekt von Wetterkarten mindert. Anders sieht es bei Decks mit Monstern und Scoia'tael aus, die viel auf den Effekt "Musterung" setzen und damit schnell eine Reihe füllen. Hier wirken Wetterkarten Wunder.

Schnell neue Karten sammeln: Ihr beginnt mit einem Starterdeck der nördlichen Königreiche. Das reicht für die ersten einfachen Gegner, schwächelt aber schnell, sobald ihr in der Welt weiter herum kommt. Daher solltet ihr jederzeit darauf bedacht sein, euer Deck weiter auszubauen. Händler und Tavernenwirte verkaufen häufig Karten, die ihr stets alle mitnehmen solltet. Auch solltet ihr gegen jeden Gegner spielen, den ihr findet. Als Siegbelohnung winkt in der Regel eine weitere neue Karte. Mehr zur Kartensammlung später in diesem Artikel.

Deck ausbauen: Wenn ihr euch neue Karten verdient habt, solltet ihr umgehend das Gwint-Menü aufrufen, um eure Decks zu bearbeiten. Neue Karten wandern nämlich nicht automatisch in die Decks, sondern müssen von euch hinzugefügt werden. Außerdem solltet ihr vielleicht schwächere Karten aus dem Deck nehmen, damit die Zahl der Karten im Deck nicht zu groß wird.

Das Deck nicht mit Karten vollstopfen. Quelle: PC Games Das Deck nicht mit Karten vollstopfen. Deck klein halten: Diesen Punkt haben wir bereits hier und da angesprochen. Es bringt wenig euer Deck mit immer mehr Karten aufzublähen. Um zu gewährleisten, dass ihr vor einer Partie auch die Karten auf die Hand bekommt, mit denen ihr spielen wollt, solltet ihr alle unwichtigen Karten aus dem Deck werfen. Einheitenkarten müssen mindestens 22 im Deck sein, viel mehr sollten es aber auch nicht werden. Spezialkarten könnt ihr bis zu zehn im Deck haben, es können aber auch weniger sein, wenn ihr euch auf eine bestimmte Strategie spezialisiert.

Jede Herausforderung annehmen: Während seiner Reisen erhält Geralt immer mal wieder Gelegenheiten zu einem Gwint-Spiel, die nur für kurze Zeit oder während eines bestimmten Events zur Verfügung stehen. Wer alle möglichen Karten in The Witcher 3 sammeln will, sollte jeder dieser Herausforderungen umgehend wahrnehmen, da euch sonst wertvolle Karten durch die Lappen gehen könnten. So steht zum Beispiel der Blutige Baron ab einem gewissen Questfortschritt nicht mehr als Gegner zur Verfügung.

Fortgeschrittene Strategien

Es gibt verschiedene Strategien, mit denen ihr euch im Duell einen Vorteil verschaffen könnt. Die Fraktionen eigenen sich dabei unterschiedlich gut für einzelne Taktiken. Die Effektivität steigt dabei natürlich mit der Qualität eures Decks. Nachfolgend stellen wir euch zwei interessante Taktiken vor, die sich für uns während des Spiels als erfolgsversprechende Spielweisen herausgestellt haben.

Musterung der Massen
Monsterdecks mit Musterung sind unheimlich stark. Quelle: PC Games Monsterdecks mit Musterung sind unheimlich stark. Diese Taktik setzt vor allem auf den Einsatz von Einheitenkarten mit der Spezialfähigkeit "Musterung". Diese lässt sich vor allem mit Monster- und Scoia'tael-Decks umsetzen, die beiden anderen Fraktionen verfügen über keine entsprechenden Einheiten. Bei dieser Strategie ist es wichtig, dass ihr so viele Karten mit Musterung wie möglich besitzt. Diese Fähigkeit bewirkt, dass beim Ausspielen einer solchen Karte, alle anderen Karten mit dem selben Namen ebenfalls ausgespielt werden.

Dabei ist es egal ob sich diese anderen Karten in eurer Hand oder im restlichen Deck befinden. So bekommt ihr eine beachtliche Zahl an Einheiten auf das Feld, die die Kampfkraft des Gegners schnell übersteigt. Als Unterstützung bietet sich das Horn des Kommandanten an, damit könnt ihr die mit vielen Einheiten vollgestopfte Angriffsreihe zusätzlich stärken. Da solche Decks gerne mit passenden Wetterkarten gekontert werden, solltet ihr auch ein oder zwei "Gutes Wetter"-Karten dabei haben, um im Notfall den Konter zu kontern.

Vorteil durch Spionage
Mehr Karten auf der Hand durch Spionage. Quelle: PC Games Mehr Karten auf der Hand durch Spionage. Mit den nördlichen Königreichen und Nilfgaard bietet sich diese Taktik an. Hierbei stehen Karten mit der "Spion"-Fähigkeit im Mittelpunkt. Diese Karten werden zwar auf der Seite eures Gegners ausgespielt und stärken damit auch dessen Angriffskraft, allerdings dürft ihr dafür selbst zwei neue Karten ziehen. Mit mehreren Spionen auf der Hand, kann man sich auf diese Weise eine beachtliche Hand zusammenstellen. Es bietet sich an die erste Runde der Partie zu nutzen, um seine Spione auszuspielen, um die eigenen Hand zu stärken. Je nachdem wie der Gegenspieler seine Karten ausgespielt hat, ist es dann meist auch recht klug diese erste Runde absichtlich zu verlieren und nicht zu versuchen gegen einen bereits starken Gegner noch anzukämpfen. So spart ihr euch eure prall gefüllte Hand für die nächsten zwei Runden auf.

Wenn der Gegner ebenfalls Nilfgaard oder Nördliche Königreiche spielt, ist es hilfreich ein paar Finten-Karten in der Hand zu haben. Auf diese Weise könnt ihr euch Spione sichern, die der Gegner in euer Feld ausgespielt habt. Diese könnt ihr dann wiederum erneut auf der Seite des Gegners ausspielen und eure Hand vergrößern. Mit eigenen und durch Finte übernommene fremde Spione lässt sich so eine beachtliche Hand aufbauen. Um diese geballte Macht dann auch adäquat zu nutzen, ist das Horn des Kommandanten als weitere Unterstützungskarte zu empfehlen. Auch Einheiten mit der "Heiler"-Fähigkeit können als Unterstützung nützlich sein, um eventuell noch einmal Spione vom Ablagestapel zu holen.

Diese Strategien sind natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Solltet ihr andere Taktiken erarbeitet haben, könnt ihr diese gern in den Kommentaren mit uns und den Lesern teilen. Bei Bedarf aktualisieren wir diesen Guide auch mit weiteren erfolgsversprechenden Strategien.

Bildergalerie

21
  1. Seite 1 Tipps für Gwint - Grundlagen, Deck-Typen
  2. Seite 2 Tipps für Gwint - Einheiten-, Spezial-, Heldenkarten
  3. Seite 3 Tipps für Gwint - Tipps und Taktiken
  4. Seite 4 Tipps für Gwint - Karten sammeln
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Stimmt, die sollte man auch immer dabei haben.
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Stimmt, die sollte man auch immer dabei haben.
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von Nyx-Adreena
        (Und sogar häufiger in einer Partie, wenn man die Karten besitzt, mit denen man eine Karte von den abgelegten der Vorrunde ziehen darf.)
        Oder mit Finte. ;)
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        The Witcher 3: Tipps für Gwint - Karten sammeln, Strategie meistern

        Bei der Verbrennen-Karte musst du nur darauf achten, dass du keine Karte liegen hast, die höher oder gleichwertig gegenüber den Gegnerkarten sind, die verbrennen möchtest, denn dann sind deine entsprechenden Karte auch weg. Verbrennen verbrennt halt deine Karten und die des Gegners.

        Villentretenmerth verbrennt nur gegnerische Nahkampfkarten. Den kann man etwas gefahrloser einsetzen. (Und sogar häufiger in einer Partie, wenn man die Karten besitzt, mit denen man eine Karte von den abgelegten der Vorrunde ziehen darf.)
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Hast dir deine Frage ja bereits selbst beantwortet. ;)
      • Von Gast1712481002 Mitglied
        Ich bin noch nicht ganz durch diese "verbrennen karte" durchgestiegen.
        Mal grillt sie nur Seine Karte, mal eine von meinen mit...Wie kann ich das beeinflussen?

        Edit:" Es gibt 2 verbrennen als Effekt bei einer Einheitenkarte und als Sonderkarte ! Die sonderkarte verbrennen killt die"STÄRKSTE" karte im spiel (sonderkarten ausgenommen) sprich deine karte hat 20 punkte und ist die stärke im spiel ist sie weg hat dein gegner die stärkest ist seine weg . Bei gleichstand also 20-20 sind beide 20er weg . Und bei verbrenne auf der Einheitkarte heißt es die stärke Nahkampf-karte bei ein gesammt Nahkampf-Stärke ab 10 ."

        Die normale "verbrennen" Karte gab es bei den Wirten im Startgebiet soweit ich mich erinnere
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk