Trash im All
Die schlechte Lokalisierung verdirbt den Spaß.
Die Bilder im Vorspann des Science-Fiction-Adventures machen Lust auf mehr: Eine Mission auf dem Mond geht schief, als eine unbekannte Macht sämtliche Crewmitglieder dahinrafft und David Walker als einzigen Überlebenden hinterlässt. Die anfängliche Dynamik verschwindet aber schnell, wenn Sie die Kontrolle über den Protagonisten erlangen und sich durch die Alienbasis klicken müssen: Die Rätsel haben nicht viel mit Logik zu tun, die Maussteuerung ist höchst umständlich geraten, das Aufrufen des Inventars verkommt folglich zur nervigen Angelegenheit und David Walker bewegt sich nicht gerade leichtfüßig durch die futuristischen Räume. Leider ändern Story und Dialoge nichts am höchst mittelmäßigen Eindruck von The Ward. Während Erstere ausschließlich seicht dahinplätschert und alle gängigen Klischees in die Mangel nimmt, machen Letztere wegen zahlreicher Rechtschreibfehler und liebloser Übersetzung die Atmosphäre endgültig zunichte.
