Quelle: Kinostar
Ein chinesisches Schlachtenepos.
1850, China befindet sich im Bürgerkrieg. General Pang hat eine Schlacht und Tausend seiner Männer verloren, weil das korrupte Qing-Regime die aufrechten Kämpfer als Kanonenfutter missbraucht hat. Versehrt an Leib und Seele folgt er der schönen Lian und teilt eine Nacht das Bett mit ihr. Kurz darauf trifft Pang den jungen Rebellen Jiang Wu-Jang, der ihn zu seinem Adoptivvater Zhao Er-Hu bringt - dem Anführer der Banditen und Lians Ehemann.
Quelle: Kinostar
Drei Freunde entzweien sich.
Die drei Männer werden Blutsbrüder und Kampfgefährten. Sie führen eine Hundertschaft in die Schlacht gegen die Taiping-Rebellen und ringen dem überlegenen Feind einen blutigen Sieg ab. Doch bald beginnt das Bündnis der Freunde zu bröckeln. Während Pang, gierig nach Macht, seine eigentlichen Ziele immer mehr aus den Augen verliert, haben für Zhao Er-Hu sein Ehrenwort und das Wohl seiner Leute oberste Priorität. Und weil die beiden Männer auch noch dieselbe Frau lieben, nimmt die Tragödie ihren Lauf und die Freundschaft der drei Weggefährten ein grausames und unheroisches Ende.
Quelle: Kinostar
Jet Li spielt den angeblich sogar historisch verbürgten General.
Regisseur Peter Chan erzählt sein Schlachtenepos in graubraun-düsteren Bildern, die die Schrecken des Krieges gnadenlos realistisch zeigen. Statt auf spektakuläre, schwebendleichte Kampfkunst setzt Chan auf bleischwere Uniformen und blutige Duelle - die er allerdings nicht weniger artifiziell in Szene setzt. Kunstvoll konstruiert ist auch das Beziehungsgeflecht zwischen den Blutsbrüdern, das durch Enttäuschungen und Erniedrigungen erschüttert wird. Kleiner Wehrmutstropfen: auch wenn die innere Zerrissenheit seiner Helden immer wieder sichtbar wird, hätte etwas weniger Blut und Gewalt der pazifistischen Grundbotschaft, die Peter Chan vermitteln will, gut getan.
(Elke Eckert)
