The Secrets of Da Vinci
Im Werkzimmer bearbeiten Sie Gegenstände.
Dan Browns Romanerfolg Sakrileg mag den Ansporn gegeben haben, ein Adven-ture um das italienische Universalgenie Leonardo da Vinci zu erfinden. Es trägt den Titel The Secrets of Da Vinci und verheißt Geheimnisvolles: Gefunden werden soll ein verloren gegangenes Manuskript des Meisters, doch die eigentliche Suche ist die nach dem Spielspaß.
Der Held trägt den Namen Valdo, ihn dirigieren Sie durch hübsche 360-Grad-Rundumansicht-Standbilder und fühlen sich sagenhaft überfordert: Sie sammeln Messer, Lunten, Eier, Zitronensaft, Flaschen, Kieselsteine, Holzscheite, Besen, Kohle - und hören irgendwann auf wahrzunehmen, was im Inventar landet, geschweige darüber nachzudenken, wofür man es gebrauchen könnte. Valdo übt sich währenddessen in Maulfaulheit, statt Tipps zu geben.
Wir wollen nicht so sein und geben einen wertvollen Hinweis: Es ist vorteilhaft, eine Schreinerlehre durchlaufen zu haben. Denn an Maschinen wird gesägt, gestanzt und gebohrt, bis man sich in einer Handwerkersimulation vermutet. Das sind Kombinationsrätsel in ihrer übelsten Ausprägung, gedacht für jene mit Engelsgeduld und Erfindungsgeist, von dem auch ein McGyver etwas lernen könnte.
Manchmal tauchen Personen auf, die der sonst geisterhaft leeren Umgebung so etwas wie Leben verleihen. Für den Spielspaß ist es dann zu spät. Übrigens verspricht der Hersteller vier Enden, abhängig davon, wie Ihre Entscheidungen in Schlüsselszenen ausfallen. Nur: Soweit werden Sie nicht kommen wollen.
